Sonntag, 28. Dezember 2008

Meister der Stürme

Nachdem ich versucht habe das Buch aus der Sicht des Zielpuplikums zu lesen kann ich sagen, das es durchaus gelungen ist.Der Versuch ist mir allerdings nicht ganz gelungen. Nathan und Shae sind genauso wie Helden in einem Fantasybuch für Jugendliche zu sein haben, unbesiegbar, schön, warmherzig und intelligent. Ohne wirkliche Ecken und Kanten, sie sind beide so perfekt das es mir als erwachsenem Leser schon fast wehtat.



Nathan und Shae sind auf der Suche nach dem *Anderen* der die Welt in seine Gewalt bringen will,ihre Suche und ihr Kampf begannen schon im ersten Teil. Der *Meister der Stürme, beginnt damit das sie in einem mysteriösen Haus gefangen sind, aus dem sie ohne fremde Hilfe nicht mehr entkommen können, die Türen versperrt und die Außenwelt tödlich, aber auch dieses Problem können sie sehr schnell, meiner Meinung nach zu schnell lösen, wie alle anderen Probleme auch, ich hatte zu keiner Zeit den Eindruck das die Beiden auch nur annähernd in Gefahr sind, was ein bisschen das Lesevergnügen trübte, da kam dann die Erwachsene in mir durch.

Im Großen und Ganzen hätte sich der Autor meiner Meinung nach etwas mehr Zeit lassen können die einzelnen Stationen bis zum Finale abzuhandeln, ich hätte z.B.gern mehr erfahren über Shaes Zeit als Delphin.

Das Ende war enttäuschend, nicht der *Kampf* gegen den Anderen an sich, sondern die Schnelligkeit mit dem das Ende herbeigeführt wurde, die Helden standen wieder vor einem Problem und haben es in gefühlten 5 Minuten gelöst.

Ich hab ein Problem damit das Buch zu bewerten.

Für Einsteiger in die Welt der Fantasy ist es sicherlich ein tolles Buch.

Für mich hätte es ein klein wenig *weniger Glatt* geschrieben sein könnte

Montag, 27. Oktober 2008

Das Haus in den Wolken von Judith Lennox

Klappentext:
Bei einer Autopanne an der Küste Devons begegnet Richard Finborough Isabel Zeale, einer jungen Frau von kühler Schönheit aus kleinen Verhältnissen. Umso erstaunter ist der Frauenschwarm und einzige Sohn eines irischen Gutsbesitzers, als sie ihn zurückweist. Fast gegen seinen Willen verliebt er sich; eine Liebe, die gegen die Konventionen ist und dennoch in eine Ehe mündet, die viele Höhen und Tiefen überdauern wird. Isabel und Richard bekommen drei Kinder, Richards Geschäfte florieren – bis der Erste Weltkrieg der glücklichen Zeit ein Ende zu setzen droht. Und längst hat Isabel den richtigen Augenblick verpasst, um ihrem Mann ihr Geheimnis anzuvertrauen. Es belastet sie, seit sie vor Jahren eine falsche Entscheidung traf. Es verfolgt sie, wenn sie am wenigsten daran denken will. Und eines Tages wird es sie und diejenigen, die ihr am wichtigsten sind, einholen.

Die Autorin:
Die Bestsellerautorin Judith Lennox, 1953 in Salisbury geboren, wuchs in Hampshire auf. Mit ihren mittlerweile 14 Büchern, die die Tradition des englischen Gesellschaftsromans erfolgreich in die Gegenwart führen und alle bei Piper vorliegen, hat sie auf Deutsch schon 1,8 Millionen Leserinnen gewonnen. Judith Lennox lebt mit ihrer Familie in Cambridge und in einem Cottage in Sheffield. Zuletzt erschienen »Alle meine Schwestern« und »Der einzige Brief«.

Meine Meinung:
Für dieses Buch eine Rezension zu schreiben, fällt mir furchtbar schwer, weil mir zwar die Geschichte an sich sehr gut gefallen hat, die Art und Weise wie sie geschrieben wurde aber gar nicht.

Eine Familienchronik der ich mehr Raum gewünscht hätte, alles ging ganz furchtbar schnell.
Kennenlernen, Heiraten, Kinder, Weltkriege.
Im Jahr 1909 lernen sich der Geschäftsmann Richard und die Haushälterin Isabel kennen und lieben, nach kurzem Zögern willigt Isabel in eine Heirat ein,es folgt eine turbulente Ehe in der drei Kinder geboren werden.
Während des 1. Weltkrieges lernt Richard, Nicholas Chance ,kennen der ihm das Leben rettet und dessen Tochter Ruby,er aufnimmt, als Nicholas später spurlos verschwindet.Mit Ruby lernen wir auch ihre Mutter, deren herrische Schwester und eine Cousine kennen, die im Laufe des Romans auch noch eine wichtige Rolle beim verschwinden ihres Vaters spielen.
Leider immer nur kurz erfahren wir vom Leben der Kinder, die sich anders entwickeln als Richard und Isabel und sich das vorstellen und sich im Laufe der Geschichte immer mehr von ihren Eltern entfernen und schließlich von ihnen verstoßen werden.
Sara, die sich als einzige Tochter in den falschen Mann verliebt und dann um ihren Eltern zu gefallen einen Anderen heiratet ein Kind bekommt und später Beide verlässt um in London ihre einzig wahre Liebe wiederzufinden.
Phillip, der sich in eine ehemalige Freundin seines Vaters verliebt, sie gegen alle Widerstände heiratet, Kinder bekommt und glücklich wird.
Und Theodore, der um den Streitereien zu entgehen ins Ausland geht.


Als Isabel ihr dunkles Geheimnis beichtet, von dem zwar der Leser weiß, nicht aber Richard, trennen sich die Beiden und erst während des zweiten Weltkrieges findet die Familie wieder einen Weg zueinander.

All die Personen bleiben blass, sie bleiben mir fremd und so kann ich weder Trauer noch Freude mit ihnen teilen.Vielleicht wäre mehr in diesem Fall besser, mehr Zeit die Familie kennen zulernen.

Montag, 13. Oktober 2008

Linwood Barclay / Dem Tode nah

Klappentext:

Als die Familie seines besten Freundes verreist, versteckt sich der 17jährige Derek im Keller, um sich im leeren Haus heimlich mit seiner Freundin zu treffen. Während er noch unter der Treppe kauert, kehrt die Familie überraschend zurück. Derek überlegt, wie er seine Anwesenheit erklären soll.

Da klingelt es an der Tür. Der Vater öffnet und wird sofort niedergeschossen. Ein Killer ermordet die ganze Familie. Derek kann entkommen und kehrt völlig verstört nach Hause zurück. Aus Angst verrät er seinen Eltern und der Polizei nicht, dass er der einzige Zeuge des Verbrechens im Nachbarhaus ist. Und so kommt viel zu spät ans Licht, dass der Killer es wahrscheinlich gar nicht auf Adams Familie abgesehen hatte …

Meine Meinung:

Leider hat mich der Autor dieses mal nicht so überzeugt.


Der zweite Roman, Linwood Barclays, war meiner Meinung nach gut aber nicht so gut das ich ihn nicht wieder aus der Hand legen konnte, am Besten hat mir noch das erste Kapitel gefallen in dem Derek, Zeuge des Mordes an der Familie seines besten Freundes wurde.Nachdem im weiteren Verlauf der Story der Vater, Jim Cutter, die Erzählerrolle übernahm, wurde der Roman etwas langatmig. Häufig wurde etwas aus der Vergangenheit mehrmals wiederholt, so erzählt Jim Cutter 3 oder 4 mal, dass er dem Bürgermeister für den er früher als Chauffeur gearbeitet hatte, *fast die Nase gebrochen hat* Mir war auch Jim Cutter nicht sonderlich sympatisch, der um sich prügelnde Gärtner, der viel lieber Künstler wäre. Überhaupt war in dem Buch, keine Figur meiner Meinung nach kein Sympathieträger. Ich konnte mich gut in Derek einfühlen, der aus Angst zuerst verschwieg, Zeuge der Morde gewesen zu sein, natürlich konnte er das nicht lange Geheimhalten und wurde unter Mordverdacht verhaftet. Was dann folgte war eine nicht sonderlich spannende Suche nach dem wahren Täter, den man als Leser viel zu früh erahnen konnte. Ich hoffe das Linwood Barclay in weiteren Romanen wieder an sein Erstlingswerk * Ohne ein Wort* herankommt

Sonntag, 12. Oktober 2008

Die Bucht am Ende der Welt von Sergio Bambaren

Klappentext:
Wenn du dich zu sehr in ein Ziel verrennst, verlierst du leicht den Blick für das Schöne, das dich umgibt. SergioBambaren, der mit seinen Büchern ein Millionen-publikum berührt, erzählt, wie ihn eine einzige Reise veränderte. Er war zum Wellenreiten nach Tobago gekommen, um die Energie des Meeres zu spüren und sich auszupowern. Den Zauber der Insel, ihre üppige Vegetation, die Vogelvielfalt: Das alles nahm er dabei kaum wahr. Doch dann herrschte tagelang Windstille, und sein Brett lag unberührt im Sand. Beinahe wollte er schon wieder enttäuscht abreisen bis er eine Welt voll ungeahnter Schönheit und Kraft für sich entdeckt

Über den Autor:
Sergio Bambaren, 1960 in Peru geboren, gelang mit Der träumende Delphin (1998) auf Anhieb ein internationaler Bestseller. Er gab seinen Ingenieurberuf auf und widmete sich fortan ganz dem Schreiben und seiner Leidenschaft für das Meer. Nach längerem Aufenthalt in Sydney lebt er heute wieder in Lima.

Meine Meinung:


Die Bucht am Ende der Welt, war das erste Buch von Sergio Bambaren das ich gelesen habe.

Und wie schon die Leseprobe nicht so ganz mein Fall war hat mich auch das gesamte Buch nicht überzeugt.
Viel zu dick aufgetragen fand ich die Beschreibungen der Inselbewohner, alle haben immer nur gelächelt und hatten eine Lebensweisheit parat.

Wie es der Zufall wollte konnte er mangels Wellen,nicht surfen, dem eigentlichen Grund seines Urlaubs auf der Insel.Also musste er sich eine andere Beschäftigung suchen und enteckt das Tauchen wieder für sich, natürlich trifft er auf einen Tauchlehrer der so philosophisch ist wie zuvor schon der Taxifahrer(»Oh ja«, sagte er, »das müssen Sie lernen, solange Sie hier bei
uns sind: Zeit ist eine Erfindung der Menschen, Leben ist eine Erfindung des Universums.«)
und eine Kellnerin, die ihn erst darauf aufmerksam machte das er vielleicht unter Wasser findet was er an der Oberfläche sucht.
Allerdings kommen wir hier zu dem Teil des Buches der mir wirklich gut gefallen hat, in Kombination mit einigen wunderschönen Unterwasseraufnahmen, von denen ich mir mehr gewünscht hätte, fand ich die Beschreibungen der Tauchgänge unbeschreiblich schön. Ich konnte mir die Unterwasserlandschaften gut vorstellen und auch den Zauber den Tobago sicherlich auf seine Besucher ausübt.
Alles in Allem ist das Buch bei mir aber durchgefallen.

Montag, 6. Oktober 2008

Ein 5 Sterne Krimi / Der Schneemann von Jo Nesbo

Klappentext

Vier Frauen werden brutal ermordet, und als Visitenkarte hinterlässt der Mörder in ihren Gärten einen Schneemann. Harry Hole und seine neue Kollegin Katrine Bratt vermuten bei ihm ein Trauma. Warum sollte er sonst ausgerechnet junge Mütter töten?


Eine Fährte nach der anderen erweist sich als falsch. Kurzzeitig verdächtigt Harry sogar die neue Kollegin. Doch dann kommt er dem Geheimnis einer der Frauen auf die Spur und erkennt das Motiv – und was auf dem Spiel steht: Längst verfolgt der Mörder Harrys große Liebe Rakel. Aus der Verbrecherjagd wird der irrwitzige Kampf um eine Frau. Und erst als Harry sich seine eigene Lebenslüge eingesteht, tritt der Mörder aus dem Schatten. Denn nun steht er seinem entscheidenden Opfer gegenüber: Harry Hole. Jo Nesbøs Kriminalroman Schneemann erzählt eindrucksvoll von der zerstörerischen Macht der Lüge.



Der Klappentext verrät leider schon sehr viel vom Inhalt des Buches darum schreibe ich jetzt nur wie mir der Roman gefiel. Mein erster Krimi von Jo Nesbo und sicherlich nicht mein letzter. Scheinbar wahllos werden Frauen verschleppt und grausam ermordet, am Tatort findet sich immer ein Schneemann. Es dauert etwas bis der Ermittler Harry Hole auf die richtige Spur stößt, bis dahin verfolgt er viele falsche Spuren die ihn sogar in seinem Kollegenkreis ermitteln lassen. Man kann sich gut in Harry Hole einfühlen, in seine Besessenheit diese Fälle aufzuklären die ihn fast an den Rand seiner Belastbarkeit bringt. Es gibt keine Hänger und keine Seiten die man *querlesen* man könnte eine wichtige Wendung verpassen. Jo Nesbo versteht es seine Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln.

Montag, 22. September 2008

Mutige Menschen von Christian Nürnberger

Jetzt hatte ich die Gelegenheit endlich mal wieder ein Sachbuch zu lesen. Ist ja sonst nicht so meins.

Aus dem Klappentext:
Mutig sind sie: die Menschen, die sich einsetzen für Frieden, Freiheit und Menschenrechte. Sie riskieren viel, bringen sich dadurch sogar in Gefahr. Und ob sich ihr Einsatz lohnen wird, wissen sie im Voraus nicht. Aber sie wollen etwas verändern.


Der renommierte Autor Christian Nürnberger erzählt von Frauen und Männern, die Mut zeigen: Mut, die Dinge anders zu sehen, Mut, etwas Neues zu wagen, Mut, mit der bisherigen Tradition zu brechen oder einer Übermacht die Stirn zu bieten: Ayaan Hirsi Ali · Peter Benenson · Bärbel Bohley · Bartolomé de Las Casas · Mahatma Gandhi · Martin Luther · Nelson Mandela · Wangari Muta Maathai · Rosa Parks · Anna Politkowskaja · Alice Schwarzer · Bertha von Suttner

Meine Meinung:
Ich bin begeistert
von dem Buch. Leicht verständlich und interessant hat Christian Nürnberger die Lebensgeschichten von zwölf mutigen Menschen aufgeschrieben, all diese Menschen: Ayaan Hirsi Ali, Alice Schwarzer, Bartolomé de Las Casas, Martin Luther, Nelson Mandela, Rosa Parks, Mahatma Gandhi, Wangari Maathai, Bertha von Suttner, Peter Benenson, Anna Politkowskaja, Bärbel Bohley. haben ungeachtet der Gefahren in die sie sich begaben versucht die Welt für Alle etwas besser zu machen.Sie haben sich für die Menschrechte eingesetzt, sei es für die Rechte einzelner Bevölkerungsgruppen, wie Nelson Mandela und Ghandi oder für die Rechte der Frauen, wie Alice Schwarzer. Meiner Meinung nach ist das Buch auch für Jugendliche gut geeignet die sich für Geschichte interessieren. Mich hat das Buch dazu gebracht, mich mit der einen oder anderen Person näher zu befassen. 22.09.2008 16:45:23

Donnerstag, 4. September 2008

Vor mir den Tag unter hinter mir die Nacht. von J. Hein

Im Großen und Ganzen geht es wie so oft um die Liebe.Die Hauptperson versucht mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln seine Angebetete daran zu hindern zu gehen Und das kann er, indem er ihr von seiner Arbeit erzählt, dem Sammeln von verrückten, verworfenen Ideen und Romananfängen, die er aber eigentlich gar nicht will. Wie so oft im Leben führt aber das Ungewollte zum Erfolg und in dem er Rebecca, eine Geschichte erzählt in der eine Geschichte erzählt wird, bewegt er sie zum Bleiben. Die erste Geschichte erzählt von Sophie die immer weiß was andere brauchen und die dazu verdammt ist diese Wünsche zu erfüllen, sie führt uns vor Augen das es nicht von Vorteil ist immer zu wissen was andere brauchen und es ihnen auch zu geben weil man sich dann evtl auch selbst verliert. Die zweite Geschichte und meiner Meinung nach die Beste,erzählt von Heiner und Wolf, Heiner ist ein selbsternannter Wissenschaftler der auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, kurz vor dem Ziel ist. Ihm fehlt nur nur noch ein kleines bisschen Zeit ohne Ablenkung und Wolf ist in der Lage ihm diese Ruhe zu verschaffen.Hier zeigte sich mal wieder. *Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.* Ein feines Buch für ein oder zwei gemütliche Lesenachmittage, das trotz des lockeren amüsanten Schreibstils zum Nachdenken anregt.

Montag, 1. September 2008

Seelen. Stephenie Meyer

Aus dem Klappentext. Fast die gesamte Menschheit ist von sogenannten Seelen besetzt. Diese nisten sich in die menschlichen Körper ein und übernehmen sie vollständig - nur wenige Menschen leisten noch Widerstand und überleben in den Bergen, Wüsten und Wäldern. Eine von ihnen ist Melanie. Als gefasst wird, wehrt sie sich mit aller Kraft dagegen, aus ihrem Körper verdrängt zu werden und teilt ihn fortan notgedrungen mit der Seele Wanderer. Verzweifelt kämpft sie darum, ihren Geliebten Jared wiederzufinden, der sich mit anderen Rebellen in der Wüste versteckt hält - und im Bann von Melanies leidenschaftlichen Gefühlen und Erinnerungen sehnt sich auch Wanda mehr und mehr nach Jared, den sie nie getroffen hat....

Ganz neu ist die Idee mit der Körperübernahme nicht,aber meiner Meinung nach gut erzählt.

Da die Menschen, nach Meinung der Seelen, von Grund auf Böse sind, werden sie ohne zu zögern von den Seelen, die aus eigener Sicht gut und freundlich und liebenswert sind übernommen. Nur mit dem Überlebenswillen der Menschen haben sie nicht gerechnet.

So wehrt sich auch Melanie gegen den Parasiten Wanderer in ihrem Körper, sie zeigt Wanderer Bilder aus ihrer Vergangenheit so das sich diese mehr und mehr zu Jared, Melanies großer Liebe und Jamie ihrem kleinen Bruder hingezogen fühlt.

Gemeinsam entscheiden die die beiden Frauen sich auf die Suche nach Jamie und Jared zu machen.

Natürlich gehen die Probleme erst richtig los nachdem Melanie und Wanderer am Ziel ihrer Suche angekommen sind.

Die Geschichte wird aus Wanderers Sicht erzählt, sie beschreibt genau ihre Gefühle und Ängste ich konnte ihre Gefühle für die Menschen die sie umgaben nachvollziehen.

Noch besser aber konnte ich die Ängste der Menschen verstehen als sie bemerkten das es sich bei der jungen Frau um eine Besessene handelt, ihr Mistrauen war geradezu greifbar.

Nur langsam beginnt ein gegenseitiges Verstehen und Vertrauen, eine Entwicklung die am Ende des Romans einige Überraschende Wendungen aufzeigt.



Meiner Meinung nach ein gut gelungenens Buch,das man durchaus zur Science Fiction zählen kann aber eben mehr für Mädchen. Auch das Cover gefällt mir sehr, es ist relativ schlicht mit einem reflektierenden Auge,mal etwas anderes als die mittlerweile üblichen Fantasycover.

Montag, 25. August 2008

Schrei nach Stille--Anne Chaplet

Meiner Meinung nach hat das Buch gehalten was die Leseprobe versprochen hat. Ich konnte mir richtig vorstellen wie die Dorfbewohner auf die Hieppies reagierten, die Angst der Alteingesessenen vor dem *Neuen und Unbekannten* war greifbar und was man nicht kennt, löscht man aus oder vertreibt es. Vor 40 jahren vertrieben sie Angel, Sascha und Charles. Den Lebensweg Charles und Angels kann man weiterverfolgen. Aber was ist mit Sascha? Sie tauchte nie wieder auf. Und dieses verhalten der Dörfler scheint sich auch 40 Jahre nach den Vorkommnissen nicht geändert zu haben, sie sind misstrauisch bis feindselig, als die Schriftstellerin Sophie Winter in das heruntergekommene Haus zieht, das vor Jahrzehnten die Hippies bewohnten. Es stellt sich die Frage : Wer ist Sophie Winter? Die einen Roman geschrieben hat der sich mit den Vorkommnissen von vor 40 Jahren deckt. Was bezweckt Sophie? Will sie die Dorfbewohner provozieren, sie dazu bringen zu ihren vergangenen Taten zu stehen? Und die Dorfbewohner, sind sie wirklich für die Geschehnisse in dem alten Haus verantwortlich? Nur langsam verbinden sich die verschiedenen Handlungsstränge der Romans miteinander, erst ganz zum Schluss erfahren wir was wirklich in dem Haus geschehen ist. Und wir erfahren das unter der gutbürgerlichen, friedlichen Fassade des Dorfes immer noch ,wie überall nicht alles so sauber ,ist wie die täglich gekehrten Bürgersteige.Ein Kind verschwindet.

Freitag, 15. August 2008

Der nützliche Freund von Ulrich Wickert

Ich konnte mich mit dem Buch leider nicht so recht anfreunden obwohl ich es mit Spannung erwartet hatte.


Vielleicht lag es daran das es zu *französisch* ist, jemand der gar kein französsich spricht braucht ein Wörterbuch um die Aussprache nachschlagen zu können.

Vielleicht fehlte mir auch das Hintergrundwissen, Leuna Affäre u.s.w. ich hatte auch keine Lust mir das noch anzulesen.

Die Handlung an sich fand ich auch nicht gerade spannend und flüssig geschrieben.

Alles in Allem, leider kein Lesevergnügen für mich.

Donnerstag, 14. August 2008

Anne Holt * ein norwegischer Gast*

Nachdem ich die Leseprobe als nicht so gut empfunden hatte war ich vom Buch absolut begeistert.

Ich hatte vorher noch nie etwas von Anne Holt gelesen und kannte demnach auch die Ermittlerin nicht, was zum Verständnis des Buches auch absolut nicht nötig ist wie sich zu meiner Freude herausstellte.

So konnte ich mich voll und ganz auf die Geschehnisse im Hotel konzentrieren.

Ich fühlte mich teilweise hineinversetzt in die Lobby des Hotels und meiner Meinung nach hat es die Autorin gut verstanden die Stimmung der Menschen einzufangen und die Probleme nicht nur innerhalb des Hotels aufzuzeigen, die Angst der Menschen vor dem nicht alltäglichen vor dem *Anderssein Anderer*.Der Judendliche Adrian und die junge Frau Veronica werden von Anfang an ausgegrenzt, genau wie das vermeintlich muslimische Ehepaar.

Gerade die Ausgrenzung des Ehepaars ist wohl eine Anspielung auf die politische Situation Norwegens.

Innerhalb kurzer Zeit werden 2 Menschen ermordet und es bricht eben nicht die Panik aus die man erwarten könnte, das würde aber nicht zum Stil des Buches passen das eher ruhig aber eindringlich daherherkommt, was soll die Ermittlerin Ade auch tun, sie hat keinerlei technische Ausrüstung und keine Kollegen zur Seite die sie unterstützen könnten so bleiben ihr und dem Leser nur die Spekulation und die spärlichen Informationen die im Laufe der Zeit ans Licht kommen.

Dieses Buch werde ich gerne weiterempfehlen.