Montag, 17. September 2012

Schlangenfluch von S. B. Sasori


  • Verlag: Dead Soft Verlag; Auflage: 1 (15. September 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3943678377
  • ISBN-13: 978-3943678376
  • Hier der Link um das Buch direkt beim Verlag zu bestellen.
  • http://www.deadsoft.de

Klappentext:
Samuel Mac Laman ist ein faszinierender Mann. Und ein faszinierend schöner Mann. Als der Kunststudent Laurens Johannson ihm zum ersten Mal begegnet, möchte er ihn zunächst nur porträtieren. Aber der Mann mit den Honig farbenen Augen, der selbst im Sommer nur hochgeschlossene Kleidung trägt, weist ihn ab. Durch ein Unglück erkennt Laurens schließlich den Grund, warum Samuel zu jedem Fremden Distanz wahrt. Ein Teil seines Körpers ist mit einer hochsensiblen Schlangenhaut überzogen
Meine Meinung:
S. B. Sasoris, Roman Schlangenfluch scheint auf den ersten Blick nur eine hocherotische Liebesgeschichte zwischen zwei Männern zu sein, angesiedelt in der Fantasywelt, auf den zweiten Blick erkennt der Leser, das vielleicht doch mehr dahinter steckt. Der Kampf um Liebe und Aktzeptanz, das Verarbeiten von Missbrauch, das aufbauen von Vertrauen und das Bewahren der Liebe auch in schwierigen Situationen.
Mir gefällt der Schreibstil der Autorin und ich hätte mir gewünscht das sie ihren Figuren mehr Raum hätte geben können, denn die wirklich sympathischen Personen hätten das wirklich verdient und auch über die wenigen unsympathischen Menschen hätte ich gern mehr erfahren.
So freue ich mich auf den schon angekündigten 2 Teil.

Donnerstag, 13. September 2012

Dunkler Wahn von Wulf Dorn

Dunkler Wahn
www.heyne.de
ISBN: 978-3-453-26705-3

 Klappentext:
Sie liebt. Sie lauert. Sie tötet
Ein Rosenstrauß ohne Absender. Geschenke vor der Haustür. Briefe unter dem Scheibenwischer ... Der Psychiater Jan Forstner wird von einer Unbekannten mit Liebesbezeugungen überhäuft. Anfangs glaubt Jan noch an die harmlose Schwärmerei einer ehemaligen Patientin. Doch dann bittet ihn ein Journalist um Mithilfe im Fall einer geistig gestörten Person und wird kurz darauf ermordet. Jan erkennt, dass er ins Visier einer Wahnsinnigen geraten ist. Und seine Verfolgerin schreckt vor nichts zurück.

Meine Meinung:
Der Schreibstil und die Wortwahl des Autors sind routiniert und ermuntern zum weiter lesen, allerdings hatte ich immer das Gefühl * das habe ich doch schon mal gelesen* Der dunkle Wahn birgt kaum eine Überraschung, weder das Thema noch die Umsetzung sind wirklich neu, dazu kommt das ich mich mit den Hauptfiguren nicht identifizieren konnte und auch nur wenig Sympathien aufbauen konnte.Des weiteren hatte ich immer das Gefühl, ich hätte den Vorgängerroman lesen sollen um die Personen kennenzulernen, es gab immer wieder Andeutungen auf Jans Vergangenheit, das Schicksal seines Bruders und die ersten Treffen mit Carla, seiner Freundin. Da hätte ich mir mehr Aufklärung gewünscht.
Warum ich das Buch dann trotzdem rezensiere und so gar eine Leseempfehlung ausspreche, ist dem Ende geschuldet.
 Nachdem Wulf Durn, seine Leser häufiger auf eine falsche Spur geschickt hat,es tauchen mehrere verdächtige Frauen auf, die Jan mehr oder weniger auffällig Avancen  machen, ist die Auflösung tatsächlich sehr überraschend und originell, niemals hätte ich mit der Person als Tätern gerechnet und auch nicht mit ihren Beweggründen, es deutete auch nichts auf diese Person hin, die weder in ihren Gedanken noch Taten verriet, das sie es sei die Jan stalkt und schon diverse Morde beging.
Aber mehr wird natürlich nicht verraten.








Mittwoch, 5. September 2012

Blutsommer von von Rainer Löffler




rororo
978-3-499-25727-8














Klappentext:

Das 1x1 des Grauens Eine Dunstglocke liegt über der Stadt. Die Hitze ist unerträglich. Und dann der Geruch, dieser furchtbare Geruch! Der Picknickausflug von Familie Lerch nimmt ein grausiges Ende, als sie im Wald auf einen dunklen Haufen stößt, von Fliegen und Maden bedeckt: Der «Metzger» hat wieder zugeschlagen. Martin Abel, bester Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, wird zur Unterstützung der Polizei nach Köln beordert. Keiner kann sich so gut in die Gedankenwelt von Serienmördern hineinversetzen wie er: eine Gabe, die einsam macht. Abel glaubt, an Schrecklichem schon alles gesehen zu haben. Doch das hier – das ist eine neue Dimension.

Meine Meinung:

Ich war ja etwas skeptisch, ein so hochgelobter Debutroman, dazu noch ein Thriller von einem deutschen Autor,deutsche Krimis? OK, aber ein Thriller. Nun gut, als mir das Buch dann zu wiederholten Male in einer Buchhandlung begegnete, griff ich zu und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht.
Der Autor besticht durch seinen flüssigen und spannenden Schreibstil, er führt die Leser in einen  heißen Sommer dessen sowieso schon angespannte Atmosphäre noch aufgeheizt wird durch einen Serienmörder, der Köln in Atem hält. Der Fallanalytiker Abel soll die Kölner Polizei unterstützen, die Kollegen sind nicht begeistert und begegnen ihm eher ablehnend, was durch seine ruppige Art nicht unbedingt besser wird, seine Unfreundlichkeit bekommt auch die junge Kollegin zu spüren, die von ihm lernen soll, wie man analytisch Fälle löst.
Abel Martin, ist durch seine Art nicht unbedingt das was man einen Sympathieträger nennt, daran ändert auch das Hintergrundwissen nicht, das man im Laufe des Buches über ihn bekommt und auch die wohl leider unvermeidliche Affäre ändert nichts daran, das er überheblich und von sich eingenommen ist und rechthaberisch, oft zu recht.
Dieses Buch ist nichts für zarte Gemüter mit empfindlichen Mägen, eher ein Lesevergnügen für hartgesottene.
Ich freue mich schon auf das nächste Buch um Abel Martin.

Montag, 3. September 2012

Kater mit Karma

  • Verlag: Deuticke Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3552061932
  • ISBN-13: 978-3552061934


Klappentext:

Manchmal gelingt es nur einem eigenwilligen Kater, Mutter und Tochter wieder zusammenzuführen …
Helen Brown, Journalistin und Schriftstellerin aus Neuseeland, lebt mit ihrer Familie in Melbourne, Australien. Mitten in die Vorbereitungen für die Hochzeit ihres Sohnes Rob und seiner Freundin Chantelle platzt nach einer Routineuntersuchung die Nachricht, dass Helen an Brustkrebs erkrankt ist. In der Zeit nach der Operation schreibt sie den Roman „Cleo“ über die heilende Kraft ihrer gleichnamigen Katze, der ein internationaler Bestseller wird, und legt sich eine neue Katze zu, den Siamkater Jonah. Besitzt dieser Kater, dessen liebstes Hobby die Zerstörung des Haushalts zu sein scheint, ausreichend Karma, um wie seine Vorgängerin Cleo für familiären Frieden zu sorgen?




Cleo begleitete Helens Familie 24 Jahre lang durch dick und dünn. Sie half Rob die Trauer um seinen tödlich verunglückten Bruder zu verarbeiten und war ihm ein ständiger Begleiter. Nach 24 Jahren war es an der Zeit, die Familie für immer zu verlassen.
Da entschied sich Helen, nie wieder eine Katze haben zu wollen.
Da beißt die Nachbarin mit ihrem gutgemeinten Angebot einer neuen Katze erstmal auf Granit. Sie spricht Helen darauf an, dass sie mit Cleo spricht, obwohl sie ja längst nicht mehr da ist. Da kommen die ersten Zweifel auf. Dreißig Jahre Familie und Katze ist genug, jetzt will sie an sich denken.
Ein neues Haus muss her, die Familie soll umziehen. Philip, Helens Ehemann ist nicht gerade begeistert von Helens Wahl, als er das Haus sieht. Aber Helen lässt nicht locker und sie ziehen um.
Dass ihre Tochter ihre eigenen Pläne machte und in ein buddhistisches Kloster auf Sri Lanka gehen will. Diese Entscheidung stürzt die Familie in eine Krise und genau zu diesem Zeitpunkt erscheint Jonah, der Siamkater auf der Bildfläche. Der Kater hält die Familie mächtig auf Trab. Er hat ein Temperament, das für drei Katzen reichen würde, macht vieles kaputt, aber bringt die Familie auch immer wieder zum Lachen. Auch kann er sanft und liebesbedürftig sein, was für seine Kapriolen entschädigt.
Da fällt ein weiterer Schatten auf das Familienleben. Helen erkrankt an Brustkrebs.
Sehr intensiv und gefühlvoll beschreibt Helen Brown das Zusammenleben der Familie mit dem Kater und wird zu keinem Zeitpunkt kitschig. Der Leser merkt, dass dieser biografische Roman keine Fiktion, sondern das wahre Leben der Familie um Helen Brown ist. Wie schon das Buch Cleo geht einem die Geschichte teilweise sehr nahe, ebenso wie man über Lächeln und Schmunzeln auch immer wieder in herzhaftes Lachen eintaucht, alerdings erschien sie mir nicht gar so rührselig, deswegen gebe ich für dieses Buch gern ein Leseempfehlung.