Montag, 4. März 2013

Das Glücksbüro von Andreas Izquierdo



 Klappentext:
Stempel sind seine Welt. Formulare. Vordrucke. Dienstvorschriften. Dinge, die man stapeln oder einsortieren kann: wie wunderbar! Stempel drauf! Bearbeitet von Albert Glück. Sachbearbeiter im Amt für Verwaltungsangelegenheiten. Doch Albert arbeitet nicht nur im Amt, er wohnt auch wohnt da. Seit über dreißig Jahren. Unbemerkt von allen anderen. Dann, eines Tages, ändert ein Antrag alles.
Ein Antrag, wie es noch keinen gab. Ein Antrag, der den besten, korrektesten, kauzigsten aller Beamten vor ein unlösbares Problem stellt, denn dieser Antrag beantragt: nichts. Albert verlässt nach über drei Jahrzehnten zum ersten Mal sein geliebtes Amt, um herauszufinden, was dieser Antrag von ihm will. In eine Welt, die er nicht mehr kennt.
Er trifft Anna. Künstlerin. Chaotin. Ein Wunder an Unordnung. Und ehe er sich versieht, steht seine Welt Kopf und mitten in seinem geliebten Amt entsteht: das Glücksbüro. Ein geradezu magischer Ort, an dem man per Antrag ein kleines Glück bekommt ... und der schon nach kurzer Zeit ein ganzes System ins Wanken bringt.


Meine Meinung:
Nach dem ersten Abschnitt des Buches hatte ich einen Wunsch, den Wunsch das dieses Buch in mir nachklingt, das ich immer wenn ich es in meinem Regal sehe daran denke wie schön die Zeit des Lesens war und welchen Eindruck die Geschichte auf mich gemacht hat und ich wurde nicht enttäuscht. Andreas Izquierdo hat ein wunderschönes Märchen geschaffen, voller Magie, ohne Zauberei ohne unnatürlichen Schnickschnack, die Geschichte Alberts, der sein Leben dort verbringt wo er sich am wohlsten fühlt in einem deutschen Amt, angefüllt mit Beamten die pünktlich um 16 Uhr den Griffel fallen lassen und nach Hause gehen, wo alles wohlgeordnet ist und nichts den geordneten Tagesablauf stört. Nur geht Albert nicht nach Hause, er ist zu Hause, er geht nach Feierabend in den Keller des Archivs, wo er sich häuslich eingerichtet hat.
Bis ein ominöser Antrag sein Leben von Grund auf verändert und ihn zwingt sein Amt zum ersten Mal seit 30 Jahren zu verlassen. Mit jeder Seite des Buches ändert sich Albert, er entwickelt sich vom Eigenbrödler und Pedanten zu einem Hilfsbereiten und liebenswerten der Menschen, dessen Nachmame Glück, zum Programm wird und der seine große Liebe findet.
Ich mag gar nicht zuviel erzählen vom Inhalt und schon gar nicht vom Ende des Buches, das mich zum schmunzeln brachte teilweise aber auch traurig stimmte. Während der Leserunde meinte Andreas Izquierdo, wir sollten das Buch nicht mit dem Hirn sondern mit dem Herzen lesen, ich kann ihm da nur zustimmen, das Glücksbüro ist ein Buch das glücklich macht.

  • Verlag: Dumont Buchverlag;
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832162259
  • ISBN-13: 978-3832162252

Sonntag, 3. März 2013

Mätresse auf Italienisch von Delilah J.



    Klappentext:
    Eine gefährliche Affäre. Rache für Gerechtigkeit. Macht & Kontrolle. Eingebettet in mafiöse Machenschaften der schönen und reichen italienischen Welt auf der Insel Ponza, in Ferrara und London. Korruption. Die Größten Italiens sind involviert: die Industrie, der Clan. Mode, Automobilindustrie, Formel-1-Rennen, Alkohol. Sie sind es, die große Vermögen kontrollieren. Überall.
    Die Liebesgeschichte von Aelita und Amos, die nie einen richtigen Anfang noch ein wahres Ende fand. Er wird ermordet im Hafen von Neapel. Auf dem Weg zur Fähre nach Procida. Sie erzählt über ihn, über sich, über ihre Liebe. Kämpft gegen ihn für ihren gemeinsamen Sohn in England und Italien.
    Eine Geschichte, die in Berlin, London, Neapel, Rom, Emilia Romagna, Monte Carlo spielt. Emotional. Erotisch. Liebe und Revanche. Intelligent – kurz und scharf geschrieben. Kreativ. Rasant und witzig. Ein Mord zu Beginn, der am Ende aufgedeckt und gerächt wird.
    Eine neue Definition Italiens: sie beschreibt die korrupten Machenschaften der wenigen gefeierten Größen Italiens und lässt selbst Berlusconi im Vergleich charmant dastehen. Ein Ende, das auf ein neues Italien hoffen lässt?


    Meine Meinung:
    Erwartet habe ich einen erotischen Krimi, Krimi stimmt , der Anfang des Buches beinhaltet das Ende, Amos' der Geliebte von Aelita wird erschossen , die Erotik sucht man vergebens aber gut jeder hat andere Maßstäbe warum er ein Buch erst ab 18 Jahren freigeben will und die Autorin wird ihre Gründe gehabt haben.
    Das Grundthema des Buches, Aelitas Kampf um Amos Liebe und vor allem um sein Geld, das sie braucht um ihren gemeinsamen Sohn Felix einen ihrer Meinung nach angemessenen Lebensstandard zu sichern, birgt eine interessante Geschichte die leider nicht ganz glücklich umgesetzt wurde, was meiner Meinung nach einzig und allein am Schreibstil lag, kurze, harte Sätze, rasant wie es im Klappentext heißt , mich aber eher an Maschinengewehrfeuer erinnernt. Bam Bam Bam, zu schnell zu hektisch.
      
    • Delilah J.
    • Verlag: epubli GmbH (18. September 2012)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3844231188
    • ISBN-13: 978-3844231182

    Freitag, 1. März 2013

    Wind: Rezension von Manuela H.



    Klappentext:
    Ein Sturm zieht auf
    Roland Deschain, der letzte Revolvermann, und seine Gefährten haben den Grünen Palast hinter sich gelassen. Als sie auf dem Pfad des Balkens ins Land Donnerschlag unterwegs sind, zieht ein heftiger Sturm herauf, und sie finden Schutz in einer verlassenen Hütte. Dort erzählt Roland seinen Begleitern, was in seiner Jugend geschah, nachdem er unbeabsichtigt seine Mutter umgebracht hatte: Sein Vater schickte ihn zu einer entlegenen Ranch, wo grausame Morde stattfanden. Alle Anzeichen deuteten auf einen Gestaltwandler als Täter hin, und es gab nur einen Zeugen – einen kleinen Jungen, der jetzt seines Lebens nicht mehr sicher war.

    Mit Wind legt Stephen King einen achten Roman seines großen Endzeitepos um den Dunklen Turm vor, bei dem es sich nach eigenem Bekunden um sein wichtigstes Werk handelt. Derzeit befindet sich eine Verfilmung des gesamten Zyklus in der Vorproduktion.

    Meine Meinung:
    Schade, schade, viel zu kurz.
    Obwohl ich den letzten Teil der Turmreihe schon vor ein paar Jahren las, war ich ganz schnell wieder vertraut mit den Characteren. Ich war zugegebenerweise sehr skeptisch, als ich las das Stephen King, das Buch irgendwo zwischen den Bänden ansiedelte, ich hatte mir erhofft, das er die Reihe mit einem anderen Ende als dem bekannten beendete, die Hoffnung hat sich zwar nicht erfüllt aber ich bin trotzdem sehr begeistert von dem Buch.
    Roland und seine Begleiter verschanzen sich in einer verlassenen Stadt vor einem tödlichen Sturm um die sich die Zeit zu vertreiben erzählt Rolamd seinen Gefährten die Geschichte vom Fellmann, die gleichzeitig seine Anfänge als Revolvermann erzählt und die Umstände die zum Tod seiner Mutter führten, innerhalb dieser Geschichte erzählt er die Geschichte des kleinen Tim, der vom Sohn eines Holzfällers ebenfalls zum Revolvermann wird.
    Sehr flüssig und spannend erzählt sind die Geschichten wunderbar mit der Reihe verwoben und eigentlich wünschte ich mir das sie noch nicht zuende erzählt wären.

    •  Wind von Stephen King
    • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
    • Verlag: Heyne Verlag (10. September 2012)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 345326794X
    • ISBN-13: 978-3453267947
    • Originaltitel: The Wind through the Keyhole

    Gott Bewahre: Rezension von Manuela H.

    •  
    • Taschenbuch: 400 Seiten
    • Verlag: Heyne Verlag (12. November 2012)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-13: 978-3453676336
    • Originaltitel: The Second Coming


    KLappentext:
    »Da kommt Gott – tut so, als wärt ihr beschäftigt.«

    Kaum hat Gott sich im Himmel eine kleine Auszeit gegönnt und seinem Sohn Jesus Christus die Geschäftsführung überlassen, schon herrscht auf Erden das nackte Chaos. Bürgerkriege, Umweltsünden, Armut, Hassprediger, tödliche Krankheiten, moralischer Verfall und gnadenloser Kommerz, so weit das Auge reicht. Was wurde aus der Menschenliebe und dem einzig wahren Gebot: »SEID LIEB«? Gott denkt nach und findet nur eine Lösung – sein Sohn Jesus muss erneut auf die Erde zurückkehren, um Gutes zu tun. Doch werden die Menschen auf JC hören?

    Meine Meinung:
    Durchaus Amüsant und teilweise auch zum Nachdenken anregend, ist der Roman Gott Bewahre von Niven eher leichte Lektüre für ein oder zwei gemütliche Leseabende, durch seinen flüssigen Schreibstil hält einen der Autor am Buch fest und man versteht auch sehr schnell worum es ihm eigentlich geht, nämlich darum das Gott sicher nicht gewollt hat, das in seinem Namen Kriege geführt und Menschen verachtet werden, die Grundbotschaft also lauten sollte
    Seid lieb
    wie im Buch auch häufig erwähnt.
    Der einzige Störfaktor im Buch und zwar so ein gravierender für mich, das ich dem Buch einen Stern abziehe ist das Marihuana verherrlicht wird, alle kiffen ob nun Gott oder Jesus und wenn sie nicht kiffen, saufen sie. Das geht meiner Meinung nach gar nicht, da bin ich spießig.
    Trotzdem gibt es eineLesempfehlung von mir, wer allerdings beharrlich an alles glaubt was die christlichen Kirchen predigen und sich schnell persönlich in seinem Glauben und seinen Überzeugungen angegriffen fühlt sollte
    Gott Bewahre
    lieber nicht lesen.