Mittwoch, 24. Februar 2016

Kellerkind von Nicole Neubauer

Klappentext:
Er sagt, er kann sich an nichts erinnern. Doch an seinen Händen klebt Blut ...
Die erfolgreiche Anwältin Rose Benninghoff liegt mit durchschnittener Kehle in ihrer Designerwohnung. Im Keller des Hauses kauert der vierzehnjährige Oliver Baptiste, sein Körper mit Blutergüssen übersät, seine Hände blutverschmiert. Er kann sich an nichts erinnern. In einem klirrend kalten Jahrhundertwinter nimmt der Münchner Hauptkommissar Waechter mit seinem Team die Jagd nach dem Mörder auf. Doch bald verschwimmen die Grenzen zwischen Tätern und Opfern immer mehr, und die Ermittler stoßen auf ein altes Verbrechen, das nie gesühnt wurde, und das seine Schatten bis in die Gegenwart wirft.


 

Meine Meinung:
Es ist kalt in München als die Leiche einer Anwältin in ihrer Wohnung gefunden wird und es ist kalt in der Familie des 14jährigen Oliver, der im Keller der Toten aufgegriffen wird, verstört und blutverschmiert und wie sich bald herausstellt übersät mit Blutergüssen. Kommissar Waechter und sein Team stehen vor der schwierigen Aufgabe ihn zum Reden zu bringen doch können sie nicht wirklich zu dem Kind durchdringen und der Vater des Jungen ein einflussreicher Unternehmer, tut alles was in seiner Macht steht um die Ermittlungen zu torpedieren.

Lange steht das Team und damit auch der Leser vor einer Mauer aus Schweigen, niemand schien die Tote wirklich zu kennen oder gar zu mögen und da auch niemand wirklich die Wahrheit sagen kann oder will kommen die Ermittlungen nicht wirklich voran.
Und das ist auch der Punkt an dem ich sagen muss, da wäre weniger mehr gewesen, weniger *mauern*, weniger* ich sag da nix zu*, weniger *ich weiß von nichts und was ich weiß sage ich nicht* das hat sich über die Länge des Romans schon ein bisschen sehr gezogen. Wären nicht die wirklich interessanten Ermittler gewesen, die auch alle ihr Päckchen zu tragen haben, wie im Laufe der Story an Licht kommt, die dieses Manko dann doch wettmachen und das sich am Ende alles logisch und nachvollziehbar zusammenfindet. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen, die Story ist interessant und für ein Debüt wirklich ausgefeilt. 
Mit zunehmendem Unbehagen liest man vom Schicksal der Protagonisten und damit auch vom Mordmotiv, mehr mag ich nicht verraten nur soviel:
Ich gebe  gerne eine Leseempfehlung.

Das Buch kann direkt beim Verlag bestellt werden.


  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag; Auflage: 1. Auflage. (19. Januar 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442383374
  • ISBN-13: 978-3442383375
  • Größe und/oder Gewicht: 12,9 x 3,5 x 18,9 cm



Mittwoch, 17. Februar 2016

Sachsenmorde Andreas M. Sturm (Hrsg.)

Klappentext:

Mit der oft zitierten sächsischen Gemütlichkeit haben die Krimis dieser Anthologie nichts gemein. Dunkel kommen sie daher und führen den Leser schonungslos zu den Abgründen der menschlichen Gesellschaft.

Kannibalismus, Serienmord, Kindesmissbrauch und Kunstfälschung sind nur einige der Themen dieser Anthologie, und die Täter agieren skrupellos, getrieben von Hass, perverser Lust und Gier.

In jedem der zehn Landkreise und der drei kreisfreien Städte lassen renommierte Krimiautoren nach Herzenslust morden, geben ihrer Schreiblaune freien Lauf und entführen dabei den Leser in das Schattenreich ihrer dunklen Fantasie.

 

Da ich zu jeder Geschichte mindestens einen Satz geschrieben habe, erlaube ich mir mein Fazit gleich zu Beginn zu schreiben, wer liest denn schon bis zum Ende der Seite. ;o)

Sachsenmorde ist meiner Meinung nach die gelungenste Anthologie  aus dem FHL Verlag, jede einzelne Geschichte ist von der Idee und vom Schreibstil absolut gelungen, nur eine ließ mich etwas ratlos zurück, aber vielleicht findet sich ja ein Leser, der sie mir erklärt, ich bin sicher: Es liegt nicht am Autor, es liegt an mir.

Diese Buch wandert direkt in mein *Behalte ich - Regal*




Monster von Anne Mehlhorn:

 Mein erster Gedanke bei dieser Story war: Fußball an sich ist ja schon furchtbar, ein Krimi der sich um Fußball dreht, kann ja nichts für mich sein, allerdings wurde ich eines besseren belehrt, hinter dieser Story steckt viel mehr als nur die Bedrohung eines Schiedsrichter, sie handelt von den Ängsten die Traumata in uns auslösen können und von den Reaktionen die diese evtl. auslösen und sie handelt von den Monstern in uns, die manchmal die Oberhand gewinnen. Eine gut durchdachte Kurzgeschichte. 

 

Zum Brunch ins Cafe Frankenstein von Rudolf Kollhoff:

Ich geh nie nie wieder auswärts Essen ;O) Mehr Horror als Crime serviert uns der Autor Rudolf Kollhoff und das macht er so gut, das es mich beim Lesen wirklich geschüttelt hat. Ich bin begeistert.

 

Die leisen Schwingen des Todes von Andreas M. Sturm:

Eine der erschütterndsten Geschichten,eine Geschichte die man aushalten muss erzählt sie doch gleich von zwei grausamen Schicksalen, die untrennbar miteinander verbunden sind, wie erst der Schluß offenbart.  

Mörderische Recherche von Mario Schubert

Upps, vielleicht sollte man doch erst alle Geschenke auspacken, bevor man zu drastischen Mitteln greift. ;o)


Nemesis von Brigitta Hennig:

Ein Mord und ein Selbstmord, verbunden durch die Schrecken der Vergangenheit, gut geschrieben, die Story hat alles was eine gute Kurzgeschichte braucht.


Ertappt im falschen Film von Frank Kreisler:

Ich mag ja sowieso schon keine Märchen und Märchenverfilmungen auch nicht, vielleicht mag ich deshalb die Story um die Verfilmung von Schneeweißchen und Rosenrot so gern, denn nicht immer haben Märchen ein Happy End ;o)

Auf den letzten Drücker von Patricia Holland Moritz:

Noch eine Geschichte, die ihren Anfang in der Vergangenheit hat, sie dreht sich um den letzten Henker des DDR Regimes und endet doch völlig anders als erwartet.

Hass von Jan Flieger:

Enttäuschte Liebe ist wohl eines der häufigsten Motive für Mord, wie in dieser Geschichte anschaulich dargestellt ist, oder ist doch Rache ein stärkeres Motiv?

Alte Schuld vom Romy Fölck:

Auch wenn Verbrechen aus der Vergangenheit häufig ungesühnt bleiben, die in der Gegenwart sollten aufgeklärt werden und die Täter müssen bestraft werden, zur Not muss der Großvater eben etwas nachdrücklicher darauf bestehen.

 

Das fünfte Bild von Frank Dörfelt:

Unrecht Gut gedeihet nicht , heißt ein altes Sprichwort und auch der Maler Jörg Petermann muss erfahren, dass in jedem Sprichwort ein Körnchen Wahrheit steckt und vielleicht versucht er es doch mal mit ehrlicher Arbeit.

Blutnacht von Martina Arnold:

Noch einmal trifft Krimi auf Horror und der Leser fragt sich:

Wieviel Wahrheit steckt in den alten Legenden und sollte man des Nachts spazieren gehen?

Salz auf seiner Haut von Petra Steps:

Mit Begeisterung habe ich diese Geschichte begonnen, die Autorin hat mutig ein Thema angefasst, bei dem eigentlich ein männlicher Täter erwartet wird, dazu ein wirklich guter und flüssiger Schreibstil und dann ein Ende das ich nicht verstanden habe, seufz, auch nach zweimaligem Lesen habe ich nicht begriffen wie die Polizei der Täterin auf die Spur kam, schade. 

Mein erster Mord von Stefan B. Meyer:

Wenn das Leben zu ende geht wird es Zeit seine Dinge zu ordnen, manchmal gehört mehr dazu als ein Testament zu schreiben und manchmal wird man von seinen Taten überrascht, wie mich das Ende überraschte.

Das Buch kann direkt beim Verlag bestellt werden, dort findet ihr auch, wie im Buch nähere Informationen über die Autoren.


Broschierte Ausgabe, Softcover
Sprache: deutsch
Oktober 2015, 1. Auflage
244 Seiten,  Preis € 12,00 [D] / € 12,40 [A]
ISBN 978-3-95848-700-0

 

 

 

 




 



Montag, 15. Februar 2016

Wir sind Cyborgs von Alexander Krützfeldt

Klappentext:
Nie war die Bindung zwischen Mensch und Maschine enger als jetzt. Schon bald werden Bauarbeiter mit Exo-Skeletten riesige Stahlträger in die Höhe wuchten, per Chip werden Nervenleiden einfach ausgeschaltet und Haustüren geöffnet werden. Schon bald könnten wir perfekt, schon bald könnten wir Cyborgs sein.
Die schöne neue Welt – ist sie wirklich so nah? Und wollen wir sie überhaupt?
Alexander Krützfeldt trifft die wichtigsten Cyborg-Pioniere und zeichnet ein Panorama von großen Hoffnungen und berechtigten Ängsten.


Meine Meinung:
Der Autor Alexander Krützfeldt recherchierte für sein Buch u.a. in der Cyborgszene, tatsächlich gibt es Cyborgs und sie sind mitten unter uns, noch werden sie häufig als Freaks bezeichnet , die sich Magnete unter die Haut pflanzen lassen, die sich nur zum Ausprobieren ob es funktioniert Thermometer einsetzen lassen oder die Bargeldlos zahlend in die Disco gehen, bargeldlos mittels eines eingepflanzten Microchips.
Was wie Utopie oder je nach Sichtweise nach Dystopie klingt, ist in manchen Bereichen unseres Lebens schon länger Realität, nehmen wir nur einmal die Menschen die aus irgendeinem Grund auf Prothesen angewiesen sind oder nur durch einen Herzschrittmacher überleben und sind nicht auch Millionen von Menschen *Cyborgs* die mit ihrem Smartphone verwachsen scheinen?
Alexander Krützfeldt, hat ein Sachbuch geschrieben, das nicht nur für Technikbegeisterte interessant ist, sondern auch für Laien so wie mich gut zu lesen und kurzweilig geschrieben ist, sicherlich ist es kein Wissenschaftliches Werk und gerade das macht seinen Reiz aus, ich habe verstanden was er mir sagen wollte, ich musste keine Fremdworte nachschlagen und es hat mich angeregt mal etwas genauer auf die Entwicklung der Technik zu schauen und vielleicht auch etwas kritischer mit dem Thema umzugehen, besonders mit den Kommunikationstechniken die uns zur Verfügung stehen.

Für Laien wie mich, absolut empfehlenswert.
  • 192 Seiten
  • Verlag: Blumenbar; Auflage: 1 (16. November 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3351050240
  • ISBN-13: 978-3351050245

Im Dunkel des Dschungels von Chris Tewes

Klappentext:
In ferner Zukunft sind Männer durch Umweltgifte zeugungsunfähig geworden und die letzten fruchtbaren Clans des Regenwaldes werden als Samenspender missbraucht. Sina, Helen und Kader kommen der Herkunft der seltenen Spermien auf die Spur und begeben sich auf die Reise in den Dschungel, um sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Als ihr Führer verschwindet, sind die drei Frauen auf sich allein gestellt und die Suche nach ihrem persönlichen Glück wird zur größten Gefahr.Das Debüt von Chris Tewes - ein spannender Ökothiller in einer nicht so unwahrscheinlichen und düsteren Zukunftsperspektive.

Meine Meinung:
Leider hat mich das Buch enttäuscht, ich hatte vielleicht zu hohe Erwartungen nachdem ich den Klappentext gelesen hatte und auch das Cover das einen Genstrang zeigt hat mir irgendwie mehr versprochen. So ziemlich alles was den Roman spannend gemacht hätte, ließ die  Autorin leider aus, weder erfährt man viel über die Auswirkungen der Zeugungsunfähigkeit der Männer auf die Gesellschaft, noch erfährt der Leser wie die drei Frauen auf die Spur der Spermien gekommen sind, oder wie sie an die Kontakte gekommen sind durch die sie die Reise in den Dschungel überhaupt antreten konnten, als Erklärung dafür das die Organisatorin Helen, ihren Reisegefährtinnen nicht einweiht, dient nur die Ausrede *dann können sie sich nicht aus versehen verraten und so den Plan gefährden* wirklich schade das Chris Tewes auch ihre Leser nicht einweiht. Umso mehr wird auf die geistige Gesundheit der Protagonisten eingegangen und den daraus resultierenden Zickereien unter den 3 Freundinnen, für die die Reise zur Zerreißprobe wird.
Immer wenn die Geschichte sich um die Gefahren im Dschungel dreht, wenn zum Beispiel beschrieben wird wie sich ein falscher Schritt, ein unachtsamer Moment auswirken kann, dann wird es spannend, diese Teile haben mich gefesselt, ebenso die Beschreibungen des Indianerstammes, wie sie leben und aus welchem Grund sie sich nicht gegen die Samenspenden wehren, leider sind diese Momente der Spannung zu kurz. Das Ende wird schon im Prolog voreggenommen und war deswegen keine Überraschung. 
Ich würde das Buch in einer überarbeiteten Fassung nochmal lesen, der Schreibstil Chris Tewes ist angenehm, ihre Wortwahl gekonnt und während kurzer Passagen  war ich mit den Protagonisten im Dschungel.
  • Broschiert: 228 Seiten
  • Verlag: Amrun Verlag; Auflage: 1 (11. Oktober 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3958692311
  • ISBN-13: 978-3958692312

Sonntag, 14. Februar 2016

Eiskalte Umarmung Poesie der Angst von Astrid Korten

Klappentext:
Der kommende Tag würde ein Tag des Wartens werden, ein Tag der Vorfreude auf das Finale in der Nacht. Tränen rannen über seine Wangen, während das Gesicht nur Härte zeigte. „Ich werde mir Zeit lassen“, flüsterte er, während er Milch und Zucker in seinen Kaffee rührte. „Ich werde mir Zeit lassen, wenn ich dich töte.“

Eine brutale Mordserie gibt der Polizei Rätsel auf. Die Opfer sind junge Frauen – attraktive blonde Engel mit blau lackierten Fingernägeln. In den Wohnungen der Toten findet sich stets dieselbe mysteriöse Nachricht: „Ich bin die Sehnsucht, ein Prinz und schön wie die Liebe.“ Die Kommissare Robert Hirschau und Benedikt van Cleef wissen genau: Irgendwo dort draußen bereitet sich der Killer darauf vor, erneut zuzuschlagen. Währenddessen ahnt die junge Katharina nichts von den fieberhaften Ermittlungen der Polizei – und von der Gefahr, in der sie schwebt …

Brutal, eindringlich, faszinierend: Begleiten Sie einen gnadenlosen Killer bei seinen Taten – und sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt!


Meine Meinung:
Immer wenn ich denke, das wars jetzt, ich habe im Bereich Krimi und Thriller alles gelesen was jemand sich über die dunkelsten Abgründe der Menschen ausdenken kann, stolpere ich über ein Buch, das mich eines besseren belehrt, das mich fesselt und die Nacht durchlesen lässt und das nicht unbedingt wegen der Mordmethode oder des Motivs das den Killer töten lässt, eher wegen des Schreibstils, der Art und Weise wie die Autorin ihre Protagonisten zum Leben erweckt, als Leser erfährt man nicht nur die Angst der Opfer man spürt sie fast körperlich.
Astrid Korten lässt keine Grausamkeit aus, Folter, Vergewaltigung, Nekrophilie, das Spiel mit der Angst der Opfer und stellt diesen Abgründen in der Seele eines Irren, die liebevollsten Menschen gegenüber die man sich vorstellen kann, die Menschen die dazu beitragen können die verwundete Seele eines Opfers zu heilen, eigentlich wollte ich hier ein Beispiel anbringen doch dann fiel mir auf, alles was ich zur Handlung schreibe, verrät zu viel, denn fast alles ist wichtig, zwar führt der eine oder andere Handlungsstrang ins Leere aber das fällt nicht wirklich ins Gewicht, denn die meisten führen am Ende logisch und nachvollziehbar zum Täter.
Erfreulicherweise besteht die Handlung nicht aus einer Aneinanderreihung sinnloser Gewalt, was auf Dauer nur langweilig und ermüdend wäre, denn die Gewalttaten sind aus der Sicht des Killers begründet und nachvollziehbar. 
Die Autorin hat so weit ich das beurteilen kann hervorragend recherchiert so lässt sie z.B. ihren Täter im brasilianischen Regenwald Rituale eines Indianerstammes erlernen, die mir glaubhaft schienen.
Eiskalte Umarmung, ist nichts für zarte Seelen, das Buch ist grausam, blutig,brutal  und dabei doch intelligent.
Eine Sache allerdings hat mich zu Beginn etwas gestört, die Zeitangaben sind nicht immer korrekt, da ist leider etwas durcheinander geraten, zusammen mit den beabsichtigten Zeitsprüngen  war das manchmal etwas verwirrend.
Das war es aber auch schon und ändert nichts an der Tatsache das es von mir eine absolute Leseempfehlung gibt.

  • Broschiert: 374 Seiten
  • Verlag: Gmeiner-Verlag; Auflage: 1., 2016 (3. Februar 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839218853
  • ISBN-13: 978-3839218853
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 18 Jahren

Freitag, 12. Februar 2016

Kind aller Länder von Irmgard Keun

Aus der Kiepenheuer und Witsch Redaktion:
Erstmals 1938 erschienen: die abenteuerliche Geschichte vom Leben der zehnjährigen Kully im Exil – von ihr selbst erzählt
Irmgard Keun war schon eine Bestsellerautorin, als ihre Bücher in Deutschland verboten wurden. Sie ging ins Exil nach Ostende, traf dort Joseph Roth, begann eine leidenschaftliche Affäre mit ihm – und diesen Roman. Keun lässt die zehnjährige Kully von ihrem aufregenden Leben in der Emigration erzählen. Ihr leichtfertiger, spiel- und verschwendungssüchtiger Vater steckt als Schriftsteller ständig in Geldnöten, die liebevolle Mutter ist oft mit der Tochter allein und amüsiert sich anderweitig. Da seine Bücher in Deutschland verboten sind, lebt der Vater von Zeitungsartikeln und immer neuen Vorschüssen seiner Auslandsverlage – und ist ständig auf der Jagd nach Bargeld. Seine Beschaffungstouren führen ihn quer durch Europa, von Brüssel über Lemberg nach Prag, Paris, Nizza und sogar nach New York.

Inhalt: Die 10jährige Kully reist mit ihren Eltern quer durch Europa,die Bücher ihres Vaters sind in Deutschland verboten und so leben sie immer, mehr schlecht als Recht von Honoraren für Zeitungsartikel und Vorschüssen für noch nicht fertig gestellte Romane die bei ausländischen Verlagen erscheinen sollen und von dem was sich der Vater im Verwandten und Freundeskreis zusammen schnorren kann, oftmals lässt er seine Frau und seine Tochter als Pfand im Hotel zurück während er sich auf Geldbeschaffungstour begibt.So großzügig wie er sich Geld leiht, so großzügig gibt er es auch wieder aus ohne sich Gedanken um die Zukunft zu machen.

Meine Meinung: Vordergründung liest man die Geschichte eines  fröhlichen kleinen Mädchens, das auf einer schier endlosen Abenteuerreise quer durch die Welt ist, in jedem Hotel kann das nächste Wunder warten, in jedem Land könnte der Vater Erfolg haben und so die Nöte der Familie beenden. Kully überblickt natürlich noch nicht in  welcher Gefahr sich ihre Familie befindet auch wenn sie Bruchstückhaft mitbekommt was in der Welt vor sich geht, sie hat auch eher das sonnige und unstete Naturell ihres Vaters geerbt, sie genießt das gute Leben solange es dauert und vertraut immer auf den neuen Tag wenn das Geld mal wieder nicht reicht. Als erwachsener Leser versteht man natürlich was wirklich vor sich geht, der Vater ist ein verantwortungsloser Trinker und Lebemann, der skrupellos seine Familie ausnutzt, die Mutter ist zu schwach sich ihrem Mann entgegenzustellen, dabei träumt sie insgeheim von einer eigenen kleinen Wohnung und man erkennt, aus dem Wissen über die Vergangenheit, die Gefahr die der Familie aus Deutschland droht.
Ich hätte gern mehr erfahren, wie es mit Kully und ihrer Familie weitergeht, nachdem sie am Ende des Buches in Amsterdam wieder vereint waren, wie haben sie die Kriegsjahre überlebt, haben sie überlebt? Hatte der Vater den so herbeigesehnten Erfolg und die Frage die sich mir nach der letzten Seite immer wieder stellte, hat die kleine Kully einen Ort gefunden an dem sie Zuhause sein darf, an dem sie nicht immer wieder Heimweh bekommt nach einem anderen Ort.

Das Buch hat mich berührt, teilweise amüsiert aber zum größten Teil doch traurig gestimmt.


Kind aller Länder kann direkt beim Verlag bestellt werden.

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch (18. Februar 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 346204897X
  • ISBN-13: 978-3462048971

Mittwoch, 10. Februar 2016

Phoenix Tochter der Asche von Ann-Kathrin Karschnick

KLappentext:Europa liegt nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern. Mithilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische Macht, Europa langsam wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi. Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt?

Meine Meinung:
Ich fand die Grundidee des Buches wirklich interessant, der Klappentext versprach Spannung und für mich ein recht neues Lesevergnügen, man kann an einer Hand abzählen wie viele Bücher der Art ich schon gelesen habe, darum verkneife ich mir natürlich auch den Vergleich zu anderen Büchern des Genres.
Die Welt, die die Autorin Ann-Kathrin Karschnick geschaffen hat, ist für mich also neu gewesen, die Technik basiert auf den Erfindungen Nicolas Teslas, die wohl jedem ein Begriff sind der im Schulunterricht nicht allzu sehr geschlafen hat. Gleich zu Anfang wird von einem fehlgeschlagenen Experiment berichtet und einem Krieg mit Amerika, der nur mit Hilfe der Saiwalo gewonnen werden konnte, die seitdem die Macht über Europa haben und die alle mythischen Wesen verfolgen, fangen und ausnutzen in dem sie ihr unsterbliches Leben nehmen.
Wie, was, warum, wird nicht wirklich ausführlich erklärt, immer wenn ich dachte:Jetzt aber. wechselte die Autorin im Geschehen und ich hing wieder in der Luft. 
Die Hauptcharaktere Tavi und Leon brauchten auch eine gewisse Zeit um meine Sympathien zu eringen, aber das entwickelte sich im Laufe das Buch durchaus zum positiven, Tavi der Phönix die seit 2000 Jahren lebt und schon das eine oder andere Mal wieder geboren wurde und seit die Saiwalo Jagt auf die Seelenlosen machen,mit ihrem Ziehsohn im verborgenen lebt und die des Mordes verdächtigt wird, Morde die sie nicht begangen hat. Davon gilt es nun vor allem Leon zu überzeugen, der als glühender Anhänger der Saiwalo, Dienst in der Kontinentalarmee tut.
Schnell war absehbar, das sich die Beiden irgendwann nicht nur gemeinsam auf die Suche nach dem Täter machen sondern sich auch zarte Bande zwischen ihnen entwickeln.
Mein Fazit: Weniger wäre hier definitiv mehr gewesen, das ganze Buch etwas gestrafft wäre spannender gewesen, teilweise war ich doch versucht die eine oder andere Seite zu überblättern, zu langatmig war mir stellenweise der Schreibstil.
Vielleicht lag meine mangelnde Begeisterung auch an der Liebesgeschichte die sich anspann, ich habs ja nicht so mit Liebesromanen.


  • Broschiert: 400 Seiten
  • Verlag: Papierverzierer Verlag; Auflage: 1 (8. Oktober 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3944544501
  • ISBN-13: 978-3944544502
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 3,8 x 20 cm
   

Mittwoch, 3. Februar 2016

Die siebte Stunde von Elisabeth Herrmann

Klappentext:
Ein teuflisches Spiel, ein rätselhafter Selbstmord und ein quälendes Geheimnis: Als Joachim Vernau die Möglichkeit bekommt, an einer Berliner Privatschule zu unterrichten, begegnen ihm die Schüler voller Feindseligkeit. Sie leben in einer ganz eigenen Welt, sind fasziniert von dunklen Ritualen und haben sich einem mysteriöses Rollenspiel verschrieben. Vernau ahnt zunächst nicht, dass sie sich in gefährlichen Gefilden bewegen – doch als er herausfindet, was hinter dem Schweigen der Schüler steckt, ist es schon fast zu spät.
Meine Meinung: Die Story ist meiner Meinung nach vollkommen unrealistisch, aber damit kann ich gut leben schließlich will ich beim Lesen unterhalten werden was mich allerdings wirklich störte, waren der eine oder andere Logikfehler, gehen wirklich alle einfach nach Hause wenn mit einer scharfen Waffe geschossen wird und legen sich schlafen? so abgebrüht ist ja wohl niemand unterschlägt ein Anwalt Beweise in dem Wissen das Kinder in Lebensgefahr sind?
Nein, wahrscheinlich nicht.
Des weiteren strotzt das Buch nur so vor Klischees, die arroganten, intelligenten, Kinder reicher Eltern auf der einen Seite und die ach so armen unverstandenen unterprivilegierten Kinder auf der anderen die aber von zumindest einer Lehrkraft unterrichtet werden die noch enthusiastisch und voller Glauben an die Kinder ist, während in der Eliteschule jeder nur an sich denkt, sei es das leichte Lehrerleben, Geld oder der gute Ruf der Schule, die Nöte der Schüler werden gar nicht wahr genommen oder mir drakonischen Strafen unterdrückt.
Nur der kurz vor der Pleite stehende Anwalt Vernau, durchschaut von vornherein das etwas an der Eliteschule nicht stimmt, das merkt ja schon bevor er das Schulgebäude das erste Mal betritt und natürlich will er seine Schüler schützen vor *der schwarzen Königin* die via Handy ihre Mitspieler manipuliert.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen und ab und zu kommt auch Spannung auf, zumindest so viel das ich doch zu ende lesen wollte um herauszufinden was es mit dem Rollenspiel auf sich hat und wer wirklich hinter dem Ganzen steckt.
Angenehm fand ich das man die Vorgängerbücher rund um Joachim Vernau nicht gelesen haben muss, zwar wird ein bisschen etwas persönliches von ihm erzählt aber nie so viel das ich den Verdacht hatte mir würden wichtige Informationen fehlen.
Im Großen und Ganzen ist *Die siebte Stunde* ein gutes Buch für zwischendurch.
Unbedingt zu erwähnen ist noch, das das Buch eine Neuauflage ist,es ist unter dem selben Titel im Dezember 2008 erschienen.

Das Buch kann direkt beim Verlag bestellt werden.
  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (21. Dezember 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442484707
  • ISBN-13: 978-3442484706
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3,4 x 18,7 cm

Dienstag, 2. Februar 2016

Zwei für immer von Andy Jones

Klappentext:
 Ich liebe dich, Ivy. Ich finde dich klug und witzig und schön … Doch bist du die Richtige? Oder bist du nur noch hier, weil du schwanger bist? Ich hoffe, dass alles gut ausgeht, aber die Wahrheit ist: Ich weiß es nicht." Als er Ivy begegnet, ist Fisher wie vom Blitz getroffen, und bald ist er sich sicher, dass aus der Sache etwas werden könnte. Noch weiß keiner der beiden, dass die Entscheidung über ihre Zukunft längst gefallen ist: Ivy ist schwanger. Doch während das neue Leben in Ivy heranwächst, muss sich Fisher um seinen schwer erkrankten Freund El kümmern. Und Ivy und Fisher sind immer noch damit beschäftigt, sich kennenzulernen. Denn es ist eine Sache, sich zu verlieben – miteinander zu leben ist eine ganz andere Geschichte 

Meine Meinung:
Eine Rezension zu einem Liebesroman aus dem Bücherhaus, ist ja eher ungewöhnlich, ich stehe ja nicht wirklich auf Herz Schmerz Geschichten die am Ende doch fast alle gleich enden, nämlich mit einem Happy End, warum also habe ich dieses Buch dann überhaupt gelesen, wenn doch schon das Cover und der Titel genau das versprechen: Einen Liebesroman. Die Antwort ist ganz einfach, der Autor Andy Jones und das hat mich neugierig gemacht, wie geht ein Mann mit dem Thema Liebe um, wie drückt er die Gefühle seiner Protagonisten aus, wird er zotig, wird er ordinär oder ist er im Gegenteil zu zurückhaltend, spielt Sex eine übergeordnete Rolle ( denken Männer doch sowieso immer nur an das Eine) ? 
Ich war mehr als positiv überrascht, Fisher ist ein sehr sympathischer Protagonist, der sich Hals über Kopf in die ältere Ivy verliebt, nach einer kurzen Zeit in der sie das Bett kaum verließen kommt allerdings schnell die Ernüchterung, Ivy zieht sich zurück und als er den Grund dafür erfährt ist er verständlicherweise zuerst geschockt dann aber hocherfreut, Ivy ist schwanger, nach 3 Wochen Beziehung. Der Leser lernt Fisher und Ivy im Laufe des Buches kennen, genauso wie sich die Beiden kennenlernen müssen, ich gebe zu Fisher war mir von Anfang an sympathischer auch weil es zunächst schien als hätte Ivy es von vornherein auf eine Schwangerschaft abgesehen.
Das Buch ist *very british* das eine oder andere Klischee wird voll erfüllt, auch weil ich aus eigener Erfahrung weiß das z.B. Parties genau so ablaufen können, wie sie im Buch beschrieben wurden, so konnte ich das eine oder andere Mal schmunzeln.
Es hat mich aber auch das eine oder andere Mal tief berührt, die Hingabe mit der sich Fisher um seinen Freund kümmert ist sehr bewegend.
Zwei für Immer, ist mehr als eine simple Liebesgeschichte, die man liest und gleich wieder vergisst, deshalb gibt es eine absolute Leseempfehlung von mir.

Das Buch kann direkt beim Verlag bestellt werden.

  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 1 (25. Januar 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3352006644
  • ISBN-13: 978-3352006647
  • Originaltitel: The Two of Us
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 3,8 x 21,6 cm
 

 
 

Seelenfieber von Eva Lirot

Klappentext:
"Paradise" steht auf dem Fläschchen mit Sprühsystem, das die Mordkommission neben der Leiche einer jungen Frau findet. Die Inhaltsstoffe des Medikaments sind zum großen Teil unbekannt. Doch es scheint sich um eine neue Lustdroge zu handeln. Ein weiterer Toter wird gefunden. Am Tatort: wieder ein Fläschchen Paradise. Auf dem Computer des Toten: E-Mails, in denen er um die Nachlieferung des Sprays geradezu fleht. Eine fieberhafte Suche nach dem Dealer dieser hochgefährlichen Lifestyle-Droge beginnt – bis Chefermittler Jim Devcon durch einen anonymen Hinweis erfährt, dass viel mehr dahinter steckt. Ein internationales Pharmakonsortium will das Spray auf den Markt bringen. Die Tests an Menschen haben bereits begonnen. Ist ihr Leben in Gefahr? Es geht um viel Geld bei dem Präparat, das höchste sexuelle Erregung auslöst und zuverlässig zum Gipfel der Lust führt … "Seelenfieber" ist ein rasanter Thriller mit spannendem Thema und der Auftakt zur Serie mit Jim Devcon und seinen außergewöhnlichen Fällen. Ebenfalls bereits erhältlich: "Seelenbruch" und "Seelennot".

Meine Meinung:
Eine Droge die höchste sexuelle Erfüllung verspricht und auch verschafft, eine Droge die diese Erfüllung ohne Partner ermöglicht, eine Droge die unweigerlich zum Tod führt?
Paradise, steht kurz vor der Zulassung zum Lifestyle Medikament, als erste Tote auftauchen, neben ihnen ein Sprühfläschen mit der unbekannten Substanz, da Paradise unter strengster Geheimhaltung entwickelt wird muss jemand aus dem engsten Kreis der Wissenschaftler mit dem Präperat dealen.
Eva Lirot hat  brisante Themen aufgegriffen, die Gier der Pharmaindustrie, die Gier Einzelner nach Geld und nach Lust. Wenn all das zusammenkommt, verlieren Menschenleben schnell an Wert. Jim Devcon, Chefermittler der Frankfurter Polizei und sein Team dürfen keine Zeit verlieren um die Drahtzieher  zu fassen zu bekommen, da sehen sie auch schon mal darüber hinweg, das von ganz Oben die Order kommt, die Akten zu schließen.

Die Autorin verschwendet keine Zeit mit unnötigen Worten, ihre Protagonisten lernt man im Laufe der Handlung kennen, ihre Eigenarten und Charakterzüge treten in ihren Dialogen zutage, so das ich als Leser keine lange Vorstellung brauchte.
Seelenfieber ist ein gelungener Auftakt der Jim Devcon Reihe und bekommt von mir eine Leseempfehlung.


  • Taschenbuch: 204 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (19. Dezember 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1519646828
  • ISBN-13: 978-1519646828
  • Größe und/oder Gewicht: 15,2 x 1,2 x 22,9 cm
 

Glut und Asche von James Lee Burke

Von der Verlagsseite
»Vielleicht würde er eines Tages die Angst vergessen, die in jenen fünfzehn Minuten einen anderen Menschen aus ihm gemacht hatte.« Danny Boy Lorca ist das Entsetzen ins Gesicht geschrieben, als er sich ins Büro von Sheriff Hackberry Holland schleppt. In der Wüste nahe der texanisch-mexikanischen Grenze wurde er Zeuge eines brutalen Mordes. Von einem zweiten Gefangenen fehlt jede Spur. Hackberry Holland hat erneut alle Hände voll zu tun, um für Gerechtigkeit zu sorgen.

Meine Meinung:
Für diesen Thriller Worte zu finden, die dem Buch auch nur annähernd gerecht werden, ist sehr schwierig, James Lee Burke ist es scheinbar mühelos gelungen mit geradezu poetischen Worten einen spannenden Krimi zu schaffen der seines gleichen sucht, kein Satz, keine Beschreibung eines Ortes oder einer Person macht den Eindruck als hätte der Autor nach Worten suchen musste die zu seinem Stil passen. Mit Leichtigkeit kann sich der Leser in die flirrende Hitze des Grenzlandes versetzen, nachempfinden was die Polizistin Pam Tibbs empfindet als sie einen Verdächtigen festnimmt, der sich ihr widersetzt und es ist ein Leichtes Sympathie für Sheriff Hackberry Holland zu empfinden.
Ich liebe Thriller, in denen es gern auch mal brutal und blutig zugehen darf, wenn die Szenen dann aber auch noch mit wunderschönen Worten beschrieben sind, wird das Lesevergnügen noch gesteigert. 
Es hat mich nicht überrascht, das das Buch auch seine Längen hat, das eine oder andere Mal war auch ich versucht die eine oder andere Seite zu überblättern, einfach weil ich es nicht mehr gewohnt bin Bücher zu lesen die nicht kurz und knapp gehalten sind, es gibt nicht mehr viele Schriftsteller die es ihren Lesern zutrauen sich auf eine so ausführlich erzählte Story einzulassen, James Lee Burke ist aber einer davon.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

Das Buch kann direkt beim Verlag bestellt werden.

 
  • Broschiert: 704 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (14. September 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453676807
  • ISBN-13: 978-3453676800
  • Originaltitel: Feast Day of Fools
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 5,3 x 20,5 cm