Freitag, 21. April 2017

Einsamer Wolf Flucht aus dem Dunkel von Joe Dreaver

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Inhalt:
Es gibt zwei Arten der Magie. Die linke Hand der Magie strebt nach dem Guten. Sie kann helfen und heilen. Die rechte Hand der Magie unterliegt dem Bösen und dienst allein dunklen Zwecken. Obwohl Vonotar ein Mitglied der Bruderschaft des Kristallsterns ist, welcher sich der linken Hand der Magie verschrieben hat, wächst in seinem Herzen ein Keim des Bösen und nachdem er einen seiner Mitbrüder ermordet, geht die Saat endgültig auf. Nach dem Mord verlässt Vonotar Sommerlund und läuft zum Feind über, dem dunklen Fürsten Zagarna. Dieser plant bereits einen Angriff auf das friedliche Land und mit Hilfe des Wissens des Verräters, kann er nahezu unbemerkt in Sommerlund eindringen.
Zwei Jungen dazu sind vom Schicksal ausersehen, sich gegen den übermächtigen Feind zu erheben. Banedon, ein Schüler der Bruderschaft des Kristallsterns und lautloser Wolf, ein etwas unwilliger Schüler des Ordens der Kai. Dritte im Bunde wird die geheimnisvolle Alyss, die über Kenntnisse der Zukunft verfügt und das Schicksal zu manipulieren versucht.

Donnerstag, 20. April 2017

Jasper Das Böse in dir von Astrid Korten

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Inhalt: Jahre nachdem Anna in letzter Sekunde aus den Händen des Psychopathen Jakob gerettet wurde, kann sie sich kaum noch an das erlebte Grauen erinnern, doch mehr und mehr verliert sie die Kontrolle über sich und ihr Leben und sie sieht nur einen Ausweg, eine Psychotherapie bei dem anerkannten Psychiater Jörg Kreidler, mit dem sie eine tiefe Freundschaft verbindet. Mit einer Hypnotherapie will Kreidler, Annas Leben von Grund auf ändern.
Zeitgleich ermittelt Kommissar Lion Breckendorf in einer grausamen Mordserie, die Spuren führen zu einem Verbrechen das weit in der Vergangenheit liegt.

Montag, 17. April 2017

Mängelexemplare Heimgesucht. Eine Anthologie

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Inhalt: 6 Autoren, 6 Geschichten,ein Gedicht und ein Fachbeitrag.
Die Autoren; Michael Marrak, Arthur Gordon Wolf,Harald Weissen, Carlo Reißmann, Thorsten Schein und Constantin Dupien, haben sich zusammengetan um uns das Fürchten zu lehren. Und als Dreingabe gibt es noch einen sehr interessanten Fachbericht.

Meine Meinung:
Heimgesucht: Der Untertitel verrät ja schon was auf den Leser zu kommt, etwas schreckliches wird geschehen, etwas unheimliches, nicht unbedingt etwas Übernatürliches, so viel sei gesagt.
Kurzgeschichten haben einen entscheidenden Vorteil: Sie sind kurz, oder sollten es zumindest sein, in ihnen sollte alles enthalten sein was auch ein Roman oder wenigstens eine Novelle beinhaltet, am Ende muss sich alles zu einem runden Gesamtbild fügen und es dürfen nicht allzu viele Fragen offen bleiben, ob diese Definition nun allgemein gültig ist, weiß ich nicht, für mich ist sie es.

Ein Schattenmärchen von Michael Marrak:
Toller Schreibstil, tolle Geschichte, die ihren Sinn allerdings nicht auf den ersten Blick preis gibt, Sinn ist sicherlich das falsche Wort, aber ein anderes fällt mir gerade nicht ein. Nach dem Lesen war da doch das eine oder andere Fragezeichen in meinem Kopf aber je länger ich darüber nachdachte, desto mehr verblassten sie. Eine kurze Geschichte, die ihre Zeit braucht.

Der Prälat des Eisernen Lichts von Carlo Reißmann:
Diese Geschichte hat voll in mein schwarzes, romantisches Herz getroffen, ich liebe sie.
Ganz kurz zum Inhalt: Laura lebt in Paris, der Stadt der Liebe und sie ist verliebt, in Pierre einen Prediger und diese Liebe wird ewig halten, niemals wird sie von ihm enttäuscht werden.
Ist es nicht das was wir uns alle wünschen?

Farbenschwund von Harald Weissen:
Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen?
Wie viel Leid erträgt ein Mensch, bis ihm der Gedanke kommt alles Leid der Welt auszulöschen, indem er verhindert das jemals wieder jemand einen geliebten Menschen verliert?
Seid vorsichtig mit dem was ihr euch wünscht, es könnte in Erfüllung gehen.

Das Haus von Constantin Dupien:
Ein Gedicht. Der Eine oder andere mag nun mit Grausen an seine Schulzeit denken, in der Gedichte bis zum Erbrechen interpretiert wurden und man am Ende immer noch nicht wusste was einem der Dichter eigentlich sagen wollte, außer das was man sowieso schon wusste, es ist Frühling zum Beispiel. Es geht auch anders: Constantin Dupien erzählt mit Das Haus eine komplette Geschichte in 7 Strophen, die sich von allein erklärt und schön gruselig ist.

Der Steinhafen von Michael Marrak:
Die Novelle in der Anthologie, leider war sie mir etwas zu lang, der Steinhafen wurde für meinen Geschmack etwas zu ausführlich beschrieben, aber insgesamt ziemlich gruselig und das Ende ist einfach nur toll.

Flashbacks von Thomas Gordon Wolf:
Hier durfte ich auf einer Lesung schon den Anfang hören und hatte beim Lesen immer die Stimme des Autors im Kopf,ich wurde also irgendwie tatsächlich heimgesucht.
Zu dieser und der nachfolgenden Geschichte, muss ich sagen: Das kommt mir irgendwie bekannt vor. Wobei das allerdings nicht zum Nachteil ist, irgendwie ist alles schon mal dagewesen, auf die Verpackung kommt es an, auf das drumherum, die Personen und die Örtlichkeiten und all das ist hier grandios gelöst, ich liebe den Schreibstil und ich mag die Geschichte wirklich gern.

The Lost Place von Thorsten Scheib:
Lost Places, haben wohl auf jeden eine seltsame Anziehungskraft, ich weiß noch das wir als Kinder verbotenerweise in zum Abbruch bestimmten Häusern gespielt haben, hinter jeder Tür vermuteten wir eine Geheimnis oder schlimmer eine Leiche. Dieser Grusel fasziniert mich bis heute, allerdings verbietet mir die Vernunft in Ruinen zu spielen, so das ich mich auf Geschichten darüber beschränke und Thorsten Scheib hat mich wirklich das Fürchten gelehrt.

Was tot ist, kann nicht sterben von Eric Hantsch:
Keine Story, sondern ein Fachbeitrag, der tatsächlich sehr interessant ist und den einen oder anderen Lesetipp bereithält.

Es gibt keine Happy Ends in Heimgesucht, außer vielleicht in Der Prälat des Eisernen Lichts, aber diese Interpretation entspringt wohl eher meinem schwarzen Herzen.
Sollte ich irgendetwas falsch verstanden haben und der Autor der jeweiligen Story wollte mir etwas ganz anderes nahe bringen? Tut mir leid, aber das kann ich nicht ändern, ich mag die Geschichten wie ich sie verstanden habe. ;o)

Neugierig geworden? Mit einem Klick aufs Cover kommt ihr direkt zum Verlag wo ihr das Buch gleich bestellen könnt.

  • Taschenbuch: 250 Seiten
  • Verlag: Amrun Verlag; Auflage: 1 (30. November 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3958691889
  • ISBN-13: 978-3958691889















Dienstag, 11. April 2017

Die Sekte Perfect Girl von Astrid Korten

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Inhalt: Dallis ist ein kleines Mädchen, als sie mit 6 Jahren als Waise zu ihrem Onkel Blake nach Balmore Castle kommt. Zunächst scheint sich für das Mädchen alles zum Guten zu wenden, liebevoll wird sie von Blake und seinen Zwillingssöhnen Logan und Adam in die Familie aufgenommen. Doch schon bald wird sie von Blake manipuliert, er will das perfekte Mädchen aus ihr machen, die perfekte Frau. Dallis vergöttert ihren Ziehvater und tut alles tun um Blake zu gefallen, willig lässt sie sich formen und ihren Charakter verändern, bis sie erkennen muss, dass Blake nicht aus Liebe, sondern aus Hass handelt.

Balmore Castle ist außerdem der Sitz der schottischen Sekte Lux Humana, die sich dem Schönheitskult verschrieben hat, nichts geht über die vollkommene Schönheit.

Als eine Pharmafirma einen neuen Wirkstoff entwickelt, der in die Zellen eingreift und diese sogar regeneriert setzt Lux Humana alles daran an die Formel zu kommen.


Meine Meinung: Man bekommt einen Einblick in die grausame Welt der Sekten, der Pharmaindustrie und des Schönheitswahns.Astrid Korten stellt die frühkindliche Vergreisung dem ewig Schönen gegenüber wie Gut und Böse. Das macht sie zum Beispiel durch die Aussage der elfjährigen Bonny, die an der frühkindlichen Vergreisung leidet und in der Sekte lebt. „Wenn Schönheit bedeutet, dass man böse ist, dann bin ich lieber hässlich.“

Das Buch ist schwierig zu lesen, sehr schwierig sogar und das liegt, ich muss es so sagen, an der aus meiner Sicht hervorragenden Recherchearbeit der Autorin, Astrid Korten. Gentechnik, Biochemie, Sektenkult, das sind alles Themen die einzeln schon komplex sind, zusammengefasst in einem Roman, fordern sie die gesamte Aufmerksamkeit des Lesers.

Also nichts mit, schnell mal ein paar Seiten lesen und irgendwann das Buch wieder zur Hand nehmen, das funktioniert nicht, dranbleiben lautet die Devise, dann versteht man auch im Laufe des Buches die Zusammenhänge, ich habe zugegeben auch etwas gebraucht bis ich mich komplett auf das Buch einlassen konnte, aber dann hat es mich mit Macht gepackt und ich habe es in einem Zug durchgelesen.

Astrid Korten hat, wie meist in ihren Büchern, heiße Eisen angepackt und diese in eine spannende Rahmenhandlung verpackt. Die Beschreibung von Schottland verpackt sie mit Poesie und Feingefühl. Begriffe wie Anam Cara (mein Seelenfreund) werden erklärt.

Ein Buch für Leser mit Geduld und dem Willen auch noch etwas zu lernen.

Gerne gebe ich für Die Sekte eine Leseempfehlung.

Ihr wollt mehr über Astrid Korten und ihre Bücher erfahren? Mit einem Klick auf das Coverbild, kommt ihr direkt auf ihre Autorenseite.”

  • Taschenbuch: 366 Seiten
  • Verlag: Independently published (19. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1520650671
  • ISBN-13: 978-1520650678

Sonntag, 9. April 2017

13 Shades of Unicorn


Hier kaufen
Inhalt: Wenn ihr jetzt niedliche Einhörner, die in trauter Zweisamkeit mit Feen und Elfen über Blumenwiesen tollen, dann solltet ihr dieses Buch nicht lesen. Wenn ihr aber interessante, witzige, teilweise traurige und spannende Stories wollt, dann seid ihr mit 13 Shades of Unicorn genau im richtigen Buch.
Achtung: Auch wenn die Farben des Covers etwas anderes suggerieren: Das ist kein Kinderbuch.
Niedlich ist in dieser Anthologie nun mal so gar nichts.

Meine Meinung:
Das Erstlingswerk des K&K Verlags stand schon ziemlich schnell auf meiner Wunschliste, nachdem ich dann nach und nach erfuhr welche Autoren sich darin verewigen würden, festigte sich dieser Wunsch und dann durfte ich es endlich lesen.
Es ist gut geworden, richtig gut. Sei es nun die Geschichte * Die gedrechselten Unikate des Franz. Z* die davon erzählt das auch in der schwärzesten Seele ein weiches Herz schlagen kann, oder *Einhorn Joe von A.M.Arimont*, die aufzeigt, das auch die sanftesten Tierschützer irgendwann die Schnauze gestrichen voll haben und auf rigorose Weise aufzeigen das unrecht Gut nicht gedeihen kann. Noch mal zum Cover, die Story, die am besten zu dem kleidsamen Halfter des Einhorn passt ist wohl *Der Hengst der Ringe von Rosa Leber*
Ich mochte jede Geschichte,  jeder der Autoren, von denen ich nicht alle kannte, hat mit einer ungewöhnlichen und spannenden Story und manchmal sehr skurrilen Geschichte zu dieser sehr empfehlenswerten Anthologie beigetragen.
Ihr wollt das Buch kaufen, dann klickt auf das Cover und schon bald dürft ihr das Buch euer eigen nennen.
INHALT: DIE SACHE MIT DEM EINHORN - Jana Oltersdorff TALYNN - Tobias Habenicht DER HENGST DER RINGE - Rosa Leber GRIMMS THEATER - Jane Breslin »ZUM SCHWARZEN EINHORN« - Annika Leonhardt DIE NACHT DER FLEISCHFRESSENDEN EINHÖRNER - Thomas Williams DAS BLUTHORN - Andreas März DIE GEDRECHSELTEN UNIKATE DES FRANZ Z. - Markus Kastenholz JONNY GOES NACHTMAHR - Candy Hecht EINHORN-JOE - A. M. Arimont DER JÄGER UND DAS EINHORN - Julia Raschke GOLDEN GLÄNZT DER EINHORNMOND - Jasmin Krieger DER PROFI - Torsten Scheib

  • Taschenbuch: 253 Seiten
  • Verlag: Independently published (6. April 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1521005362
  • ISBN-13: 978-1521005361

Samstag, 8. April 2017

Demut von Mats Olsson

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Inhalt: Als der Ex Journalist Harry nach einer missglückten Verabredung im Nachbarzimmer seines Hotelzimmers die Leiche einer Frau neben dem völlig betrunken Musiker Tommy Sandall.
Die Polizei kommt nicht so recht voran in dem Fall und Harry behält einige informationen für sich. Als es zu einem ähnlichen Mord kommt, ist sich Harry sicher das ein Serientäter sein Unwesen treibt.

Meine Meinung:
Mats Olssons Debütroman Demut, kann ich mit Fug und Recht als gelungen bezeichnen, zwar dauert es etwas bis die Handlung richtig Fahrt aufnahm, aber als es dann soweit war, bescherte mir das Buch Spannung pur.
Harry, ist ziemlich sarkastisch und da der Autor es geschafft hat, dies sehr natürlich rüber zubringen, gefiel mir das sehr. Der Schreibstil des Autors ist sehr ausführlich, da er seine Worte aber sehr geschickt wählt, wird das nicht langweilig oder langatmig, ich konnte mich treiben lassen, solange ich mich gleichzeitig auf das was ich las konzentrierte. Vielleicht hätten es weniger Seiten auch getan, vielleicht wäre noch mehr Spannung aufgekommen, wenn Mats Ollson auf einige Bildreiche Beschreibungen verzichtet hätte, aber wahrscheinlich hätte ich dann etwas vermisst. Ich mag den Schreibstil.Das Thema ist vielleicht nicht für jeden etwas, lässt Ollsons uns doch teilhaben an den sexuellen Vorlieben Harrys, die ihn mit dem Mörder verbinden.
Von mir bekommt das Buch eine Leseempfehlung.
Wenn ihr mehr über den Autor und sein Buch erfahren wollt, ein Klick auf das Cover bringt euch direkt zum Verlag.

  • Broschiert: 736 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (27. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer:Leena Flegler
  • ISBN-10: 3442714648
  • ISBN-13: 978-3442714643
  • Originaltitel: Straffa och låta dö

Mittwoch, 5. April 2017

Smoke von Dan Vyleta

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Inhalt:Smoke, ist allgegenwärtig: Jeder böse oder schmutzige Gedanke, jede böse Tat zeigt er an, er dringt aus allen Poren, nichts bleibt verborgen. Thomas und Charlie sind Schüler eines Elite Internats, sie sind strengen Regeln unterworfen, die ihnen die Beherrschung des Rauchs beibringen sollen und somit auch die Beherrschung all ihrer Gefühle. Eher zufällig finden sie heraus das nicht jeder dem Rauch unterworfen ist. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Wahrheit.

Meine Meinung:
Smoke ist ein außergewöhnlicher Jugendroman, eine Mischung aus Fantasy und Gesellschaftskritik, verpackt in eine äußerst interessante Handlung, führt er uns vor Augen, das wir nicht alles was geschieht und vor allem den IST Zustand der Welt in der wir leben, als gegeben und unveränderlich hinnehmen sollten und schon gar nicht das wir annehmen sollten das es bessere und weniger gute Menschen gibt. Im Roman zeichnet sich die Elite dadurch aus, das sie nicht rauchen, das sie die fast totale Kontrolle über sich haben, während die Unterschicht sich nicht kontrolliert und Rußbedeckt, einfach lebt. Es stellt sich unweigerlich die Frage, welches Leben lebenswerter ist, sieht man einmal von den materiellen Gütern ab.
Ich würde jetzt die sprachlichen Fähigkeiten des Autors loben, allerdings habe ich das Original nicht gelesen und wenn ich die Seitenzahlen des Originals und der Übersetzung vergleiche, vermute ich das hier der Übersetzerin Katrin Segerer ein großer Teil der Anerkennung gebührt. Wenn ich davon ausgehe, das der Autor schon im Original einen bildreichen Schreibstil hat, kann ich mir gut vorstellen wie schwierig es sein muss, diese Sprache in eine angemessene Form zu übersetzen ohne das die Geschichte langatmig und damit langweilig wird.
Ich bin von Smoke absolut überzeugt, es ist spannend und unterhaltsam ohne dabei ins Seichte abzudriften und bekommt eine absolute Leseempfehlung.
Mit einem Klick aufs Cover kommt ihr direkt zur Verlagsseite.
  • Broschiert: 624 Seiten
  • Verlag: carl's books (13. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570585689
  • ISBN-13: 978-3570585689
  • Originaltitel: Smoke

Montag, 3. April 2017

So kalt dein Herz von L.C.Frey

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Zum Inhalt: Als Tim Schätzing sein neu erworbenes, eigentlich abbruchreifes Haus bezieht, ahnt er nicht das er nicht allein ist. Voller Elan macht er sich an die notwendigen Sanierungsmaßnahmen und stößt dabei auf das Versteck Annas, die sich im ehemaligen Taubenschlag häuslich eingerichtet hat. Anna hat sich dieses Versteck nicht zufällig gewählt. Sie ist auf der Suche nach ihrer verschwunden Schwester und hat von Tims Haus den perfekten Blick auf das Haus des vermeintlichen Entführer. Tim beschließt Anna zu helfen und lässt sie weiterhin bei sich wohnen, bald schon muss er allerdings feststellen, das vieles nicht so ist wie es scheint.
Rezension kann Spuren von Spoilern enthalten.

Sea Detektive von Mark Douglas-Home

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Inhalt: Als zwei abgetrennte Füße an den Strand gespült werden, bittet Detective Helen Jamieson den Meeresbiologen Cal McGill um Hilfe. Cal verfolgt mithilfe eine Computerprogramms, die Route von Gegenständen im Meer. Gemeinsam kommen stoßen sie auf ein Netz von Korruption, Mord und Mädchenhandel.

Meine Meinung:
Das Buch konnte mich leider nicht vollends überzeugen, der Autor hat sich viel Zeit gelassen seine Protagonisten einzuführen, für meinen Geschmack zu viel Zeit. Wir erfahren viel über Cal, Helen, Cals Ex Frau, Helens Chef Ryan. Der Autor lässt sich viel Zeit eine Nebengeschichte um Cals Großvater aufzubauen.
Erst spät im Buch nimmt die Geschichte etwas Fahrt auf, aber da hatte ich schon fast keine Lust mehr weiter zu lesen.Einzig meine Neugier was denn mit den beiden indischen Mädchen geschieht, ließ mich das Buch doch immer wieder zur Hand nehmen.
Das Buch besticht durch einen flüssigen und angenehmen Schreibstil und ist wohl der Auftakt einer Reihe, was auch die ausführliche Vorstellung der Protagonisten erklärt.
Für die die das mögen ist das Buch sicherlich sehr lesenswert, für mich war es eher nichts.
Ihr wollt mehr über das Buch und den Autor erfahren? Mit einem Klick auf das Cover kommt ihr zur Verlagsseite.

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag; Auflage: 2 (20. Januar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499272466
  • ISBN-13: 978-3499272462
  • Originaltitel: The Sea Detective

Plötzlich Gänsevater von Michael Quetting

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Inhalt: Michael Quetting startet ein Experiment bei dem Gänse seinem Ultralleichtflugzeug folgen sollen. In einem Sommer voller Freude, Sorge und Stolz lernt Michael Quetting, was wirklich wichtig ist im Leben.

Meine Meinung: Als mir das Buch empfohlen wurde, war ich in mehrfacher Hinsicht skeptisch.
1. Ein Sachbuch, ich lese keine Sachbücher.
2. Das Gänse dem folgen, den sie zuerst sehen, weiß ich seit meiner Kindheit, welche neuen Erkenntnisse sollte es darüber schon geben.
Ich fing also eher zaghaft an zu lesen und konnte das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen.
Eine wunderbare Geschichte erwartete mich, denn Michael Quetting musste gleich zu Beginn seines Gänsesommers feststellen, das die Gänse mehr sind als nur ein Projekt, dessen Ergebnisse man am Ende auswertet und dann evtl. vergisst. Die Gänse wurden zu seiner Familie und er war ihr Oberhaupt, der Gänsevater.
Sehr gefühlvoll und voller Humor erzählt uns Quetting von einem unvergesslichen Sommer und bringt uns nahezu spielerisch  etwas über Graugänse bei.
Und außerdem habe ich gelernt das Sachbücher auch anders als trocken und langweilig sein können, im Gegenteil:
Plötzlich Gänsevater ist absolut lesenswert.
Mehr zum Buch und die Gelegenheit zum Kauf, findet ihr mit einem Klick auf das Coverbild.
  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Ludwig Buchverlag (13. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453280911
  • ISBN-13: 978-3453280915

Sonntag, 2. April 2017

Lesung zu Das Gebetbuch des Teufels von Markus Heitz

Schon vor der Leipziger Messe, wusste ich das am 31.03.2017 eine Lesung mit Markus Heitz in der Osianderschen Buchhandlung in Balingen stattfinden würde, also habe ich mir den Signiertermin gespart. ;o) Eigentlich wollte ich mit meinem mir Angetrauten da hin, aber der hatte keine Lust, ein Buch sollte ich ihm aber dann doch mitbringen. Ich bin ja gar nicht so, und für Petra und für Ulrike.. Nein 3 reichten dann doch.
Als ich an der Osianderschen Buchhandlung ankam, dachte ich erst ich hätte mich im Tag geirrt oder der Uhrzeit, keine Plakate oder Bücher im Schaufenster. Einen Aufsteller im Geschäft konnte ich dann doch erspähen und da stand dann auch das ich mich nicht geirrt hatte.
Kurz darauf öffneten sich dann auch die Türen und die anderen Wartenden und ich wurden von den gewohnt freundlichen Mitarbeitern der Buchhandlung begrüßt.
Kurz nachdem wir alle unsere Plätze eingenommen hatten, erschien auch schon Markus Heitz, der uns später erzählte das seine Pünktlichkeit am seidenen Faden hing, weil sein Zug nicht ganz so pünktlich war.
Nach einer kurzen Verschnaufpause und einem starken Tee, ging es dann auch schon los.
Der Autor erzählte von seinem Werdegang als Schriftsteller, das er schon immer gern geschrieben hatte und für naturwissenschaftliche Fächer nicht wirklich etwas übrig hatte. Nach dem Abitur studierte er dann auch Germanistik und Geschichte auf Lehramt, arbeite aber nicht als Lehrer sondern als Journalist. Bis sich 2004 herauskristallisierte, das er vom Schreiben seiner Bücher leben kann, zu verdanken hat er diesen Erfolg der Zwerge Reihe von der bisher 5 Bände erschienen sind.
Aber natürlich ging es bei der Lesung um sein aktuelles Buch.
Das Gebetbuch des Teufels, wenn ihr mehr über das Buch erfahren möchtet, klickt einfach auf das Cover und ihr kommt direkt zum Verlag.

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Drei Abschnitte las Markus Heitz uns vor und sie alle machten Lust auf das Buch, wir lernten den spielsüchtigen Tadeus Boch kennen, der in Baden-Baden als Spielbetreuer arbeitet und in den Besitz einer alten geheimnisvollen Spielkarte kommt, auf der ein Fluch liegen soll. Als Boch versucht dem Geheimnis der Karte auf den Grund zu kommen, gerät sein Leben in Gefahr.
Zwischen den Leseabschnitte, erzählte und Markus Heitz einiges zur Entstehungsgeschichte des Buches und warum es Das Teufels Gebetbuch heißt: Kartenspiele waren lange Zeit verboten und von der Kirche verpönt, wie so vieles was Spaß macht und wenn die Menschen dann lieber Karten spielten als zu arbeiten oder zu beten, beteten sie den Teufel an.
Ich erfuhr außerdem das auf Spielkarten früher eine Steuer erhoben wurde, die Karten wurden z.B. mit einem extra Stempel versehen, der bewies das die Steuer auch entrichtet wurde. In England mussten die Kartenhersteller die Pik As dazukaufen um die Steuer zu bezahlen, taten sie das nicht und veräußerten die Karten ohne die Pik As oder fälschten sie gar, wurden sie wegen Steuerhinterziehung hingerichtet. Aus dem Grund hält sich wohl auch das hartnäckige Gerücht, das es im Tarot eine Todeskarte gibt.
So las Markus Heitz auch eine Passage vor, die zu Zeiten Goethes spielt, der wohl auch gern ein Spielchen wagte und sich dazu mit seinen Freunden in Auberachs Keller traf, zu denen auch ein begnadeter Kartenmacher gehörte.
Viel zu schnell ging der Abend zu Ende und Markus Heitz signierte noch frisch gekaufte und mitgebrachte Bücher.
Petra, das ist gerade deins.


Mir hat der Abend sehr viel Spaß gemacht, Markus Heitz kam sehr sympathisch rüber und auf das Buch freue ich mich schon sehr.
Ich habe natürlich gefragt ob ich die Bilder verwenden darf.


Freitag, 31. März 2017

Blutzucker von Leif Tewes

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Inhalt: Paul Hartmann arbeitet für den Lebensmittelhersteller WorldFood, als Lebensmittelchemiker soll er Zucker in Lebensmitteln unsichtbar machen und damit sowohl den Zuckerkonsum der Menschen ankurbeln, als auch den Insulinverbrauch, denn WorldFood hat einen Pharmakonzern aufgekauft. Paul Hartmanns Chef, Meininger der sich nichts sehnlicher wünscht als in den Vorstand von WorldFood aufzusteigen geht buchstäblich über Leichen um seinen Plan durchzusetzen, was er nicht weiß. Paul Hartmann hat schon einmal alles verloren was für ihn wichtig war und als seine Freundin die Aktivistin Nicole durch WorldFood ums Leben kommt, trifft er eine folgenschwere Entscheidung.

Meine Meinung: Blutzucker: Als ich den Titel des neuen Thrillers von Leif Tewes das erst Mal hörte, war mir nicht ganz klar, was ich davon zu erwarten hatte. Ein Thriller über Diabetes oder über den Handel mit Zucker, der vielleicht dazu dient blutige Konflikte zu finanzieren, so wie früher Diamanten? Der Klappentext verriet dann schon etwas mehr und als ich das Buch dann las, blieb mir tatsächlich fast das Croissant im Halse stecken.
Denn Blutzucker ist mehr als ein gewöhnlicher Thriller, obwohl selbstverständlich auch die Krimihandlung nicht zu kurz kommt und er einiges an Spannung aufzubieten hat. Je mehr ich allerdings las, desto wichtiger schienen mir die Informationen die ich verpackt in die spannende und unterhaltsame Handlung bekam. Wie arbeiten Lebensmittelkonzerne, wollen sie uns ernähren oder wollen sie nur unser Geld, wenn es sein muss eben auf Kosten unserer Gesundheit und im schlimmsten Fall unseres Lebens?
Obwohl die Namen und die Handlung im Buch natürlich frei erfunden sind (außer der Name der Globalisierungskritischen Organisation Attac) hatte ich schnell ein klares Bild vor Augen, was in der Welt des Lebensmittelhandels vor sich geht. Was wir essen ist ein Thema, das viele von uns schnell und oft mit dem Anflug eines schlechten Gewissen von uns schieben, wir lieben es süß: Schokolade, Limonade, Kekse, Kuchen usw. usw. Die Vorliebe für Süßes ist ja auch in unseren Genen angelegt, unsere Vorfahren hatten keine Labore um herauszufinden was bekömmlich ist und was nicht und Süßes war schon immer ungefährlich. Früchte die süß schmeckten konnten bedenkenlos gegessen werden. Heute wissen wir, zuviel Zucker macht krank, also versuchen wir im Idealfall den Konsum einzuschränken und greifen auf zuckerfreie oder zuckerreduzierte Lebensmittel zurück, ohne zu wissen, dass auch Ersatzstoffe nicht unbedenklich sind oder noch schlimmer, dass es viele verschiedene Zuckerarten gibt, aber einer Sache können wir uns sicher sein: In den Lebensmittellaboren wird immer weiter danach geforscht, uns billige und ungesunde Produkte als Nahrungsmittel zu verkaufen.
Das hat mir dieses hervorragend recherchierte Buch auf jeden Fall klar gemacht.
Jetzt ist diese Rezension doch tatsächlich zu einem Plädoyer für eine gesündere Ernährung geworden. Ich will aber noch auf die Krimihandlung eingehen, die wie schon erwähnt nichts zu wünschen übrig lässt.
Als Kommissar Berg, der eher unkonventionelle Ermittler den wir schon aus dem Buch Tag Null  kennen, zu dem Mord an einer Frau gerufen wird, ahnt er nicht, wohin ihn seine Ermittlungen führen werden und in welche Gefahr er und seine Kollegin Landers sich begeben müssen, um den Mord und seine Hintergründe aufzuklären. Ich habe mich gefreut Berg wieder zu treffen, handelt er doch oft so wie ich spontan und lässt die Bürokratie, die der Gerechtigkeit oftmals im Wege steht, links liegen auch wenn es nicht ganz legal ist.

Für Blutzucker gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung. Ein toller ausgereifter Schreibstil, eine spannende Handlung und ein aktuelles, brisantes Thema, das uns alle angeht.
Das Buch bleibt auf jeden Fall in meinem Sichtbereich, so dass ich öfter daran denke darauf zu achten was ich esse.

Wenn ihr mehr über Leif Tewes erfahren möchtet: Bald gibt es ein Interview, das ich mit ihm führen durfte und wenn ihr auf das Cover Bild klickt, gelangt ihr direkt zu seiner Website.
Taschenbuch: 250 Seiten
  • Verlag: Größenwahn Verlag (15. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3957711320
  • ISBN-13: 978-3957711328

Donnerstag, 30. März 2017

Grimsey von Ulrich Schacht Eine Novelle

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Inhalt: Ein Mann wird auf einer kleinen,isländischen Insel abgesetzt, deren Kargheit man sich schon durch einen Blick auf das Cover bewusst wird. Er ist auf der Suche nach dem perfekten Foto, denn er sammelt Orte, er reist bevorzugt im Norden von einem Ort zum anderen immer auf der Suche nach dem perfekten Bild.

Meine Meinung: Ulrich Schacht beschreibt einen Mann, der rastlos durch die Welt zieht, die Freiheit suchend, die er in der ehemaligen DDR so schmerzhaft vermisste.
Er blieb mir fremd, der namenlose Fremde, seine Gedanken konnte ich nicht nachvollziehen, ebenso wenig wie seine Gefühle. Hier muss ich allerdings zugeben, es liegt an mir, für mich ist die ehemalige DDR so fremd wie Island. Vielleicht interpretiere ich auch etwas vollkommen abwegiges in die Geschichte, vielleicht will der Autor auch nur von der Schönheit der Insel berichten und einfach nur Lust auf Grimsey wecken.
Seine Sprache war es die mich weiterlesen lies, er projizierte Bilder in meinen Kopf. Ich lies mich also treiben, las den einen oder anderen Satz zweimal und hatte am Ende das Gefühl:Ein schönes Buch. Nicht mehr, nicht weniger.
Wie gesagt. Es liegt an mir.

Mit einem Klick auf das Cover, kommt ihr direkt zur Verlagsseite.

  • Taschenbuch: 189 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (17. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374663301X
  • ISBN-13: 978-3746633015

Dienstag, 28. März 2017

Leipzig und So #lbm2017

Alle schreiben über die Messe, ich auch, aber ich will auch etwas zu meinem Aufenthalt in Leipzig schreiben.
 Er war viel zu kurz. Ich habe nicht viel sehen können, geschweige denn wirklich erfahren können wie Leipzig sich seinen Besuchern präsentiert wenn nicht gerade Messe ist. Aber das was ich sehen konnte hat mir gefallen.Die Architektur in der Innenstadt ist schon sehr beeindruckend, das Bild zeigt den Hauptbahnhof, ein wirklich beeindruckendes Gebäude, das meiner Meinung nach Funktion und Schönheit miteinander sehr gut verbindet, ich hoffe das die Stuttgarter sich davon eine Scheibe abschneiden und sich das mal sehr genau ansehen, es geht auch schön.



 Ein paar Bilder habe ich auch gemacht.



Das ist mal eine Bank ;o)
 Kaum aus dem Hotel raus, fiel man fast in ein Restaurant,in Leipzig muss man sich nicht auskennen um etwas zu Essen oder Trinken zu bekommen, Restaurants und Kneipen fallen einem fast vor die Füße und die Öffentlichen Verkehrsmittel fuhren, zumindest während der Messe häufig genug.
In dieser Straße lag unser Hotel
Ich war vom 24.03. bis zum 27.03. in Leipzig und entweder, wurden während der Messe alle unfreundlichen Menschen weggesperrt oder ich hatte einfach nur Glück.Ich habe tatsächlich nicht einen Menschen getroffen der auch nur ansatzweise unfreundlich war, egal ob ich eine Frage hatte oder ratlos in der Gegend rumstand, mir wurde immer gern geholfen. Selbst die gestresste Security auf der Messe, hatte immer ein Lächeln und ein nettes Wort übrig, besonders die Menschen die die Massen in die S und Straßenbahnen stopfen mussten, waren bewundernswert. Guckt euch das mal in Stuttgart an, dann wisst ihr was ich meine.;o)
Ein schönes Beispiel dafür: Ich stand vor der Rückfahrt auf dem Bahnsteig und wunderte mich das der Wagon in dem ich einen Platz reserviert hatte, endlos weit aus der Halle halten sollte. Frage ich also einen Bahnangestellten und er meinte, nein es ist Sonntag da hält der Wagen hier. 5 Min. später kam er noch mal zu mir, entschuldigt sich. er hätte sich vertan und mein Wagen hält doch, ganz weit draußen. Selbstverständlich? sicher nicht.
In Nürnberg musste ich umsteigen und hatte nicht allzu viel Zeit, auf dem Bahnsteig, kein Hinweis auf Gleis 11, wie es auf meinem Ticket stand. Passenderweise, standen auch dort Bahnangestellte.
Ich so: Guten Morgen, ich suche Gleis 11
Er so: Gibt es hier nicht
und dreht sich weg.
Na danke auch
Liebes Leipzig, ich komme wieder, mit mehr Zeit. Versprochen.

Montag, 27. März 2017

Leipziger Buchmesse Tag 2


Den zweiten Tag der Buchmesse habe ich etwas ruhiger angehen lassen, bis 14 Uhr auf jeden Fall, dann hatte ich den ersten Termin.
Vorher habe ich aber nochmals die Halle 2 aufgesucht um mich von den lieben Menschen dort zu verabschieden und ein gekauftes und signiertes Buch abzuholen.
Danke Piper, das du das organisiert hast.

Der Verleger Jürgen Eglseer, hat ja mal so richtig Glück mit seinen tollen und charmanten Mitarbeiterinnen. 

Eigentlich wollte ich ja am Abend noch zur Lesung des Thorsten Low Verlags, deswegen habe ich mich von den tollen Menschen gar nicht richtig verabschiedet, aber leider hat mir meine Gesundheit einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Darum hier noch mal. Ihr seid toll und ich liebe eure Bücher.



Ich habe an vier Bloggertreffen teilgenommen. Lovleybooks, Vorablesen und dann durfte ich auch zum Amazonbloggertreffen, das waren sehr interessante Erfahrungen für mich, leider konnte ich bei keinem bis zum Schluss bleiben, da alle Veranstaltungen am Samstag doch sehr eng getacktet sind.
Es gab auch ein richtiges Bloggertreffen, nur leider ist das keine Veranstaltung für Blogger die dort nicht bekannt sind, auch wenn sie eingeladen wurden, diese Einladung ist natürlich für die Katz, wenn sich niemand kümmert ;o)
Und wenn jetzt jemand sagt: Warum hast du die denn nicht angesprochen? Nennt mich alt, aber ich bin der Meinung das der Gastgeber die Gäste begrüßt. ;o) Hätte interessant werden können, ging aber auch ohne.


Um 15.15Uhr hatte ich das erste Live Interview meines Lebens, das werdet ihr auch in den nächsten Tagen hier lesen können.


Den Rest des Tages habe ich mich durch die Hallen treiben lassen, war mal hier mal dort und habe mir angeschaut was so alles geboten wurde.
Wobei ich für mich dann festgestellt habe, am Liebsten war ich bei den kleineren Verlagen, neue Bücher und Autoren zu entdecken hat sehr viel Spaß gemacht. Womit ich jetzt aber nicht sagen will, das ich die großen Verlage nicht auch besucht habe und überall gab es gute und anregende Gespräche mit sehr freundlichen Menschen.
Nur an einem Stand wurde ich komplett ignoriert, was um so erstaunlicher war, da niemand außer mir da war, na ja und der gelangweilte Standbetreuer. Hat mein Mann eben kein Buch bekommen, schade für ihn denn das war das einzige von dem ich wusste das er sich das nicht selber kaufen würde.
Also eigentlich war nicht viel los mit mir auf dem zweiten Tag der Messe ;o) Aber es war wirklich toll.
Ach ja, ich habe auch Bücher gekauft. Dazu dann morgen mehr ;o))

Blutfährte von Silvia Stolzenburg

Zur Autorenwebseite
Inhalt: Der Feldjäger Mark Becker erhält den Auftrag den Sanitätsfeldwebel Tim Bergmann aufzuspüren, der sich unerlaubt von der Truppe entfernt hat. Laut dessen Vorgesetztem und Kameraden hat Bergmann wohl Betäubungsmittel gestohlen und damit gedealt.Was zunächst nach einem einfachen Fall für Mark Becker aussieht entwickelt sich doch komplizierter als er ahnt.

Meine Meinung: Mein erster Krimi von Silvia Stolzenburg, bisher kannte ich die Autorin nur durch ihre historischen Romane, die mir immer gefallen hatten. Umso gespannter war ich auf Blutfährte.
Zu Beginn des Buches erfährt der Leser gleich, das nicht Tim Bergmann Dreck am Stecken hat, sondern seine Vorgesetzten und Kameraden. Als er dabei erwischt wird, wie er Unterlagen kopiert beginnt eine gnadenlose Hetzjagd.
Gleich zu Beginn zu wissen, wer die eigentlich Bösen sind, hat mir ein bisschen die Spannung genommen, das wurde aber wieder wettgemacht durch die falschen Fährten das Motiv betreffend, die die Autorin geschickt gelegt hat. Spannend war auch der gut recherchierte Einblick in die ganz eigene Welt der Bundeswehr, die hier anders als in den USA auch bei einem Mordfall in den ein Bundeswehrangehöriger verwickelt ist nicht über der Polizei steht. So muss auch Mark Berger mit der Stuttgarter Kriminalpolizei zusammen arbeiten, was sich als schwieriger herausstellt als gedacht, denn Lisa Schäfer mit der er zusammen arbeiten muss, ist schon ein Fall für sich.
Ich kann Blutfährte mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen.
Wenn ihr mehr über Silvia Stolzenburg erfahren möchten, mit einem Klick aufs Cover, seid ihr schon da.

Das Buch kann direkt beim Gmeiner Verlag bestellt werden

  • Taschenbuch: 343 Seiten
  • Verlag: Gmeiner-Verlag; Auflage: 1., 2017 (8. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839220696
  • ISBN-13: 978-3839220696
  • Größe und/oder Gewicht: 13,7 x 3 x 21,1 cm

Das Bücherhaus auf der LBM2017

Ich habe es tatsächlich geschafft, die Buchmesse zu besuchen, das hatte ich mir schon so oft vorgenommen und immer kam etwas dazwischen aber dieses Jahr haben meine Lieblingsmenschen mit dem Kauf eines Bahntickets und zwei Übernachtungsgutscheinen vollendete Tatsachen geschaffen. Rückzieher ging nicht mehr.;o)
Also ging es am Donnerstag mit dem Zug los, Richtung Leipzig. Mit genügend Zeit zum Umsteigen ist Zug fahren sehr entspannt so konnte ich lesen, bis in Fulda Petra Berger vom Blog http://phantastische-fluchten.blogspot.de/ und langjährige liebe Freundin zu stieg, da war es dann vorbei mit Lesen aber unsere Unterhaltung hat mich dafür entschädigt.
In Leipzig angekommen mussten wir uns in der fremden Stadt erst einmal orientieren aber irgendwann haben wir doch zum Hotel gefunden, zwischendurch haben wir uns ganz kurz und unfreiwillig den Marktplatz angesehen.
Am Abend trafen wir uns mit Martina Schütt von der Leserattenhöhle zum Essen im Kildare City Pub, lecker und günstig, kann man da essen.
Und da bin ich auch das erste Mal auf Katharina Wolf getroffen, der Autorin von Strike oder die Unwahrscheinlichkeit vom Blitz getroffen zu werden und dabei die große Liebe zu finden.
Auch sie ist so nett wie sie aussieht.



Nun aber zu meinem ersten Messetag:
Die Bahnen zum Messegelände waren zwar voll, aber wer einmal mit der S-Bahn zur Cannstatter Wasen gefahren ist, kann darüber nur milde lächeln, vor allem weil alle Mitfahrer und die Bahnangestellten vollkommen entspannt und freundlich waren.
Vor der Messe habe ich mich dann von Petra getrennt, mit meinem Presseausweis konnte ich den Presseeingang nutzen und wäre, hätte ich mich gleich besser zurecht gefunden, weit vor ihr an unserem Treffpunkt gewesen ;o)
Unser erstes Ziel war natürlich die Fantasy Abteilung in Halle 2, schließlich waren dort die Verlage die wir unbedingt besuchen wollten, hier noch mal ein besonderes Dankeschön an den Acabus Verlag, an den Thorsten Low Verlag und an den Amrun Verlag, es war wirklich schön euch zu sehen.
Auf meiner Facebookseite findet ihr Bilder, auch wenn ihr nicht bei FB seid, die Seite ist öffentlich.
Nach vielen Umarmungen habe ich mich schweren Herzens erstmal von der Fantasyinsel verabschiedet und bin mit ungefähren Vorstellungen wo ich hinwollte, durch die Hallen gestromert.
Feste Ziele hatte ich aber auch, ich wollte unbedingt Andreas M. Sturm treffen, dessen Bücher ich wirklich toll finde und das hat tatsächlich auch geklappt, wie bei den meisten die ich treffen durfte hatte ich auch bei ihm das Gefühl das er sich aufrichtig freute mich zu sehen und sollte ich nochmals die Gelegenheit haben ihn zu sehen, hoffe ich auf mehr Zeit.

Mario Steinmetz habe ich vergeblich zu überreden versucht, vielleicht selber einen vierten Teil seiner genialen Zombietrilogie herauszugeben, trotzdem war er sehr nett und ich freue mich schon darauf Abbandon zu lesen, den zweiten Teil der Hells Abyss Trilogie. Das musste ich einfach haben.
Ich glaube ich habe tatsächlich vergessen ein Foto zu machen ;o(

Die wunderbare Cornelia Lotter, hat sich extra Zeit für mich genommen, wir haben uns schon im schönen, sonnigen BW kennenlernen dürfen, kurz bevor sie ins verregnete Leipzig zog, da ich aber die schwäbische Sonne mitgebracht hatte, konnten wir in der Sonne sitzen und plaudern. Cornelias Bücher haben oft einen realen Hintergrund, demnächst könnt ihr bei mir mehr über sie erfahren, denn wir haben vereinbart das ich sie interviewen darf.


Zurück in Halle 2, hatte ich das Glück auf Susanne Pavlovich zu treffen, die nicht nur außergewöhnliche Fantasybücher schreibt sondern auch sehr herzlich und offen ist, da waren meine Berührungsängste ganz schnell komplett verflogen.

Außerdem durfte ich mir noch einen tollen Gewinn bei Faye Hell abholen, bei einer Verlosung zur Veröffentlichung ihres neuen Romans Tote Götter, gab es eine Tasche mit dem Cover zu gewinnen.
Es gibt tatsächlich ein Bild von Faye auf dem ich auch drauf bin, sie konnte mich mit ihrem unverwechselbarem Charme dazu überreden. Aber ätsch, das ist nur für mich.


Einen würdigen Abschluss des 1. Messetages bildete die Lesung von Constantin Dupien, Vincent Voss und Arthur Gordon Wolf, es war ein Vergnügen ihnen zuzuhören, auch wenn es sehr spät wurde und leider die Zeit für mehr als ein kurzes Hallo nicht reichte. Besonders die Lesung aus Frischfleisch Nullpersonvon Vincent Voss hat mir sehr gefallen, es ist etwas vollkommen anderes ein Buch selber zu lesen oder es von dem vorgelesen zu bekommen der es geschrieben hat, erst recht wenn er so ein begnadeter Vorleser ist wie Vincent Voss.
Die Bilder sind leider nicht besonders gut geworden ;o(
Die Soupbar Summarum, kann ich übrigens nur empfehlen, leckere Suppen und wirklich nette Leute, die trotz Stress immer freundlich waren.


Dienstag, 21. März 2017

Seele in Fesseln von Eva Lirot

Zur Leseprobe
Inhalt: Nach seinem letzten Fall der Jim Devcon und Tatjana nach Kanada führte, freut sich der Kommissar auf eine kurze Sturmfreie Zeit, Tatjana ist mit ihrer Freundin Sybille zu einem Kurzurlaub nach Mallorca gereist, damit sich diese von den traumatischen Erlebnissen in British Columbia erholen kann. Doch aus den ruhigen Abenden vor dem Fernseher wird es nichts, die Leiche eines alten, ausgemergelten Mannes wird gefunden, nur mit einem Krankenhaushemd bekleidet, liegt der Mann vor dem ehemaligen Polizeigebäude Frankfurts. Bei ihm finden die Ermittler ein Schild, auf dem geschrieben steht:
*SIE MÜSSEN ES VERSTEHEN*
Für Jim beginnt eine schwierige Ermittlungsarbeit ohne viele Hinweise auf den Täter oder das Motiv.
Einzig Tatjanas SMS aus dem Urlaub, heitern ihn etwas auf.

Montag, 20. März 2017

Die Ewigen von Chriz Wagner


In fünf kurzen Geschichten lernen wir Thyri und Simon kennen, die Ewigen, ohne den Grund dafür zu kennen sind sie unsterblich, nach ihrem Tod erwachen sie wieder zu neuem Leben, ein Leben das sie durch die Jahrtausende führt und auf dem sie der Leser begleitet.
Jede Geschichte erzählt eine Episode.

The couple next door von Shari Lapena


Inhalt: Als Anne und Marco von einem Essen bei den Nachbarn Cynthia und Graham, zurückkommen, müssen sie feststellen das ihr kleine Tochter verschwunden ist, irgendjemand muss sie kurz zuvor aus ihrem Bettchen entführt haben. Trotz eingeschaltetem Babyphone und der Tatsache das sie alle halbe Stunde nach dem Baby gesehen haben, haben weder sie noch die Nachbarn etwas gemerkt. Hat die Cynthia, die nicht wollte das Anne und Marco ihre Tochter mit zur Party, etwas mit dem Verschwinden der Kleinen zu tun?

Mittwoch, 15. März 2017

Das Scherbenhaus von Susanne Kliem

 Blick ins Buch
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Inhalt:
 Als Carlas Schwester Ellen, unter mysteriösen Umständen um Leben kommt, bietet sich ihr die Möglichkeit aus ihrer beschaulichen Heimatstadt Stade in das anonyme Berlin zu flüchten, denn Carla erhält schon seit längerem bedrohliche Briefe und Fotos von einem Unbekannten.
In dem von ihrer Schwester entworfenem Haus fühlt sie sich sicher, das Save Haven verfügt über jede nur erdenkliche technische Spielerei um seine Bewohner vor der Außenwelt zu schützen.
Carla will herausfinden was wirklich mit ihrer Schwester geschah, deren Tod von der Polizei als Unfall zu den Akten gelegt wurde.

Montag, 13. März 2017

Der letzte Überlebende: Wie ich dem Holocaust entkam von Sam Pivnik

Klappentext:
Sam war gerade mal 13 Jahre alt, als die Nazis in Polen einmarschierten. Mit der Familie lebte er in einem oberschlesischen Städtchen, der Vater war Schneider und stopfte den Leuten die Hosen. Da wurde aus dem Städtchen ein Ghetto, und Sam, der damals noch »Szlamek« hieß, war mittendrin. Er überlebte, auch den Todesmarsch nach Auschwitz, die Selektion durch Mengele, die Zwangsarbeit, den Schiffbruch auf der Cap Arcona. All das erlebte Sam in den kurzen Jahren seiner Kindheit und Jugend. Vierzehn Mal entging er dem Tod. Am Ende war Sam der einzige Überlebende seiner Familie.

Den Klappentext, statt einer von mir verfassten Inhaltsangabe zu platzieren, mache ich ja eigentlich schon lange nicht mehr, für dieses Buch allerdings fehlen mir die Worte, ich sehe mich nicht in der Lage das Grauen in Worte zu fassen.

Donnerstag, 9. März 2017

Drei Meter unter Null von Marina Heib

 Zur Verlagsseite
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Inhalt: Sie ist auf der Jagd und ihre Opfer haben keine Chance zu entkommen. Brutal und gnadenlos tötet ein junge Frau um den Dämonen ihrer Vergangenheit zu entkommen.

Meine Meinung:
Ich habe tatsächlich ungewöhnlich lange gebraucht, mich mit dem Buch anzufreunden, trotz des wirklich guten Schreibstils und der bildhaften Beschreibung der Protagonistin, die scheinbar alles hat was man braucht um ein glücklicher oder zumindest zufriedener Mensch zu werden, sie ist intelligent, sicherlich hübsch, hat einen guten Job und das wichtigste: Eltern die sie über alles lieben, die ihr für alles was sie tut Verständnis entgegenbringen, egal ob sie im Kindergarten die anderen Kinder verprügelt oder als Teenager als schwarze Göttin durch die Gegend läuft, auf die Liebe ihrer Eltern kann sie sich immer verlassen. Umso unverständlicher erschien es mir, das sie tötet, sind irre Killer doch normalerweise durch eine schlechte Kindheit geprägt und quälten schon früh unschuldige Tiere. Die Frage nach dem Warum zieht sich also durch weite Teile des Buches und hat mich trotz des holprigen Starts meinerseits, weiterlesen lassen und meine Neugier hat mir ein wahnsinns Lesevergnügen verschafft. Ich bin von der Story einfach nur hin und weg, die Auflösung offenbart die tiefsten Abgründe menschlicher Seelen und zeigt auf, wie widerlich diese Abgründe sein können.
Ich werde die Autorin im Auge behalten und hoffe auf weitere Bücher von ihr, die mich ebenso begeistern, die Messlatte hat sie allerdings sehr hoch gehängt.
Ich gebe für Drei Meter unter Null eine absolute Leseempfehlung.
Mit einem Klick auf das Coverbild gelangt ihr zum Verlag, bei dem ihr das Buch direkt bestellen könnt.

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (6. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453271114
  • ISBN-13: 978-3453271111

Sonntag, 5. März 2017

Der Mörder und das Mädchen von Sofie Sarenbrant

Zur Leseprobe bei Amazon
Inhalt: Nur noch einen Tag muss Cornelia gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter  Astrid aushalten, dann bekommt sie die Schlüssel zu ihrer neuen Wohnung und kann sich endlich endgültig von ihrem gewalttätigen Mann trennen. Wenn dann auch noch das gemeinsame Haus verkauft ist, beginnt für sie ein neues, angstfreies Leben. Doch soweit kommt es nicht, in der Nacht vor ihrem Umzug wird Hans im Gästezimmer ermordet und Cornelia gerät unter Mordverdacht, doch wer war der Mann der Astrid in der Nacht des Mordes über die Wange gestreichelt hat? Hat die Kleine nur geträumt?

Mittwoch, 1. März 2017

NOW von Stephan R. Meier

Zur Leseprobe
Inhalt: Nach langem Wettlauf gegen eine andere Computerfirma hat EUKARION mit Hilfe der amerikanischen Präsidentin gewonnen, ihr Computerprogramm NOW übernimmt das komplette Leben der Menschheit und NOW sortiert aus, emotionslos wie die Natur, wer leben darf und wessen Leben nichts wert ist. Evolution 4.0. Die wenigen Auserwählten leben frei von Sorgen in begrenzten Gebieten, sie sind die NOW. Die letzten Überlebenden nach der Übernahme des Lebens von NOW nennt man LOW, sie versinken immer mehr in archaische Zustände und sterben aus, einige wenige werden von NOW auserwählt zum Vergnügen der NOW oder um es hart auszudrücken zur Zucht, denn der Genpool der NOW ist noch nicht vielfältig genug. Als Spark der Sohn eines der Mitbegründer EUKARIONS, sich in eine LOW namens Sunway verliebt und dem Geheimnis um den Tod seines Vaters auf die Spur kommt, ändert sich sein Leben radikal, er wird zum LOW.

Meine Meinung: Wenn ich meine Inhaltsangabe lese, bekomme ich fast wieder Lust das Buch nochmals zu lesen. Leider hält die Story nicht das was der Klappentext verspricht. Teilweise war ich wirklich versucht Seiten zu überblättern, wenn es um die Entstehung von NOW ging, da hätten es einige Seiten weniger sein dürfen, die Passagen waren doch recht zäh. Spannend wurde es nur wenn vom Leben Sunways erzählt wird, die noch ein Baby war als NOW die Macht übernahm und deren Mutter mit ihr und ihrem Bruder aus Los Angeles floh. Nur leider leider waren die Passagen viel zu kurz auch wurde das Leben der NOW für meinen Geschmack zu wenig beschrieben. Zwar habe ich erfahren wie Strom erzeugt wird, das Autos selbständig fahren, Kleidung aus Bambusfasern hergestellt wird und es für alles Drohnen und Macrobots gibt, die von der Aussentemperatur bis zum Kohlensdioxidgehalt in der ausgeatmeten Luft alles messen und danach die Nahrungsergänzungsmittel und Hautcreme zusammenstellen, sogar kleinere Gendefekt können ausgeschaltet werden ( da wäre wieder eine Passage gewesen die mich interessierte, der kleine Sohn einer Nichte von Spark, hatte so einen Gendefekt nichts dramatisches aber trotzdem hätte er nicht sein dürfen, hat NOW versagt? Nur wurde auch dieser Erzählstrang nicht weiter erzählt, sehr frustrierend) Das zog sich leider durch das gesamte Buch ,kaum wurde es spannend wechselte der Autor wieder das Thema. Nicht einmal die Suche Sparks nach Sunway, wird ausführlich beschrieben, obwohl man das nach dem Lesen des Klappentextes erwarten könnte.
Das Thema ist hochspanndend, sind wir doch nicht mehr all zuweit vom gläsernen Menschen entfernt, jeder von uns der sich im Internet bewegt muss sich bewusst sein, das seine Daten gesammelt und ausgewertet werden, momentan vielleicht *nur* um gezielte Werbung zu erhalten, eines Tages vielleicht um zu entscheiden wer lebt und wer stirbt.
Leider keine Leseempfehlung von mir.

  • Broschiert: 432 Seiten
  • Verlag: Penguin Verlag (9. Januar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3328100490
  • ISBN-13: 978-3328100492

Freitag, 24. Februar 2017

Die Prinzen von C.S. Pascat

Hier geht es zu einer Leseprobe
Inhalt: Die Prinzen ist ein Sammelband und beinhaltet die drei Romane:
Der verschollene Prinz, zu dem ich schon früher eine Rezension geschrieben hatte.
http://lesenswertesausdembuecherhaus.blogspot.de/2015/07/der-verschollene-prinz-von-cs-pascat.html

Das Duell der Prinzen
und
Die Rückkehr des Prinzen

In den weiteren Geschichten lernen wir die Protagonisten noch besser kennen, ihre Gefühle, treten immer mehr zutage und der gemeinsame Kampf gegen Intrigen und Verrat, bindet Damen und Laurent mehr und mehr aneinander.

Meine Meinung:
Ich mochte schon den ersten Band, der veschollene Prinz und war davon überzeugt, das er nur der Auftakt zu einer fantastischen Trilogie sein könne und ich wurde nicht enttäuscht.
Die Autorin hat es geschafft die komplizierte Beziehung, Damens und Laurent in eine spannende und sehr interessante Geschichte zu verweben und obwohl Laurent als der undurchsichtige und vielleicht auch etwas zwielichtigere der Beiden erscheint, war er mir trotzdem sehr sympathisch auch wenn ich seine Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte, etwas mehr Offenheit hätte ihm gut zu Gesicht  gestanden.  Damen ist der offenere der Beiden, er ist ein Kämpfer, rauh und selbstbewusst und beharrlich, konnte auch er meine Sympathie gewinnen.
Wer jetzt allerdings denkt, in diesem Buch ginge es vordergründig um die Beziehung zwischen Damen und Laurent verbrämt in einem Fantasyumfeld, der wird vielleicht etwas enttäuscht sein oder angenehm überrascht, das kommt auf die jeweilige Erwartungshaltung an.
Es geht um viel mehr, um politische Ränkespiele, Gewalt und Verrat und die Macht der Freundschaft.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen, das ist bei fast 900 Seiten sehr wichtig, nichts lässt mich ein Buch schneller abbrechen als ein zäher Stil, so interessant kann kein Thema sein.
Hier passt aber alles, ein guter Stil und ein spannende Handlung.
Daumen hoch und eine Leseempfehlung von mir.

Das Buch kann direkt beim Verlag bestellt werden.

  • Broschiert: 864 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (13. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345331820X
  • ISBN-13: 978-3453318205
  • Originaltitel: The Captive Prince Book 1, 2, 3

Donnerstag, 23. Februar 2017

Lesereise in den Tod von Jürgen Schmidt

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Inhalt:
Der Vater der ermordeten Schriftstellerin Mona de la Mare, beauftragt den Privatermittler Andreas Mücke mit der Suche nach dem Mörder. Mona de la Mare, die mit bürgerlichem Namen Ramona Töpfer hieß, wollte ihre Schriftstellerkarriere um jeden Preis vorantreiben und organisierte auf eigene Faust eine Lesereise, an deren Ende ihr Mörder wartete. Kommt der Mörder aus den Reihen ihrer Facebook Fans, mit denen Mona jeden Schritt ihrer Karriere teilte oder ist er Teil ihrer Vergangenheit?

Meine Meinung:
Witzige Kommentare, ein klarer, schnörkelloser Schreibstil, die recht spannende Suche nach dem Täter und fast durchweg sympathische Protagonisten , machen das Krimidebüt Jürgen Schmidts aus.
Ich mochte Mücke, den zweimal geschiedenen, zweifachen Vater der gerade am Beginn einer neuen Beziehung und einer neuer Karriere steht. Hier steht der Ermittler im Vordergrund, man lernt ihn intensiv kennen, seine Gedanken, seine Gefühle nichts bzw. nicht viel bleibt verborgen. Das ist nun etwas was ich in Krimis nicht mag, denn meist werden dadurch die Ermittlungen behindert, hier ist das aber Gott sei Dank nicht der Fall, Mücke ist einfach ein ganz normaler berufstätiger Mann, kein Alkoholmissbrauch, keine Drogen, keine Weltuntergangsstimmung und deshalb passt alles zusammen.

Sonntag, 19. Februar 2017

Alma von Dagmar Fohl

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Kappentext: Der Hamburger Musikalienhändler und Cellist Aaron Stern muss 1939 Deutschland ohne seine Tochter verlassen. Eine verhängnisvolle Odyssee beginnt. Er findet in keinem Land sichere Aufnahme und gerät in die Fänge der Nationalsozialisten. Nach leidvollen Erfahrungen als Schiffsflüchtling und Lagermusiker kehrt er schließlich nach Hamburg zurück. Eine berührende und abenteuerliche Suche nach seiner Tochter beginnt.

Normalerweise schreibe ich hier eine kleine Zusammenfassung des Inhalts. Bei diesem Buch allerdings, geht das nicht, es umfasst gerade mal 200 Seiten, alles was ich außer dem Klappentext erzähle wäre gespoilert, jedes Wort wäre zuviel.

Meine Meinung:
*Das haben wir nicht gewusst*
Jedes Mal wenn ich als Jugendliche diese Worte hörte, hätte ich mein Gegenüber am Liebsten geschüttelt, wie konnten die Grausamkeiten der Nazis so unbemerkt von den Menschen geschehen? Wie konnten die Menschen ihre Augen so fest vor dem was geschah verschließen? Sie konnten, weil sie es wollten.Sie wollten nicht konfrontiert werden mit dem Leid anderer, sie wollten ein Leben in Wohlstand, ohne Sorgen und ohne sich darüber Gedanken machen zu müssen wie es am nächsten Tag weiter geht. All dies versprach ihnen Hitler, und er lieferte ihnen gleich einen Sündenbock für alles was nicht gut war im Land: Juden,Zigeuner,Kommunisten....
Aber nicht nur die Deutschen verschlossen ihre Augen, kaum eine Nation war bereit die Flüchtlinge aufzunehmen.
Das kommt vielleicht dem Einen oder Anderen bekannt vor, wir stehen wieder an der Schwelle zu der Behauptung.
*Das haben wir nicht gewusst*
Die Ausgangssituation ist eine andere, das Ergebnis ähnlich.