Freitag, 31. März 2017

Blutzucker von Leif Tewes

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Inhalt: Paul Hartmann arbeitet für den Lebensmittelhersteller WorldFood, als Lebensmittelchemiker soll er Zucker in Lebensmitteln unsichtbar machen und damit sowohl den Zuckerkonsum der Menschen ankurbeln, als auch den Insulinverbrauch, denn WorldFood hat einen Pharmakonzern aufgekauft. Paul Hartmanns Chef, Meininger der sich nichts sehnlicher wünscht als in den Vorstand von WorldFood aufzusteigen geht buchstäblich über Leichen um seinen Plan durchzusetzen, was er nicht weiß. Paul Hartmann hat schon einmal alles verloren was für ihn wichtig war und als seine Freundin die Aktivistin Nicole durch WorldFood ums Leben kommt, trifft er eine folgenschwere Entscheidung.

Meine Meinung: Blutzucker: Als ich den Titel des neuen Thrillers von Leif Tewes das erst Mal hörte, war mir nicht ganz klar, was ich davon zu erwarten hatte. Ein Thriller über Diabetes oder über den Handel mit Zucker, der vielleicht dazu dient blutige Konflikte zu finanzieren, so wie früher Diamanten? Der Klappentext verriet dann schon etwas mehr und als ich das Buch dann las, blieb mir tatsächlich fast das Croissant im Halse stecken.
Denn Blutzucker ist mehr als ein gewöhnlicher Thriller, obwohl selbstverständlich auch die Krimihandlung nicht zu kurz kommt und er einiges an Spannung aufzubieten hat. Je mehr ich allerdings las, desto wichtiger schienen mir die Informationen die ich verpackt in die spannende und unterhaltsame Handlung bekam. Wie arbeiten Lebensmittelkonzerne, wollen sie uns ernähren oder wollen sie nur unser Geld, wenn es sein muss eben auf Kosten unserer Gesundheit und im schlimmsten Fall unseres Lebens?
Obwohl die Namen und die Handlung im Buch natürlich frei erfunden sind (außer der Name der Globalisierungskritischen Organisation Attac) hatte ich schnell ein klares Bild vor Augen, was in der Welt des Lebensmittelhandels vor sich geht. Was wir essen ist ein Thema, das viele von uns schnell und oft mit dem Anflug eines schlechten Gewissen von uns schieben, wir lieben es süß: Schokolade, Limonade, Kekse, Kuchen usw. usw. Die Vorliebe für Süßes ist ja auch in unseren Genen angelegt, unsere Vorfahren hatten keine Labore um herauszufinden was bekömmlich ist und was nicht und Süßes war schon immer ungefährlich. Früchte die süß schmeckten konnten bedenkenlos gegessen werden. Heute wissen wir, zuviel Zucker macht krank, also versuchen wir im Idealfall den Konsum einzuschränken und greifen auf zuckerfreie oder zuckerreduzierte Lebensmittel zurück, ohne zu wissen, dass auch Ersatzstoffe nicht unbedenklich sind oder noch schlimmer, dass es viele verschiedene Zuckerarten gibt, aber einer Sache können wir uns sicher sein: In den Lebensmittellaboren wird immer weiter danach geforscht, uns billige und ungesunde Produkte als Nahrungsmittel zu verkaufen.
Das hat mir dieses hervorragend recherchierte Buch auf jeden Fall klar gemacht.
Jetzt ist diese Rezension doch tatsächlich zu einem Plädoyer für eine gesündere Ernährung geworden. Ich will aber noch auf die Krimihandlung eingehen, die wie schon erwähnt nichts zu wünschen übrig lässt.
Als Kommissar Berg, der eher unkonventionelle Ermittler den wir schon aus dem Buch Tag Null  kennen, zu dem Mord an einer Frau gerufen wird, ahnt er nicht, wohin ihn seine Ermittlungen führen werden und in welche Gefahr er und seine Kollegin Landers sich begeben müssen, um den Mord und seine Hintergründe aufzuklären. Ich habe mich gefreut Berg wieder zu treffen, handelt er doch oft so wie ich spontan und lässt die Bürokratie, die der Gerechtigkeit oftmals im Wege steht, links liegen auch wenn es nicht ganz legal ist.

Für Blutzucker gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung. Ein toller ausgereifter Schreibstil, eine spannende Handlung und ein aktuelles, brisantes Thema, das uns alle angeht.
Das Buch bleibt auf jeden Fall in meinem Sichtbereich, so dass ich öfter daran denke darauf zu achten was ich esse.

Wenn ihr mehr über Leif Tewes erfahren möchtet: Bald gibt es ein Interview, das ich mit ihm führen durfte und wenn ihr auf das Cover Bild klickt, gelangt ihr direkt zu seiner Website.
Taschenbuch: 250 Seiten
  • Verlag: Größenwahn Verlag (15. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3957711320
  • ISBN-13: 978-3957711328

Donnerstag, 30. März 2017

Grimsey von Ulrich Schacht Eine Novelle

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Inhalt: Ein Mann wird auf einer kleinen,isländischen Insel abgesetzt, deren Kargheit man sich schon durch einen Blick auf das Cover bewusst wird. Er ist auf der Suche nach dem perfekten Foto, denn er sammelt Orte, er reist bevorzugt im Norden von einem Ort zum anderen immer auf der Suche nach dem perfekten Bild.

Meine Meinung: Ulrich Schacht beschreibt einen Mann, der rastlos durch die Welt zieht, die Freiheit suchend, die er in der ehemaligen DDR so schmerzhaft vermisste.
Er blieb mir fremd, der namenlose Fremde, seine Gedanken konnte ich nicht nachvollziehen, ebenso wenig wie seine Gefühle. Hier muss ich allerdings zugeben, es liegt an mir, für mich ist die ehemalige DDR so fremd wie Island. Vielleicht interpretiere ich auch etwas vollkommen abwegiges in die Geschichte, vielleicht will der Autor auch nur von der Schönheit der Insel berichten und einfach nur Lust auf Grimsey wecken.
Seine Sprache war es die mich weiterlesen lies, er projizierte Bilder in meinen Kopf. Ich lies mich also treiben, las den einen oder anderen Satz zweimal und hatte am Ende das Gefühl:Ein schönes Buch. Nicht mehr, nicht weniger.
Wie gesagt. Es liegt an mir.

Mit einem Klick auf das Cover, kommt ihr direkt zur Verlagsseite.

  • Taschenbuch: 189 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (17. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374663301X
  • ISBN-13: 978-3746633015

Dienstag, 28. März 2017

Leipzig und So #lbm2017

Alle schreiben über die Messe, ich auch, aber ich will auch etwas zu meinem Aufenthalt in Leipzig schreiben.
 Er war viel zu kurz. Ich habe nicht viel sehen können, geschweige denn wirklich erfahren können wie Leipzig sich seinen Besuchern präsentiert wenn nicht gerade Messe ist. Aber das was ich sehen konnte hat mir gefallen.Die Architektur in der Innenstadt ist schon sehr beeindruckend, das Bild zeigt den Hauptbahnhof, ein wirklich beeindruckendes Gebäude, das meiner Meinung nach Funktion und Schönheit miteinander sehr gut verbindet, ich hoffe das die Stuttgarter sich davon eine Scheibe abschneiden und sich das mal sehr genau ansehen, es geht auch schön.



 Ein paar Bilder habe ich auch gemacht.



Das ist mal eine Bank ;o)
 Kaum aus dem Hotel raus, fiel man fast in ein Restaurant,in Leipzig muss man sich nicht auskennen um etwas zu Essen oder Trinken zu bekommen, Restaurants und Kneipen fallen einem fast vor die Füße und die Öffentlichen Verkehrsmittel fuhren, zumindest während der Messe häufig genug.
In dieser Straße lag unser Hotel
Ich war vom 24.03. bis zum 27.03. in Leipzig und entweder, wurden während der Messe alle unfreundlichen Menschen weggesperrt oder ich hatte einfach nur Glück.Ich habe tatsächlich nicht einen Menschen getroffen der auch nur ansatzweise unfreundlich war, egal ob ich eine Frage hatte oder ratlos in der Gegend rumstand, mir wurde immer gern geholfen. Selbst die gestresste Security auf der Messe, hatte immer ein Lächeln und ein nettes Wort übrig, besonders die Menschen die die Massen in die S und Straßenbahnen stopfen mussten, waren bewundernswert. Guckt euch das mal in Stuttgart an, dann wisst ihr was ich meine.;o)
Ein schönes Beispiel dafür: Ich stand vor der Rückfahrt auf dem Bahnsteig und wunderte mich das der Wagon in dem ich einen Platz reserviert hatte, endlos weit aus der Halle halten sollte. Frage ich also einen Bahnangestellten und er meinte, nein es ist Sonntag da hält der Wagen hier. 5 Min. später kam er noch mal zu mir, entschuldigt sich. er hätte sich vertan und mein Wagen hält doch, ganz weit draußen. Selbstverständlich? sicher nicht.
In Nürnberg musste ich umsteigen und hatte nicht allzu viel Zeit, auf dem Bahnsteig, kein Hinweis auf Gleis 11, wie es auf meinem Ticket stand. Passenderweise, standen auch dort Bahnangestellte.
Ich so: Guten Morgen, ich suche Gleis 11
Er so: Gibt es hier nicht
und dreht sich weg.
Na danke auch
Liebes Leipzig, ich komme wieder, mit mehr Zeit. Versprochen.

Montag, 27. März 2017

Leipziger Buchmesse Tag 2


Den zweiten Tag der Buchmesse habe ich etwas ruhiger angehen lassen, bis 14 Uhr auf jeden Fall, dann hatte ich den ersten Termin.
Vorher habe ich aber nochmals die Halle 2 aufgesucht um mich von den lieben Menschen dort zu verabschieden und ein gekauftes und signiertes Buch abzuholen.
Danke Piper, das du das organisiert hast.

Der Verleger Jürgen Eglseer, hat ja mal so richtig Glück mit seinen tollen und charmanten Mitarbeiterinnen. 

Eigentlich wollte ich ja am Abend noch zur Lesung des Thorsten Low Verlags, deswegen habe ich mich von den tollen Menschen gar nicht richtig verabschiedet, aber leider hat mir meine Gesundheit einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Darum hier noch mal. Ihr seid toll und ich liebe eure Bücher.



Ich habe an vier Bloggertreffen teilgenommen. Lovleybooks, Vorablesen und dann durfte ich auch zum Amazonbloggertreffen, das waren sehr interessante Erfahrungen für mich, leider konnte ich bei keinem bis zum Schluss bleiben, da alle Veranstaltungen am Samstag doch sehr eng getacktet sind.
Es gab auch ein richtiges Bloggertreffen, nur leider ist das keine Veranstaltung für Blogger die dort nicht bekannt sind, auch wenn sie eingeladen wurden, diese Einladung ist natürlich für die Katz, wenn sich niemand kümmert ;o)
Und wenn jetzt jemand sagt: Warum hast du die denn nicht angesprochen? Nennt mich alt, aber ich bin der Meinung das der Gastgeber die Gäste begrüßt. ;o) Hätte interessant werden können, ging aber auch ohne.


Um 15.15Uhr hatte ich das erste Live Interview meines Lebens, das werdet ihr auch in den nächsten Tagen hier lesen können.


Den Rest des Tages habe ich mich durch die Hallen treiben lassen, war mal hier mal dort und habe mir angeschaut was so alles geboten wurde.
Wobei ich für mich dann festgestellt habe, am Liebsten war ich bei den kleineren Verlagen, neue Bücher und Autoren zu entdecken hat sehr viel Spaß gemacht. Womit ich jetzt aber nicht sagen will, das ich die großen Verlage nicht auch besucht habe und überall gab es gute und anregende Gespräche mit sehr freundlichen Menschen.
Nur an einem Stand wurde ich komplett ignoriert, was um so erstaunlicher war, da niemand außer mir da war, na ja und der gelangweilte Standbetreuer. Hat mein Mann eben kein Buch bekommen, schade für ihn denn das war das einzige von dem ich wusste das er sich das nicht selber kaufen würde.
Also eigentlich war nicht viel los mit mir auf dem zweiten Tag der Messe ;o) Aber es war wirklich toll.
Ach ja, ich habe auch Bücher gekauft. Dazu dann morgen mehr ;o))

Blutfährte von Silvia Stolzenburg

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Inhalt: Der Feldjäger Mark Becker erhält den Auftrag den Sanitätsfeldwebel Tim Bergmann aufzuspüren, der sich unerlaubt von der Truppe entfernt hat. Laut dessen Vorgesetztem und Kameraden hat Bergmann wohl Betäubungsmittel gestohlen und damit gedealt.Was zunächst nach einem einfachen Fall für Mark Becker aussieht entwickelt sich doch komplizierter als er ahnt.

Meine Meinung: Mein erster Krimi von Silvia Stolzenburg, bisher kannte ich die Autorin nur durch ihre historischen Romane, die mir immer gefallen hatten. Umso gespannter war ich auf Blutfährte.
Zu Beginn des Buches erfährt der Leser gleich, das nicht Tim Bergmann Dreck am Stecken hat, sondern seine Vorgesetzten und Kameraden. Als er dabei erwischt wird, wie er Unterlagen kopiert beginnt eine gnadenlose Hetzjagd.
Gleich zu Beginn zu wissen, wer die eigentlich Bösen sind, hat mir ein bisschen die Spannung genommen, das wurde aber wieder wettgemacht durch die falschen Fährten das Motiv betreffend, die die Autorin geschickt gelegt hat. Spannend war auch der gut recherchierte Einblick in die ganz eigene Welt der Bundeswehr, die hier anders als in den USA auch bei einem Mordfall in den ein Bundeswehrangehöriger verwickelt ist nicht über der Polizei steht. So muss auch Mark Berger mit der Stuttgarter Kriminalpolizei zusammen arbeiten, was sich als schwieriger herausstellt als gedacht, denn Lisa Schäfer mit der er zusammen arbeiten muss, ist schon ein Fall für sich.
Ich kann Blutfährte mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen.
Wenn ihr mehr über Silvia Stolzenburg erfahren möchten, mit einem Klick aufs Cover, seid ihr schon da.

Das Buch kann direkt beim Gmeiner Verlag bestellt werden

  • Taschenbuch: 343 Seiten
  • Verlag: Gmeiner-Verlag; Auflage: 1., 2017 (8. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839220696
  • ISBN-13: 978-3839220696
  • Größe und/oder Gewicht: 13,7 x 3 x 21,1 cm

Das Bücherhaus auf der LBM2017

Ich habe es tatsächlich geschafft, die Buchmesse zu besuchen, das hatte ich mir schon so oft vorgenommen und immer kam etwas dazwischen aber dieses Jahr haben meine Lieblingsmenschen mit dem Kauf eines Bahntickets und zwei Übernachtungsgutscheinen vollendete Tatsachen geschaffen. Rückzieher ging nicht mehr.;o)
Also ging es am Donnerstag mit dem Zug los, Richtung Leipzig. Mit genügend Zeit zum Umsteigen ist Zug fahren sehr entspannt so konnte ich lesen, bis in Fulda Petra Berger vom Blog http://phantastische-fluchten.blogspot.de/ und langjährige liebe Freundin zu stieg, da war es dann vorbei mit Lesen aber unsere Unterhaltung hat mich dafür entschädigt.
In Leipzig angekommen mussten wir uns in der fremden Stadt erst einmal orientieren aber irgendwann haben wir doch zum Hotel gefunden, zwischendurch haben wir uns ganz kurz und unfreiwillig den Marktplatz angesehen.
Am Abend trafen wir uns mit Martina Schütt von der Leserattenhöhle zum Essen im Kildare City Pub, lecker und günstig, kann man da essen.
Und da bin ich auch das erste Mal auf Katharina Wolf getroffen, der Autorin von Strike oder die Unwahrscheinlichkeit vom Blitz getroffen zu werden und dabei die große Liebe zu finden.
Auch sie ist so nett wie sie aussieht.



Nun aber zu meinem ersten Messetag:
Die Bahnen zum Messegelände waren zwar voll, aber wer einmal mit der S-Bahn zur Cannstatter Wasen gefahren ist, kann darüber nur milde lächeln, vor allem weil alle Mitfahrer und die Bahnangestellten vollkommen entspannt und freundlich waren.
Vor der Messe habe ich mich dann von Petra getrennt, mit meinem Presseausweis konnte ich den Presseeingang nutzen und wäre, hätte ich mich gleich besser zurecht gefunden, weit vor ihr an unserem Treffpunkt gewesen ;o)
Unser erstes Ziel war natürlich die Fantasy Abteilung in Halle 2, schließlich waren dort die Verlage die wir unbedingt besuchen wollten, hier noch mal ein besonderes Dankeschön an den Acabus Verlag, an den Thorsten Low Verlag und an den Amrun Verlag, es war wirklich schön euch zu sehen.
Auf meiner Facebookseite findet ihr Bilder, auch wenn ihr nicht bei FB seid, die Seite ist öffentlich.
Nach vielen Umarmungen habe ich mich schweren Herzens erstmal von der Fantasyinsel verabschiedet und bin mit ungefähren Vorstellungen wo ich hinwollte, durch die Hallen gestromert.
Feste Ziele hatte ich aber auch, ich wollte unbedingt Andreas M. Sturm treffen, dessen Bücher ich wirklich toll finde und das hat tatsächlich auch geklappt, wie bei den meisten die ich treffen durfte hatte ich auch bei ihm das Gefühl das er sich aufrichtig freute mich zu sehen und sollte ich nochmals die Gelegenheit haben ihn zu sehen, hoffe ich auf mehr Zeit.

Mario Steinmetz habe ich vergeblich zu überreden versucht, vielleicht selber einen vierten Teil seiner genialen Zombietrilogie herauszugeben, trotzdem war er sehr nett und ich freue mich schon darauf Abbandon zu lesen, den zweiten Teil der Hells Abyss Trilogie. Das musste ich einfach haben.
Ich glaube ich habe tatsächlich vergessen ein Foto zu machen ;o(

Die wunderbare Cornelia Lotter, hat sich extra Zeit für mich genommen, wir haben uns schon im schönen, sonnigen BW kennenlernen dürfen, kurz bevor sie ins verregnete Leipzig zog, da ich aber die schwäbische Sonne mitgebracht hatte, konnten wir in der Sonne sitzen und plaudern. Cornelias Bücher haben oft einen realen Hintergrund, demnächst könnt ihr bei mir mehr über sie erfahren, denn wir haben vereinbart das ich sie interviewen darf.


Zurück in Halle 2, hatte ich das Glück auf Susanne Pavlovich zu treffen, die nicht nur außergewöhnliche Fantasybücher schreibt sondern auch sehr herzlich und offen ist, da waren meine Berührungsängste ganz schnell komplett verflogen.

Außerdem durfte ich mir noch einen tollen Gewinn bei Faye Hell abholen, bei einer Verlosung zur Veröffentlichung ihres neuen Romans Tote Götter, gab es eine Tasche mit dem Cover zu gewinnen.
Es gibt tatsächlich ein Bild von Faye auf dem ich auch drauf bin, sie konnte mich mit ihrem unverwechselbarem Charme dazu überreden. Aber ätsch, das ist nur für mich.


Einen würdigen Abschluss des 1. Messetages bildete die Lesung von Constantin Dupien, Vincent Voss und Arthur Gordon Wolf, es war ein Vergnügen ihnen zuzuhören, auch wenn es sehr spät wurde und leider die Zeit für mehr als ein kurzes Hallo nicht reichte. Besonders die Lesung aus Frischfleisch Nullpersonvon Vincent Voss hat mir sehr gefallen, es ist etwas vollkommen anderes ein Buch selber zu lesen oder es von dem vorgelesen zu bekommen der es geschrieben hat, erst recht wenn er so ein begnadeter Vorleser ist wie Vincent Voss.
Die Bilder sind leider nicht besonders gut geworden ;o(
Die Soupbar Summarum, kann ich übrigens nur empfehlen, leckere Suppen und wirklich nette Leute, die trotz Stress immer freundlich waren.


Dienstag, 21. März 2017

Seele in Fesseln von Eva Lirot

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Inhalt: Nach seinem letzten Fall der Jim Devcon und Tatjana nach Kanada führte, freut sich der Kommissar auf eine kurze Sturmfreie Zeit, Tatjana ist mit ihrer Freundin Sybille zu einem Kurzurlaub nach Mallorca gereist, damit sich diese von den traumatischen Erlebnissen in British Columbia erholen kann. Doch aus den ruhigen Abenden vor dem Fernseher wird es nichts, die Leiche eines alten, ausgemergelten Mannes wird gefunden, nur mit einem Krankenhaushemd bekleidet, liegt der Mann vor dem ehemaligen Polizeigebäude Frankfurts. Bei ihm finden die Ermittler ein Schild, auf dem geschrieben steht:
*SIE MÜSSEN ES VERSTEHEN*
Für Jim beginnt eine schwierige Ermittlungsarbeit ohne viele Hinweise auf den Täter oder das Motiv.
Einzig Tatjanas SMS aus dem Urlaub, heitern ihn etwas auf.

Montag, 20. März 2017

Die Ewigen von Chriz Wagner


In fünf kurzen Geschichten lernen wir Thyri und Simon kennen, die Ewigen, ohne den Grund dafür zu kennen sind sie unsterblich, nach ihrem Tod erwachen sie wieder zu neuem Leben, ein Leben das sie durch die Jahrtausende führt und auf dem sie der Leser begleitet.
Jede Geschichte erzählt eine Episode.

The couple next door von Shari Lapena


Inhalt: Als Anne und Marco von einem Essen bei den Nachbarn Cynthia und Graham, zurückkommen, müssen sie feststellen das ihr kleine Tochter verschwunden ist, irgendjemand muss sie kurz zuvor aus ihrem Bettchen entführt haben. Trotz eingeschaltetem Babyphone und der Tatsache das sie alle halbe Stunde nach dem Baby gesehen haben, haben weder sie noch die Nachbarn etwas gemerkt. Hat die Cynthia, die nicht wollte das Anne und Marco ihre Tochter mit zur Party, etwas mit dem Verschwinden der Kleinen zu tun?

Mittwoch, 15. März 2017

Das Scherbenhaus von Susanne Kliem

 Blick ins Buch
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Inhalt:
 Als Carlas Schwester Ellen, unter mysteriösen Umständen um Leben kommt, bietet sich ihr die Möglichkeit aus ihrer beschaulichen Heimatstadt Stade in das anonyme Berlin zu flüchten, denn Carla erhält schon seit längerem bedrohliche Briefe und Fotos von einem Unbekannten.
In dem von ihrer Schwester entworfenem Haus fühlt sie sich sicher, das Save Haven verfügt über jede nur erdenkliche technische Spielerei um seine Bewohner vor der Außenwelt zu schützen.
Carla will herausfinden was wirklich mit ihrer Schwester geschah, deren Tod von der Polizei als Unfall zu den Akten gelegt wurde.

Montag, 13. März 2017

Der letzte Überlebende: Wie ich dem Holocaust entkam von Sam Pivnik

Klappentext:
Sam war gerade mal 13 Jahre alt, als die Nazis in Polen einmarschierten. Mit der Familie lebte er in einem oberschlesischen Städtchen, der Vater war Schneider und stopfte den Leuten die Hosen. Da wurde aus dem Städtchen ein Ghetto, und Sam, der damals noch »Szlamek« hieß, war mittendrin. Er überlebte, auch den Todesmarsch nach Auschwitz, die Selektion durch Mengele, die Zwangsarbeit, den Schiffbruch auf der Cap Arcona. All das erlebte Sam in den kurzen Jahren seiner Kindheit und Jugend. Vierzehn Mal entging er dem Tod. Am Ende war Sam der einzige Überlebende seiner Familie.

Den Klappentext, statt einer von mir verfassten Inhaltsangabe zu platzieren, mache ich ja eigentlich schon lange nicht mehr, für dieses Buch allerdings fehlen mir die Worte, ich sehe mich nicht in der Lage das Grauen in Worte zu fassen.

Donnerstag, 9. März 2017

Drei Meter unter Null von Marina Heib

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Inhalt: Sie ist auf der Jagd und ihre Opfer haben keine Chance zu entkommen. Brutal und gnadenlos tötet ein junge Frau um den Dämonen ihrer Vergangenheit zu entkommen.

Meine Meinung:
Ich habe tatsächlich ungewöhnlich lange gebraucht, mich mit dem Buch anzufreunden, trotz des wirklich guten Schreibstils und der bildhaften Beschreibung der Protagonistin, die scheinbar alles hat was man braucht um ein glücklicher oder zumindest zufriedener Mensch zu werden, sie ist intelligent, sicherlich hübsch, hat einen guten Job und das wichtigste: Eltern die sie über alles lieben, die ihr für alles was sie tut Verständnis entgegenbringen, egal ob sie im Kindergarten die anderen Kinder verprügelt oder als Teenager als schwarze Göttin durch die Gegend läuft, auf die Liebe ihrer Eltern kann sie sich immer verlassen. Umso unverständlicher erschien es mir, das sie tötet, sind irre Killer doch normalerweise durch eine schlechte Kindheit geprägt und quälten schon früh unschuldige Tiere. Die Frage nach dem Warum zieht sich also durch weite Teile des Buches und hat mich trotz des holprigen Starts meinerseits, weiterlesen lassen und meine Neugier hat mir ein wahnsinns Lesevergnügen verschafft. Ich bin von der Story einfach nur hin und weg, die Auflösung offenbart die tiefsten Abgründe menschlicher Seelen und zeigt auf, wie widerlich diese Abgründe sein können.
Ich werde die Autorin im Auge behalten und hoffe auf weitere Bücher von ihr, die mich ebenso begeistern, die Messlatte hat sie allerdings sehr hoch gehängt.
Ich gebe für Drei Meter unter Null eine absolute Leseempfehlung.
Mit einem Klick auf das Coverbild gelangt ihr zum Verlag, bei dem ihr das Buch direkt bestellen könnt.

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (6. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453271114
  • ISBN-13: 978-3453271111

Sonntag, 5. März 2017

Der Mörder und das Mädchen von Sofie Sarenbrant

Zur Leseprobe bei Amazon
Inhalt: Nur noch einen Tag muss Cornelia gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter  Astrid aushalten, dann bekommt sie die Schlüssel zu ihrer neuen Wohnung und kann sich endlich endgültig von ihrem gewalttätigen Mann trennen. Wenn dann auch noch das gemeinsame Haus verkauft ist, beginnt für sie ein neues, angstfreies Leben. Doch soweit kommt es nicht, in der Nacht vor ihrem Umzug wird Hans im Gästezimmer ermordet und Cornelia gerät unter Mordverdacht, doch wer war der Mann der Astrid in der Nacht des Mordes über die Wange gestreichelt hat? Hat die Kleine nur geträumt?

Mittwoch, 1. März 2017

NOW von Stephan R. Meier

Zur Leseprobe
Inhalt: Nach langem Wettlauf gegen eine andere Computerfirma hat EUKARION mit Hilfe der amerikanischen Präsidentin gewonnen, ihr Computerprogramm NOW übernimmt das komplette Leben der Menschheit und NOW sortiert aus, emotionslos wie die Natur, wer leben darf und wessen Leben nichts wert ist. Evolution 4.0. Die wenigen Auserwählten leben frei von Sorgen in begrenzten Gebieten, sie sind die NOW. Die letzten Überlebenden nach der Übernahme des Lebens von NOW nennt man LOW, sie versinken immer mehr in archaische Zustände und sterben aus, einige wenige werden von NOW auserwählt zum Vergnügen der NOW oder um es hart auszudrücken zur Zucht, denn der Genpool der NOW ist noch nicht vielfältig genug. Als Spark der Sohn eines der Mitbegründer EUKARIONS, sich in eine LOW namens Sunway verliebt und dem Geheimnis um den Tod seines Vaters auf die Spur kommt, ändert sich sein Leben radikal, er wird zum LOW.

Meine Meinung: Wenn ich meine Inhaltsangabe lese, bekomme ich fast wieder Lust das Buch nochmals zu lesen. Leider hält die Story nicht das was der Klappentext verspricht. Teilweise war ich wirklich versucht Seiten zu überblättern, wenn es um die Entstehung von NOW ging, da hätten es einige Seiten weniger sein dürfen, die Passagen waren doch recht zäh. Spannend wurde es nur wenn vom Leben Sunways erzählt wird, die noch ein Baby war als NOW die Macht übernahm und deren Mutter mit ihr und ihrem Bruder aus Los Angeles floh. Nur leider leider waren die Passagen viel zu kurz auch wurde das Leben der NOW für meinen Geschmack zu wenig beschrieben. Zwar habe ich erfahren wie Strom erzeugt wird, das Autos selbständig fahren, Kleidung aus Bambusfasern hergestellt wird und es für alles Drohnen und Macrobots gibt, die von der Aussentemperatur bis zum Kohlensdioxidgehalt in der ausgeatmeten Luft alles messen und danach die Nahrungsergänzungsmittel und Hautcreme zusammenstellen, sogar kleinere Gendefekt können ausgeschaltet werden ( da wäre wieder eine Passage gewesen die mich interessierte, der kleine Sohn einer Nichte von Spark, hatte so einen Gendefekt nichts dramatisches aber trotzdem hätte er nicht sein dürfen, hat NOW versagt? Nur wurde auch dieser Erzählstrang nicht weiter erzählt, sehr frustrierend) Das zog sich leider durch das gesamte Buch ,kaum wurde es spannend wechselte der Autor wieder das Thema. Nicht einmal die Suche Sparks nach Sunway, wird ausführlich beschrieben, obwohl man das nach dem Lesen des Klappentextes erwarten könnte.
Das Thema ist hochspanndend, sind wir doch nicht mehr all zuweit vom gläsernen Menschen entfernt, jeder von uns der sich im Internet bewegt muss sich bewusst sein, das seine Daten gesammelt und ausgewertet werden, momentan vielleicht *nur* um gezielte Werbung zu erhalten, eines Tages vielleicht um zu entscheiden wer lebt und wer stirbt.
Leider keine Leseempfehlung von mir.

  • Broschiert: 432 Seiten
  • Verlag: Penguin Verlag (9. Januar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3328100490
  • ISBN-13: 978-3328100492