Montag, 31. Juli 2017

Verspielt von Roman Klementovic

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Inhalt: Als der Anwalt Martin abends nach Hause kommt, ist die Wohnung leer, von seiner Freundin Maria fehlt jede Spur und auch telefonisch ist sie nicht zu erreichen. Ebenso verschwunden ist Christina die Schwester des windigen Autohändlers Klaus. Die einzigen Anhaltspunkte sind Briefe die die beiden Männer erhielten,diese Briefe enthalten die Regeln zu einem perfiden Spiel. Halten sie sich nicht an die Regeln müssen die Frauen sterben. Kommissar Mück, ermittelt eigentlich in einem anderen Fall, er wurde von der Mordkommission zur Drogenfahnung strafversetzt und stolpert zufällig über die Entführungen.

Meine Meinung:
Mein erstes Buch von Roman Klementovic, aber sicher nicht das letzte. Von der ersten Seite an, habe ich überlegt was hinter den Entführungen der Frauen stecken könnte, für die der Entführer aus seiner Sicht einen berechtigten Grund hatte, es gab sehr lange keinerlei Hinweise ob dieser Grund in der Vergangenheit der Frauen, Maria und Christine, lag oder doch etwas mit Martin und dem Autohändler Klaus zu tun hatte. Möglich schien alles. Äußerst interessant waren die Unterschiede der Hauptprotagonisten.
 Martin der erfolgreiche Anwalt, der gerade realisiert das er die Beziehung zu seiner eher introvertierten Freundin Maria, aufs Spiel setzt, wenn er weiter so viel arbeitet, ist recht sympathisch, und ich nahm ihm die Sorge und Angst um Maria zu jeder Minute ab, im krassen Gegensatz dazu steht Klaus, ungehobelt, kriminell, fett, erfüllt er voll und ganz das Klischee eines Gebrauchtwagenhändlers. Klaus glaubt, das die Entführung etwas mit seinen kriminellen Geschäften zu tun hat und eigentlich sucht er zuerst, auch nur deshalb nach seiner Schwester.
Kommissar Mück, seine weitere Entwicklung muss ich wirklich noch abwarten, in diesem Buch stolperte er ja nur zufällig in den Geschichte und genauso zufällig findet er Hinweise die die Zusammenhänge aufdecken, von gezielter Ermittlungsarbeit kann also nicht die Rede sein. Mück wird dem Leser erst einmal nahe gebracht, er ist, wie leider so oft, ein Mann mit viel emotionalem Gepäck, ich hoffe das er einen Teil davon im nächsten Buch wieder abwirft., es gibt genügend gebrochene und sich mühsam wieder aufrappelnde Ermittler, die sich nicht immer an die Regeln halten um der Gerechtigkeit zu dienen, das Ende des Buches ließ mich aber hoffen.
Au die Identität des Täters wäre ich im Leben nicht gekommen, er blieb größtenteils im Hintergrund, in kurzen Passagen erzählt er von sich und wenn man aufmerksam liest, erfährt man etwas zum Hintergrund der Tat. (Jetzt kribbelt mir ein Spoiler in den Fingern), zwischenzeitlich hatte ich jemand anderen in Verdacht, aber auch dazu kann ich nicht mehr sagen, die Personenliste ist doch sehr überschaubar.
Zum Schreibstil des Autors, kann ich eigentlich nur sagen, das er mir sehr gut gefällt, ein paar Schimpfwörter weniger hätten es vielleicht auch getan, wobei ich mir bei dem einen oder anderen Ausdruck nicht sicher bin ob es sich wirklich um Schimpfwörter handelte, der Krimi spielt in Wien und das merkt man auch. Bis ich realisierte was eine *Schnalle* ist dauerte es etwas. (Jetzt dürft ihr raten was Schnalle bedeutet). Vom berühmten Wiener Schmäh, ist allerdings nichts zu spüren und das ist auch gut so.

Ich gebe für das Buch eine Leseempfehlung und freue mich auf das nächste Buch des Autors.
Der Klick aufs Cover, führt euch direkt zur Verlagsseite.

  • Taschenbuch: 312 Seiten
  • Verlag: Gmeiner-Verlag; Auflage: 1., 2015 (1. Juli 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839217970
  • ISBN-13: 978-3839217979
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 18 Jahren


Samstag, 29. Juli 2017

Engelskinder von Elly Griffith

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Inhalt: Ein spektakulärer Knochenfund beschäftigt die forensische Anthropologin Elli Griffiths, sie findet das Grab Jemima Greens, genannt Mother Hook, diese soll mehrere der ihr anvertrauten Kinder getötet haben. Elly und der amerikanische Historiker Frank, der gemeinsam mit ihr für die Fernsehreihe "Mörderische Frauen" engagiert wurde, zweifeln an der Schuld der Frau.
DCI Nelson, hat es währenddessen mit dem Tod eines Kindes in der Gegenwart zu tun, der kleine David starb wie zuvor schon seine Brüder plötzlich und unerwartet. Tragische Zufälle oder doch Mord? Kurz darauf wird die kleine Poppy aus dem Elternhaus entführt und dann verschwindet auch noch Michael, der Sohn einer Kollegin DCI Nelsons.

Samstag, 22. Juli 2017

VOX DIABOLI von Rosa Leber, Arthur Gordon Wolf und Sören Prescher

K&K Books
Ich spare mir die Inhaltsangabe zu den einzelnen Stories, die wären so schnell gespoilert wie erzählt und das würde euch das Lesevergnügen ja nun gründlich verderben.

VOX DIABOLI I, enthält drei Kurzgeschichten, dreier Autoren, die fast völlig ohne Splatter auskommen, kein spritzendes Blut, keine vorquellenden Gedärme, keine Folterszenen. obwohl ich auch gern mal Bücher aus dem Splatterbereich lese, hat mir diese Anthologie nicht weniger gut gefallen.

Freitag, 21. Juli 2017

Besondere Umstände von Gabriela Kasperski

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Inhalt:
Ein Baby wird entführt und taucht wieder auf, eine Frau verzweifelt an ihrem Schreikind, eine andere wünscht sich sehnlichst ein eigenes Kind und würde alles dafür tun und die Agentur Premium Baby verspricht unkomplizierte, wenn auch teure Lösungen.
Der Mord an der Sozialarbeiterin Ruth Haldimann, ruft den Ermittler Meier auf den Plan. Ruth arbeitete seit kurzem mit Jugendlichen die auf die schiefe Bahn geraten waren und so ist schnell ein Tatverdächtiger gefunden. Zeitgleich bereiten er und seine Freundin Zita sich auf die Geburt ihres ersten Kindes vor. In einer Gewitternacht kommt der kleine Finn zur Welt und mit Zita entbinden alle Teilnehmerinnen des Mam Yoga Kurses, doch diese freudigen Ereignisse werden überschattet von der Entführung der kleinen Maud, die unbemerkt vom Pflegepersonal aus ihrem Bettchen gestohlen wird.

Dienstag, 18. Juli 2017

Hexensaat von Margaret Atwood

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Inhalt: Der exzentrische Theaterregisseur Felix ist der Star eines bedeutenden Festivals, seine Inszenierungen locken die Massen in die Vorstellungen. Bis nach dem Tod seiner Frau und dem kurz darauf folgenden Tod seiner kleinen Tochter, sein engster Vertrauter gegen ihn intrigiert und er noch vor der Uraufführung seines nächsten Stückes "der Sturm" von Shakespear entlassen wird. Mit diesem Stück wollte Felix den Tod seiner kleinen Tochter Miranda verarbeiten, sein Kind ein stückweit unsterblich werden lassen.
12 Jahre später, in denen Felix allein in einer kleinen abgelegen Hütte lebt und mittlerweile als Schauspiellehrer unter dem Namen Mr. Duke, an einem Gefängnis arbeitet, bietet sich ihm die Gelegenheit zur Rache.

Sonntag, 16. Juli 2017

Blogparade- Du und Dein Blog nach einer Idee von angeltearz- steffies Bücherwelt




Das ist eine schöne Idee, die Steffi da hatte.
Mein Blog besteht zwar schon seit einer Weile, mit dem Vernetzen habe ich allerdings erst begonnen seit ich auch auf Facebook präsent bin, aber auch da tue ich mich relativ schwer, im Grunde genommen bin ich doch eher introvertiert.
Dem Aufruf nach mehr Miteinander statt Gegeneinander, möchte ich aber auf jeden Fall unterstützen, wir teilen ja alle das selbe Hobby und da sollte doch niemand seinen Computer einschalten und dann lesen müssen, das das was er tut oder wie er es tut in den Dreck gezogen wird.
Wobei ich persönlich, bisher nur Menschen getroffen habe, die unwahrscheilich hilfsbereit und liebenswürdig sind, das beste Beispiel hierfür sind Anja von http://www.nisnis-buecherliebe.de/ oder Elena vom Blog http://elenas-zeilenzauber.blogspot.de/ , keine Frage die ich hatte blieb unbeantwortet und gerade Anja hat Stunden ihrer Zeit für meinen Blog geopfert obwohl wir uns gar nicht kannten. Aber nun zu den Fragen:


Du und Dein Blog

1.Wer bist du? Stell dich vor!

Hinter dem Bücherhaus steht.
Manuela, zur Zeit 52, ein Mann, zwei Kinder, ein Hund und eine Katze.
Uns hat es vor fast 30 Jahren von NRW ins schwäbische verschlagen, erst in die Nähe von Stuttgart und mittlerweile sind wir mitten in der Provinz gelandet, eben in das Bücherhaus, das ursprünglich eine Schule und es gibt immer was zu tun in einem Haus das schon ein paar hundert Jahre auf dem Buckel hat. Hier stehen überall Bücher, außer im Keller, im Bad und in der Küche.

Das Bücherhaus


2. Seit wann bloggst du? Und wie bist du zum Bloggen gekommen?

Ich habe meinen Blog vor ungefähr 9 Jahren gestartet, erst nur für mich um einen Überblick über meine gelesenen Bücher zu behalten und um mir selber in Erinnerung rufen zu können, wie sie mir gefielen. Irgendwann haben andere meinen Blog entdeckt und ich habe überlegt wie ich den Blog für sie interessanter gestalten könnte (ich bin aber völlig unbegabt was Technik angeht, also verzichte ich auf all zuviel Schnickschnack und bunte Bildchen).

3. Weiß dein Umfeld davon das du bloggst? Wenn ja was sagen sie dazu? Wenn nein, warum nicht?

Doch natürlich wissen sie davon, das kann man ja auch schlecht verheimlichen, außerdem bin ich stolz auf mein Blogbaby. Ich habe bisher nur positives Feedback bekommen.

4. Nutzt du Social Media? Und wie kann man dir folgen?

Mir kann man auf FB folgen:
https://www.facebook.com/lesenswertesausdembuecherhaus/

5. Gibt es etwas, was dich an der Bloggerwelt stört? Und was würdest du dir wünschen? (trau dich und sei ehrlich)

Arroganz, die sich aus dem Erfolg des Blogs ergeben hat, das habe ich mir bis vor einiger Zeit nicht mal annähernd vorstellen können bis ich es selber erlebt habe und die Erfurcht die andere Blogger denen entgegen brachten, das nicht nicht nach Autogrammen gefragt wurde hat mich ja fast gewundert. Da stand ich dann nur kopfschüttelnd daneben.

6. Und was magst du an der Bloggerwelt?

Das genaue Gegenteil meiner Antwort zu Punkt 5, das überwog auf dieser Veranstaltung, eigentlich auf beiden, auf denen mir das auffiel, Blogger die ihr Wissen und ihre Tipps gern teilten ohne Konkurrenzdenken ohne Angst auch nur einen Krümel vom Bloggerkuchen abgeben zu müssen.

7. Liest du auch außerhalb deine Blogbereichs? Oder liest du als Buchblogger nur Buchblogs?

Zu 98% lese ich Buchblogs, da allerdings auch solche die nicht meine Genre bespielen, die restlichen 2% bedienen alles Mögliche außer Mode und Kosmetik, aber da bin ich nun wirklich nicht mehr die Zielgruppe ;o)

8. Vernetzen ist wichtig. Hast du Lieblingsblogs? Zeig mal

https://phantastische-fluchten.blogspot.de/
http://elenas-zeilenzauber.blogspot.de
http://www.nisnis-buecherliebe.de/
https://stuffed-shelves.de/
http://seehases-lesewelt.blogspot.de/
http://romantische-seiten.blogspot.de/
http://buch-leben.blogspot.de/
https://tillyjonesbloggt.blogspot.de/
http://www.pm-thinks.com/

und noch einige mehr.

Danke noch mal an Steffi von http://www.angeltearz-liest.de/ für die tolle Aktion.
Schaut doch mal bei ihr vorbei, da findet ihr auch noch mehr teilnehmende Blogs.




Freitag, 14. Juli 2017

Neonregen von James Lee Burke

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Inhalt: Dave Robicheaux wird zu einem zum Tode verurteilten Häftling ins Gefängnis gerufen. Johnny Massina hat mit dem Leben abgeschlossen und will einem der wenigen ehrlichen Männern die er kennt eine Warnung zu kommen lassen, jemand hat es auf Dave abgesehen. Robicheaux vermutet einen Zusammenhang mit dem Tod einer jungen Prostituierten die er vor einiger Zeit im Sumpf fand. Schon bald muss er erkennen das er sich irrt.

Meine Meinung:
Der erste Teil der Dave Robicheuax Reihe überzeugte mich, wie auch schon das Buch "Schmierige Geschäfte" durch die außergewöhnliche Erzählkraft des Autors, er vermittelte mir einen realen Eindruck der Menschen, der Umgebung und vor allem der vorherrschenden Temperaturen, das könnte allerdings auch daran liegen dass während ich das Buch las, auch hier das Wetter, warm, feucht und fast schon tropisch war.
Ich bin also, wie auch schon bei Glut und Asche und Schmierige Geschäfte, begeistert vom Schreibstil Burkes und somit auch von dem verantwortlichen Übersetzer, H.Harbort.
In Neonregen wird der Charakter Robicheaux ausführlich eingeführt, der Leser erfährt von seinem Alkoholproblem, seinen Erfahrungen in Vietnam, die ihn zu dem Mann machten der er ist: Schwierig, impulsiv, stur und löst Probleme auch gern mal mit Gewalt, während er auf der anderen Seite, sensibel und einfühlsam ist. Ein Mann seiner Zeit eben. Und ein Mann mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, wohl wissend, das er eigentlich auf verlorenem Posten steht, nimmt er es mit Kriminellen auf, die durch ein korruptes System geschützt werden, so wie er den Tod der jungen Prostituierten aufklären will, den der zuständige Sheriff  als Tod durch Ertrinken zu den Akten legen.

Ich war zugegebener Maßen, wieder einmal erstaunt, wie wenig es mich störte das das Buch eigentlich schon so alt ist (Erstauflage 1987), normalerweise stört es mich wenn die Helden erst einmal eine Telefonzelle suchen müssen, das war hier nicht der Fall, also hat entweder Burke von vornherein einen "Zeitlosen" Krimi geschrieben oder die Überarbeitung und Übersetzung durch den Pendragon Verlag ist einfach nur hervorragend.

Ich kann für Neonregen nichts anderes, als eine absolute Leseempfehlung geben, es ist immer ein Vergnügen die besonderen Bücher von Burke zu lesen.

Mit einem Klick auf das Cover kommt ihr direkt zum Verlag

  • Taschenbuch: 420 Seiten
  • Verlag: Pendragon (4. Juli 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: H.Harbort.
  • Originaltitel:The Neon Rain
  • ISBN-10: 3865325483
  • ISBN-13: 978-3865325488

Montag, 10. Juli 2017

Blutschmuck von Petra Mattfeldt

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Inhalt:

Bei der Beerdigung ihrer Mutter, wird die Kommissarin Sarah Bischoff von einer Jugendfreundin der Verstorbenen angesprochen. Lisa Schönfeld. Diese reagiert panisch als sie an Sarahs Hals eine Bernsteinkette entdeckt und flüchtet. Sarahs Freund und Kollege der Profiler Falko Cornelson will nun unbedingt herausfinden, was die ältere Frau so verstörte und stößt dabei auf ungeklärte Morde der Vergangenheit.

Die Protagonisten:

Falko Cornelsen ist nicht nur ein guter Profiler, er ist auch sehr manipulativ, er manipuliert nicht nur die Menschen die er befragt, sondern auch mich als Leser, nach den ersten Sätzen die er über Sarah dachte, hatte ich ein klares Bild von ihr vor Augen: Eine klammernde, weinerliche, unselbständige Nervensäge. Während er doch nur ein Opfer seiner Kindheit ist, der Probleme mit sich selber ausmacht, weil seine Mutter ja nach dem Unfalltod seines Vaters und seiner Schwester viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt und sich nicht so um ihn kümmerte wie es sicher notwendig gewesen wäre. Ein egoistischer Macho eben.
Ich habe mich dann entschieden, mir selber ein Bild von den Beiden zu machen. Und das sah dann ganz anders aus. Sarah klammert vielleicht, aber sie hat auch viel mitgemacht in letzter Zeit und da ist es verständlich das sie Halt bei dem Menschen sucht, der ihr am nächsten steht.
Falko ist zwar tatsächlich Momentan nicht Beziehungsfähig, aber das hat weniger etwas mit seinem Wesen zu tun, sondern eher mit dem Scheitern seiner Ehe und damit das Sarah nicht die Richtige für ihn ist.Und er ist professionell genug um seine Probleme nicht seine Arbeit beeinflussen zu lassen.

Warum schreibe ich das so ausführlich? Weil ich es hasse, wenn das Privatleben der Ermittler im Vordergrund steht und ich auf den ersten Seiten die Befürchtung hatte, das es hier so sein könnte.
Diese Befürchtung wurde Gott sei Dank nicht bestätigt. ;o)

Meine Meinung:
Ich mag es sehr wenn Kriminalfälle ihren Ursprung in der Vergangenheit haben. Durch die Begegnung auf dem Friedhof, kommt Falko einem Mord auf die Spur der nie aufgeklärt wurde, so das er die Ressourcen der Polizei nutzen kann, ein weiterer Pluspunkt des Buches, er muss das nicht heimlich machen, wie so oft in Krimis. Nach und nach fördern seine Ermittlungen Dutzende von ähnlichen Fällen zutage, die sich nur in "Kleinigkeiten" unterscheiden.
In Rückblenden erzählt einer der Täter und ich erfuhr schnell, das er vollkommen einem religiösen Wahn verfallen war und seine wahren sexuellen Neigungen unterdrücken musste, eine üble Kindheit hatte und nach dem Krieg Halt bei einer obskuren, angeblich religiösen Gruppe, fand. Viel mehr möchte ich euch aber von ihm nicht berichten, er nimmt auch nicht zu viel Raum in der Story ein. Das Hauptaugenmerk legt die Autorin auf die Ermittlungen im Hier und Jetzt und das gefiel mir richtig gut.
Ich habe bei aller Begeisterung für das Buch allerdings auch einen Kritikpunkt, eine für mich wichtige Frage bezüglich eines weiteren Täters blieb offen und die Antwort wurde im Buch mit der Aussageverweigerung eines Täters begründet, das entlockte mir ein "Hmpf".
Nichtsdestotrotz gebe ich für das Buch eine Leseempfehlung, es ist spannend und lässt seine Leser in die Abgründe religiöser Wahnhaftigkeit blicken.

Mit einem Klick auf das Cover kommt ihr direkt zur Verlagsseite.


  • Taschenbuch: 276 Seiten
  • Verlag: Gmeiner-Verlag; Auflage: 1., 2017 (5. Juli 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839221439
  • ISBN-13: 978-3839221433

Protagonistenvorstellung Christian aus Geist von Michael Barth



Hallo ihr Lieben, schön das ihr her gefunden habt, ich versuche mich heute mal an etwas für mich vollkommen Neues.Ich möchte euch einen Protagonisten aus dem Buch Geist von Michael Barth, das ich gerade beendet habe vorstellen.

https://www.amazon.de/Geist-Michael-Barth/dp/3743190680/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1499657576&sr=8-1&keywords=geist+barth
Hier geht es zu Amazon

Und wie immer, wenn ich etwas Neues versuche, denke ich mir gerade:
Was hat mich denn da geritten, ich kann das gar nicht. Aber ich kann es versuchen. ;o)
Ich möchte euch Christian vorstellen, die Hauptperson des Romans.
Christian ist 20 Jahre alt und Vollwaise, seine Eltern starben kurz nacheinander an Krebs.Seitdem lebt er von seiner Ausbildungsvergütung und der Vollwaisenrente die er erhält. Seine Ausbildung macht ihm zwar nicht übermäßig viel Spaß, aber sie sichert ihm sein Auskommen und er weiß schon das er als Geselle übernommen wird wenn er die Prüfung besteht.
Wie eigentlich jeder zwanzigjährige feiert Christian gern.

Zitat: Christian hielt es für ein Sakrileg, ohne Alkohol bei einem Hardrock Konzert aufzutauchen.
Dieser Umstand kostet seinen besten Freund Daniel indirekt das Leben. Für Christian der den Unfall bei dem sein Freund ums Leben kam, unbeschadet überstanden hat, beginnt mit der Rückkehr in seine Wohnung die schlimmste Zeit seines Lebens, die seltsamen Vorkommnisse lassen ihn und ließen mich an seinem Verstand zweifeln.
Zitat:Die deutlich wahrnehmbaren Schritte,endeten abrupt neben seinem Bett. Christian spürte wie sich etwas über ihn beugte.



Mir erschien er manchmal etwas unbeherrscht, auf gut gemeinte Ratschläge seiner Freunde reagiert Christian, völlig überzogen und  sogar feindselig, gleichzeitig macht er einen sehr verletzlichen und unsicheren Eindruck.
Seine Freundin Martina liebt er abgöttisch und so wie es scheint kann er sich durchaus vorstellen sein Leben mit ihr zu verbringen und er tut alles um sie von den seltsamen Vorgängen in seiner Wohnung zu überzeugen und sie gleichzeitig zu schützen.
Ich hoffe ich konnte euch ein klein wenig neugierig auf Christian und seine Geschichte machen.
Und würde mich freuen wenn ihr auch die anderen Teilnehmer der Blogtour besucht, denn dort könnt ihr noch viel mehr über das Buch und über den Autor Mario Barth erfahren.

J's Book Sight
Dukles Kapitel
Unter die Haut - Blog
Mo, Rabi und die Welt der Bücher

Und mit einem Klick:
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Sonntag, 9. Juli 2017

Engel der Toten von Eva Lirot

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Inhalt: Sadie Thompson lebt seit kurzer Zeit in dem kleinen beschaulichen Stätdchen Burton on the Water die Inhaberin eines kleinen Blumenladens lebt eher zurückgezogen und tut alles um nicht aufzufallen. Denn jemand ist auf der Suche nach ihr und er will ihren Tod. Als der Hutmacher des Ortes eines angeblich natürlichen Todes stirbt, gibt sie dem dem aus London stammenden Sergeant John Palmer, anonyme Hinweise, um ihn dazu zu bringen den Tod des Mannes zu untersuchen und gleichzeitig zu testen ob sie ihm trauen kann.Denn das Böse von dem sie gejagt wird, ist überall und es ist ihr auf der Spur.

Die handelnden Personen:
Engel der Toten, ist der Beginn einer Reihe um die junge Sadie Thompson, die die Gabe hat die Menschen zu verstehen, hinter ihre Maskerade zu blicken und die Abgründe zu erkennen.
Eva Lirot stellt ihre Protagonisten vor und enthüllt nach und nach das Geheimnis das Sadie umgibt, die Gründe ihrer Flucht entziehen sich völlig dem was sich ein Mensch vorstellen kann, so grausam und entsetzlich sind sie. Diese Umstände haben sie geprägt, sie ist vorsichtig und wachsam geworden und hat den Kontakt zu ihrem früheren Leben vollständig abgebrochen um die Menschen die ihr nahe stehen zu schützen.
Sergent John Palmer, wurde von London nach Burton on the Water  strafversetzt, weil er gegen jemanden ermittelte, gegen den er nicht ermitteln sollte da der Verdächtige einen einflussreichen Verwandten hat.In dem kleinen Ort, langweilt er sich zu Tode, seine Aufgabe besteht hauptsächlich darin, Ruhestörer und Parksünder aufzuschreiben, kein Vergleich zu der aufregenden Polizeiarbeit in London. John Palmer scheint etwas tollpatschig und unbeholfen zu sein, dieser Eindruck kann aber auch täuschen, da er von sich erzählt und sein Selbstbild etwas verzerrt zu sein scheint, der Eindruck den ich von ihm gewonnen habe, war eher freundlich, intelligent und integer. John Palmer ist fasziniert von Sadie, die er bisher nur vom Sehen kennt, ein Umstand der sicherlich förderlich für eine spätere Zusammenarbeit der Beiden ist.
Und dann gibt es noch den, der sich der Wolf nennt, vollkommen durchgeknallt, ist er Sadie auf der Spur, besessen von der Gier danach sie zu töten, geht er jedem Hinweis nach. Von ihm erfährt man, das er Teil eines "Rudels" ist, ein Rudel Wölfe,die Frauen gefangen nehmen, Foltern und missbrauchen. Auf welch perfide Art, verrate ich hier natürlich nicht, nur so viel, es könnte euch den Magen umdrehen.
Der Wolf ist durch und durch krank, schon von frühester Jugend an durch sein Umfeld verdorben, hat er nur ein Ziel. Leitwolf zu werden und dieses Ziel will er durch den Mord an Sadie erreichen. Ich würde ihn gern näher beschreiben, aber dazu müsste ich zu viel vom Inhalt des Buches verraten, seine Taten beschreiben und um das Vergnügen möchte ich euch nicht bringen.Als mir seine wahre Identität klar wurde, war ich allerdings sehr erstaunt.

Meine Meinung:
Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung des Buches, die sicherlich alle noch offenen Fragen beantworten kann, auch die zum Tod des Hutmachers. Eva Lirots Schreibstil ist etwas anders als in der bekannten Jim Devcon Reihe, die Sätze sind kürzer, knapper gehalten. Teilweise für meinen Geschmack etwas zu knapp, da sie manchmal das Subjekt wegließ, zu Anfang stolperte ich darüber aber da dieser Umstand natürlich nichts verfälscht sondern eher eine Eigenart der Protagonisten darstellt, lasse ich das mal so stehen.
Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich mit dem Wolf anfreunden konnte, das liest sich jetzt seltsam. Ich brauchte etwas um seine Besessenheit zu spüren, das Jagdfieber, die Gier danach zu töten, das liest sich jetzt besser. Und je mehr ich davon spürte, desto mehr konnte ich Sadies Angst nachempfinden. Die natürlicherweise sehr gegensätzlichen Gefühle der Protagonisten Sadie und des Wolfes, greifen perfekt ineinander, wie Zahnräder in einer Maschine.

Ich gebe sehr gern eine Leseepfehlung.
Und wenn ihr mehr über Eva Lirot erfahren möchtet, wie immer seid ihr mit einem Klick auf das Coverbild, schon auf ihrer Autorenseite.

  • Taschenbuch: 227 Seiten
  • Verlag: Independently published (2. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1521353220
  • ISBN-13: 978-1521353226

Freitag, 7. Juli 2017

Überraschungspost

Manchmal,manchmal staune sogar ich.
Eine liebe Freundin, hat auf meiner Lieblingsbuchtauschbörse eine Aktion gestartet um Geld für eine Tierschutzorganisation zu sammeln.
Die Aktion hat riesigen Spaß gemacht, es gab Lose und dementsprechend Preise zu gewinnen und es gab Zwischenaktionen, die meist aus Rätseln bestanden. Da es sich um eine ungarische Tierschutzorgansisation handelte, bezogen diese sich meist auf Ungarn.
Logischerweise hätte die Antwort immer:

Gulasch und Paprika

lauten müssen, haben die anderen aber irgendwie anders gesehen. ts
Das zog sich als Running Gag, durch die ganze Woche. 
Da seht ihr auch, das nicht nur Paprika und Gulasch der Running Gag, waren sonder auch Ich. Immer auf die Kleinen.
Der Hammer und ein weiterer Grund warum ich TT so mag, bzw. die Menschen die da sind, kam heute mit der Post:






Danke Jingles, ich bin zu Tränen gerührt.Umknutsch

und wofür haben wir den ganzen Quatsch gemacht?


http://www.projekt-pusztahunde.de/index.php/204-uncategorised/1119-hilfe-der-anderen-art


Unter anderem haben wir eine Geschichte geschrieben, also es sollte eine werden. hat nicht ganz geklappt. 

Hoch zu Pferde ritt Bauer Joscha, durch die ungarische Puszta. Auf dem Weg nach Budapest zum berühmten Gulasch-Fest. Mit dabei auf seinem Pferd, begleitet ihn ein Dreibein-Herd. Er ritt so fröhlich vor sich hin, nur Gulasch im Kopf und im Sinn. Doch dann oh Graus oh Schreck, fällt der Bauer in den Dreck. Denn seine Frau die Danika vergaß die süße Paprika. Dahin ist nun das Festessen, heim er reitet stattdessen.

Heute gibt's ein großes Fest, darum fahre ich nach Budapest. 

Dort reite ich in die Puszta, denn mein Pferd, das muss mal. 

Danach gibt es Gulasch, das ist ein allbekannter Mischmasch. 

Später fahre ich nach Afrika, denn dort gibt's mehr Paprika. 
Bei flirrender Hitze irrte das Tigerle seit Tagen durch die scheinbar endlose Weite der Puszta. Daheim in Budapest wartete die Familie angespannt auf seine Rückkehr, denn das Tigerle hatte großspurig versprochen, nicht eher wiederzukommen, bis es die ultimativen Gaben der Natur für ein Gulasch gefunden hätte. Ein Gulasch, das das heimische Restaurant vor dem Ruin bewahren sollte. Tage und Kilometer vergingen und das Tigerle füllte sein Säckchen mit allerlei Kräutern, Zwiebel und Paprika. Es fehlte nur noch eins: Fleisch! Da erspähte die wackere Abenteuerin am Horizont eine Herde wilder Noniusz-Pferde und.... dies war das letzte Mal, dass man das Tigerle sah, denn Pferde sind bekanntermaßen schneller als Kätzchen.
Gottlob sind Pferde aber Veganer und so kam es, dass ein TT-Suchtrupp mithilfe von Rex und Lassie die Tigerkatze in den Weiten der Puszta wiederfand. 
Sofort wurde die Tigerkatze wieder übermütig und bestand darauf, auch noch Tabakblätter für das Gulasch zu organisieren, was ihr auch gelang, da die Bauern das Wort Gulasch ja nicht verstanden und die Übersetzungs-Apps auf den zahlreichen Smartphones nutz-, da netzlos waren. 
TTler und Hunde zerrten die Katze, bevor ihr weitere dubiose Zutaten einfallen konnten, Richtung Budapest, kauften dort zwei große Dosen Hundefutter, und dann wurde gekocht - zwar salzlos, aber enorme Mengen Paprika, Zwiebeln und Knoblauch wurden verwendet. Dass das Gulasch gar kein Fleisch enthielt, sondern nur gehackten Tofu, fiel darum niemandem auf. 

Und die Moral von der Geschicht': 
Paprika und Gulasch taugt nur in Deutschland als Antwort auf alles - in Ungarn nicht! 
Es war einmal ein ungarischer Nobelpreisträger, der liebte Pferde und Gulasch über alles. 
Da wanderte er in die Puszta, und dachte ich versuchszt ma. 
An einem kleinen Haus schaute ein schubuli heraus, den fragte der Nobelpreisträger, ob 
er seinen Preis bei ihm lassen kann: "er wiegt soo schwer" und ich habe noch kein Pferd 
gefunden. Schubuli, ein weiser kluger Mann, nahm den Nobelpreis natürlich gerne 
in Verwahrung. Seine liebe Frau janarobi kochte dem freundlichen Mann ein kräftiges Gulasch, 
damit er seinen beschwerlichen Weg auf der Suche nach einem Pferd, gestärkt fortsetzen kann. 
In Budapest wurde der Nobelpreisträger...also der ohne Preis...fündig und erstand dort ein prächtiges Pferd. 
Auf seinem Heimweg kam der Mann wieder am Haus von schubuli und seiner Frau vorbei. 
Die beiden freuten sich sehr ihn wohlbehalten wieder zu sehen. schubuli gab ihm seinen Nobelpreis zurück und 
der Nobelpreisreiter schenkte janarobi zum Dank Paprika und Tabak. 
Und die Moral von der Geschicht....die verrate ich Euch nicht :o)

Karte1 und ihr Skipper schippern unermüdlich Paprika aus der Puszta vom Ostufer des Plattensees zum Westufer, wo unsere Gummiente sitzt und das Paprika auf die Pferde verlädt, die Toldi als Ungarische Post nach Budapest lenkt. Da verkocht sie das tigerle zu einem Gulasch, der wird eingeweckt und in dieser bekloppten Verlosung auf die Preisliste gesetzt. 
Rinderhirten brauchen Pferde, 
sonst entläuft vielleicht die Herde. 
Einmal hat ein Pferd vergessen, 
dass Tiere Paprika nicht fressen. 
Es konnte danach nicht mehr laufen, 
nur stehen und viel Wasser saufen. 
Auch Äpfel kamen nicht mehr raus, 
es sah mehr so wie Gulasch aus. 
Dem armen Hirten stank das sehr - 
es musste ein Ersatzpferd her! 
So brach er auf ins nächste Nest, 
das war das Städtchen Budapest. 
Er stapfte wütend durch die Puszta 
und murrte: Wieder mal kein Bus da! 
Dann hatte er doch großes Glück - 
er fand ein Pferd und ritt zurück. 
Und froh begrüßten ihn sein Hund 
und auch sein Pferd - es war gesund!

Einst trug es sich zu, dass der Schwiegervater per Pferd und Wagen Pferdeäppel geliefert bekam. Der Fuhrunternehmer kam zwar nie bis nach Budapest, aber mit dem Bauch voller Gulasch mit Paprika und einigem an Allolol kam er doch ganz schön rum. Leider kannten wir alle auch die Puzsta nicht sondern nur den Film Ich denke oft an Piroschka, der jedes Jahr seit 1955 in der Wiederholung lief, auch in der DDR. Nun ja, aber bevor wir den Fernseher anschalteten, wollten wir dann doch erstmal die Fuhre abladen. Gesagt, getan...Dann kam der Fuhrunternehmer zum gesellschaftlichen Teil und der Schwiegervater verschwand blitzartig. Der gesellschaftliche Teil bestand aus einer Schnapsflasche, jeder bekam einen Schluck. Wichtig war nur, dass man VOR dem Pferd dran war, denn das bekam auch etwas ab!

Da die Tigerkatze aber auch ganz teuflisch sein kann, kann sie sich aus dem Gulasch zurückverwandeln. Das viele Paprikapulver wird sie nicht ganz los, macht aber nichts, nun ist sie eben auch noch rotgetigert, außerdem schärft das _enorm_ die Krallen. Sie entsteigt mitten in der hektischer werdenden TT-Verlosung dem Einmachglas und rennt los in Richtung Ungarn, durchschwimmt den Balaton, entert ein Pferd und galoppiert nach Budapest, wo sie schubuli aus der nächsten Spelunke zerrt und in die Puszta entführt. Dort sucht sie einen abgelegenen Bauernhof und wirft schubuli auf den Misthaufen. 

Und die Moral von _dieser_ Geschicht': 
Man vergulascht Katzen nicht!

Liebste Arnika, 

schenk mir dein Paprika! 
Du bekommst mein Pferd 
und das Gulasch vom Gerd. 
Durch die Pustza reite ich zu dir, 
trinke zwischendurch mit tigercat ein Bier. 
Schau am Stand von Gummiente vorbei 
und sende dem internettchen 1 kg Salzbrei. 
Verkaufe jingles meinen Tabak, 
und mache mit Janarobi ein wenig Schabanack. 
Schubuli hält sich den Bauch fest, 
bald bin ich in Budapest! 

„Ich muß nach Budapest“ – das wußte eine junge Familienforscherin sicher. Schließlich gab es ein geheimes Familien-Gulasch-Rezept, immer von einer Mutter an die nächste Tochter weitergegeben. Man munkelte, das Original-Rezept käme zwar ursprünglich aus Polen, aber die Urahnin war nach einem Sturz von einem der edlen Wild-Pferde in der Puszta einfach nicht mehr dieselbe. Sie aß bis zu ihrem Lebensende jeden Tag nur noch gelbe Paprika!

Ein hungriger Vampir hatte beschlossen, in Zukunft die Menschen zu verschonen. Stattdessen wollte er sich nun nur noch von Gulasch ernähren. Das ging in Budapest ganz gut, aber ihm gingen die vielen Pferde auf die Nerven. Also reiste er in der Puszta hin und her und wollte wirklich weiter von Gulasch leben. Doch dann aß er eines Tages aus der Not Paprika und schon war es um ihn geschehen - er mutierte zu einem veganen Vampir!

Mittwoch, 5. Juli 2017

Das Rattenorakel von Jürgen Flenker

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Inhalt:
In beschaulichem Münster werden innerhalb kürzester Zeit mehrere kleine Kinder entführt, scheinbar wahllos denn die Kinder kommen aus den unterschiedlichsten sozialen Schichten und es werden keine Lösegeldforderungen gestellt. Kommissar Wende und sein Team bestehend aus seinem Kollegen Rennert, dem Praktikanten Gillkötter und der Psychologin Katharina Starcke versuchen dem Täter, der Stoffratten mit eingenähten Botschaften an den Tatorten hinterlässt, auf die Spur zu kommen.

Dienstag, 4. Juli 2017

... und morgen werde ich dich vermissen von Heine Bakkeid

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Inhalt: Nach der Verbüßung einer Haftstrafe, ist der ehemalige Verhörspezialist Thorkild Aske, ein körperliches und seelisches Wrack. Ohne Aussicht auf eine Zukunft die in beruflicher Hinsicht seinen Fähigkeiten entspricht und ohne eine Familie, die in der Lage wäre ihn auffangen zu können.
Sein Freund und Psychologe Ulf überredet ihn mit der Androhung ihm die Medikamente zu entziehen,in den Norden zu gehen um nach Rasmus Moritzen zu suchen, der seit einiger Zeit vermisst wird. Die Polizei geht von einem tödlichen Taucherunfall aus und hat die Akte geschlossen und die Suche nach der Leiche eingestellt, doch die Eltern Arne und Annike möchten ihr Kind nach Hause holen. Und Thorkild ist der Familie noch etwas schuldig, bei einem Autounfall bei dem Thorkild unter Drogen stand kam deren Nichte Frei ums Leben.

Sonntag, 2. Juli 2017

Das Bücherhaus auf der Comic Con 2017 Teil 2



Hier nun der zweite Teil meines Messeberichts von der Comic Con 2017 in Stuttgart.
Der Teil der mir am Besten gefallen hat.
Das Bild ist ein Beispielbild ohne Wertung, meine Kamera ist eine launische Zicke und so sind nicht alle Fotos etwas geworden.
Als erste Anlaufstelle, haben Petra Berger und ich uns den Acabus Verlag ausgesucht, der in Halle 3 seinen Stand aufgebaut hat, wir waren aber nicht verwundert das der Verleger Björn Bedy nicht am Stand war, er hatte einen dringenden Fototermin mit Wookie ;o)
Dafür hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit seiner Mitarbeiterin Daniela, die mir viele interessante Bücher empfohlen hat und ich habe mir auch gleich den neuen Herbstkatalog mitgenommen. "Brauch ich, will ich, muss ich haben." Ich werde noch arm. ;o)
Eine Buchempfehlung von Petra Berger seht ihr gleich auf dem Bild, sie liebt die Chroniken von Chaos und Ordnung, schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei, dort findet ihr ihre Rezensionen.
Aber natürlich kam auch Björn noch an seinen Stand und hatte dann auch Zeit für uns, vielen Dank für den Einblick ins Verlagsleben und wie viele Menschen daran beteiligt sind, bis ein Buch ins Verlagsprogramm genommen wird.



In Halle 1 ging es dann weiter, zuerst zum Verlag Torsten Low, auch hier war die Begrüßung sehr herzlich und freundlich, Tina und Torsten Low und der für mich namenlose Praktikant ( wie peinlich für mich ist das denn, das ich seinen Namen nicht kenne ;o) ) sind einfach nur total nett.


Auf dem Bild des gar nicht so bissigen Verlegers seht ihr auch eine Auswahl des Programms, u.a. auch Fleisch von Vincent Voss, meine Empfehlung für Horror Fans und nicht auf dem Bild, Herbstlande von Fabienne Siegmund, immer noch eines meiner Lieblingsbücher.

Geich daneben befand sich der Leseratten Verlag 

und wie man sieht, verstehen sich die Verleger richtig gut und das schafft eine Atmosphäre in der man sich als Besucher richtig wohl fühlt.
Der Leseratten Verlag hat sich, wie ich dem Programm entnehmen konnte, ganz Krimis, Märchen und Fantasy für Leser ab 12 Jahren verschrieben. Besonders ins Auge ist mir das Buch,
Der Tag der toten Katze, gefallen. Kurzgeschichten die alle mit dem gleichen Satz beginnen.

*Ich hasse es, wenn der Tag damit beginnt, dass ich eine überfahrene Katze begraben muss*

Das liest sich schön makaber und so liebe ich es.
Und für die Autoren unter euch, der Leseratten Verlag, hat immer mal wieder neue Ausschreibungen, aktuell Die Ausschreibung des Todes, schaut doch mal auf der Webseite des Verlags vorbei.
www.leserattenverlag.de

Am Stand des Fabylon Verlags, trafen wir auf Uschi Zietsch, der Autorin der Chroniken von Waldsee, Justifiers Band 10, die Reihe liest mein mir Angetrauter gerade, verschiedener Perry Rhodan Hefte und noch vielem mehr.
1987 entschied sich die sympathische Autorin gemeinsam mit ihrem Mann einen Verlag zu gründen und so entstand der Fabylon Verlag, der mit seinem vielseitigen Programm für fast jeden Geschmack etwas bietet. Ich habe mich sehr über
unser nettes Gespräch gefreut.


Zu guter Letzt haben wir noch den Stand der Greenlight Press besucht. 
Petra Berger hat behauptet das der Autor Andreas Suchanek auf seinem offiziellen Autorenfoto etwas streng aussieht. 

Streng ist er sicher nicht, ich habe ihn und seine Autorenkollegin Nicole Böhm als sehr fröhlich und aufgeschlossen wahr genommen. 
Nicole Böhms Seelenwächter Reihe, will sich meine Tochter mal genauer anschauen, sie ist vom Alter genau in der Zielgruppe.
Während Andreas Suchanek, sogar zwei Genre bedient die unserer Familie gelesen werden, mit Heliosphere 2265 trifft er den Lesegeschmack meines mir Angetrauten und Der lautlose Schrei ist als Krimi genau mein Ding. 

Ich bin, wie ich es mir vorgenommen hatte, standhaft geblieben und habe kein Buch gekauft, aber meine Wunschliste ist gewachsen und sicher werden wieder viele Bücher in meine Regale ziehen.
Ich möchte mich nochmals bei den Autoren und den Verlegen und besonders beim unbekannten Praktikanten bedanken, es war wirklich sehr schön mit euch, die Gespräche waren informativ und lustig.
Hier habt ihr noch eine Linkliste, mit einem Klick, seid ihr bei den Autoren und Verlagen, sie freuen sich auf euren Besuch:

www.uschizietsch.de/
www.andreassuchanek.de/
leseratten-verlag.de/
www.facebook.com/nicole.boehm.autorin/
www.verlag-torsten-low.de/
www.acabus-verlag.de


Das Bücherhaus auf der Comic Con 2017 Teil 1



Stuttgart unendliche Weiten, wir schreiben das Jahr 2017
Und das Bücherhaus machte sich auf die Comic Con zu besuchen.
Da stellt sich als erstes Mal die Frage nach dem Warum?.

Samstag, 1. Juli 2017

Mainwunder - Wunderwoche- Autoren erzählen



Guten Morgen ihr Lieben.
Ich darf euch heute einige Mainwunder-Autoren vorstellen die von ihren Erfahrungen mit der Agentur Mainwunder berichten.
Einige durfte ich im Rahmen von Bloggeraktionen und durch ihre Bücher schon kennen lernen.
Wenn ihr auf die Coverbilder* klickt, kommt ihr zu den Autorenseiten, schaut gern mal bei ihnen vorbei, sie freuen sich über euren Besuch.


Beginnen möchte ich mit:
Thomas Pyczak,

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3 Fragen an:
Thomas Pyczak, Autor und Strategischer Storyteller
Was macht für dich Zusammenarbeit mit Mainwunder aus?
Mainwunder ist kreativ,energiegeladen und einfach gut drauf eine überzeugende Mischung.

Was hat sich für Dich/Deine Bücher durch die Zusammenarbeit mit Mainwunder verändert?
Mehr Mut. Dank Tanja habe ich mit Formen des Marketings experimentiert,an die ich mich allein nie herangetraut hätte.Etwa die Live-Lesungen aus meinen Romanen "Ende der Welt"und "Starnberg. Marrakesch. Starnberg.", verbunden mit Interviews.
Welches ist dein persönliches (main) Wunder?
Über Mainwunder bekam ich Zugang zur Welt der Buchblogger und fand sehr kluge und einfühlsame, zugleich sehr professionelle Rezensentinnen. Die haben mich sehr beeindruckt.

Weiter geht es mit:
 Emma Wagner, Bestsellerautorin mit Herz,Humor und Heidelberg.
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Was macht für dich die Zusammenarbeit mit Mainwunder aus?

Die Zuverlässigkeit der Arbeit von Mainwunder, sowie die Kreativität und Originalität, der Ideen die wir gemeinsam erarbeiten.Die Wellenlänge hat einfach von Anfang an gestimmt.
Was hat sich für Dich/Deine Bücher durch die Zusammenarbeit mit Mainwunder verändert?
Als Autorin möchte ich mich natürlich nur mit dem Schreiben befassen.Das Werk dann promoten zu müssen, war immer das notwendige Übel am Schriftstellerdasein. Durch die tolle Zusammenarbeit mit Mainwunder hingegen, macht auch die Promotion Spaß.
Welches ist dein persönliches (main) Wunder?
Ganz besonders in Erinnerung bleiben wird mir mit Sicherheit immer die megageniale und superlustige Lesung im Epplewoi-Express bei der FBM 2015. Ohne Mainwunder wäre ich sicher nicht auf solch eine verrückte Idee gekommen. Die Begeisterung, mit der mich meine Leser heute noch darauf ansprechen, zeigt, dass die Aktion nicht nur mir viel Spaß gemacht hat.

Die dritte im Bunde ist Viginia Fox die Bestsellerautorin mit dem Faible für die Rocky Mountains

Was macht für dich Zusammenarbeit mit Mainwunder aus?
Durch die Zusammenarbeit habe ich immer einen Ansprechpartner wenn es darum geht die nächste Kampagne zu planen, meine Webseite upzudaten oder eine langfristige Strategie zu planen. Ein netter Nebeneffekt ist, dass ich auch bei sämtlichen anderen, nicht unbedingt PR-relevanten Sorgen immer ein offenes Ohr bei Mainwunder finde. Sei es eine Frage zum Plot der akutellen Geschichte, oder die Suche nach einem Dienstleister, Mainwunder weiß immer Rat.
Was hat sich für Dich/Deine Bücher durch die Zusammenarbeit mit Mainwunder verändert?
Durch gut geplante Aktionen und das verfolgen einer langfristigen und nachhaltigen Strategie hat sich die Sichtbarkeit meiner Bücher markant erhöht. Gleichzeitig gibt mir die Zusammenarbeit mich vermehrt auf mein Kerngeschäft, das Schreiben zu konzentrieren, da ich die Marketingarbeit in fähigen Händen weiß. Mainwunder reagiert immer prompt und zuverlässig auf meine Vorschläge und gibt mir ehrliches Feedback.
Welches ist dein persönliches (main) Wunder?
Mein persönliches Mainwunder lässt sich nicht so einfach in Worte fassen.Mit Tanja Rörsch und ihrem Team habe ich Leute gefunden, die mit mir zeitnah und unkompliziert und vor allem sehr individuell zusammenarbeiten. Davor waren meine Erfahrungen mit PR Agenturen vor allem von einem Eindruck geprägt: Viel heiße Luft für teures Geld, gern mit langfristigen Verträgen, noch bevor man zwei Sätze ausgetauscht hat.
Mainwunder ist anders. Mainwunder macht.

Ihr wollt sicher noch mehr Autorenstimmen hören? Kein Problem.
Josie Kju die Liebesromanautorin lässt euer Herzvibrieren
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Was macht für dich Zusammenarbeit mit Mainwunder aus?
Dass ich mit absoluten Profis zusammenarbeiten darf.Ich bin wie ein blindes Huhn mit meinem ersten Roman auf den Buchmarkt gestolpert. Frau Rörsch kennt die Szene durch und durch.
Was hat sich für Dich/Deine Bücher durch die Zusammenarbeit mit Mainwunder verändert?
Ich hatte vorher niemanden mit dem ich mich austauschen konnte.Welchen Titel soll ich nehmen? Was sollte durch den Klappentext und das Cover transportiert werden? Diese Beratung ist mir sehr wichtig.
Welches ist dein persönliches (main) Wunder?
Ganz ehrlich, darauf warte ich noch. Aber bald erscheint mein erstes Buch und vielleicht tritt es dann ein, das (main) Wunder.

Und zu guter Letzt, kommt Kari Lessir zur Wort.
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Was macht für dich die Zusammenarbeit mit mainwunder aus?

Die persönliche Betreuung und die kreativen auf den Punkt perfekt passenden Marketingideen zu jedem einzelnen Buch. Tanja Rörsch und Rebecca Resch geben mir genau die Unterstützung, die ich benötige. Seien es Klappentexte, Hilfe bei der Auswahl der Covermotive oder Aktionen zu meinen Büchern. Dabei ist es völlig nebensächlich, wie „abgefahren“ das Buch oder mein Wunsch ist: Die beiden mainwunder-Köpfe machen daraus ein Gesamtpaket, das meine Leser*innen begeistert. Es ist ein großer Unterschied, mit zwei engagierten Frauen zusammenzuarbeiten, die ihre Arbeit verstehen, lieben und ganz viel Herzblut in das hineinstecken, was sie tun. 


Was hat sich für Dich/Deine Bücher durch die Zusammenarbeit mit mainwunder verändert?


Im Grunde genommen alles. Vor der Zusammenarbeit mit mainwunder habe ich als Selfpublisherin Bücher geschrieben und veröffentlicht, aber nicht verkauft, um es überspitzt zu formulieren. Ich war eine von vielen Autor*innen, die nicht weiter aufgefallen ist. Tanja Rörsch und Rebecca Resch haben mir geholfen, mein Autorenprofil und mein Zielgruppenbewusstsein zu schärfen. Jetzt schreibe ich für klar definierte Leser*innen. Das Ergebnis spricht für sich: erfolgreiche Bücher in der Sparte „spirituelle Liebesromane“.

Welches ist dein persönliches (main)Wunder?


Das war vor gut zwei Jahren. Tanja Rörsch ist es gelungen, für mich – und eine weitere Autorin – ein Meet & Greet am Stand von BoD auf der Frankfurter Buchmesse samt Verkaufsmöglichkeit zu organisieren. Am Messesamstag! Wer die FBM kennt, weiß, dass das eigentlich nicht vorgesehen ist. Eigentlich. Welche Steine auch immer im Weg gelegen haben, Tanja Rörsch hat sie zur Seite geräumt, sodass das Buch („Liebe auf Schamanisch“) tatsächlich fertig lektoriert, korrigiert, gesetzt und gedruckt am BoD-Messestand auslag. So viele helfende Hände, die Tanja da aktiviert hat – das war ein echtes Wunder. Mein persönliches (main)Wunder, für das ich ihr auch heute noch sehr dankbar bin.

Jetzt hattet ihr viel zu Lesen und wenn ihr noch mehr über Tanja, Rebecca und ihre Zukunftspläne und vielleicht auch ein wenig über die teilnehmenden Blogger der Wunderwoche erfahren möchtet. Habe ich hier noch eine Liste der teilnehmenden Blogger für euch, die euch mit mehr Informationen versorgen.

http://bonniesbuch.wixsite.com/bonniesbuch
nichtohnebuch.blogspot.de
http://krimiundkeks.de/2017/06/28/wundertage/
http://selenas-kreativlabor.blogspot.de
http://blog-a-holic.de



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