Sonntag, 25. Februar 2018

Blogger Recognition Award

Upps was ist das denn, ich mach doch bei solchen Awards gar nicht mit.
Manchmal eben doch, weil es eben darum geht möglichst viele unterschiedliche Blogs vorzustellen.

Außerdem finde ich den Button so hübsch ;o)
Ich möchte mich bei Jenny bedanken, vom Blog http://romantische-seiten.blogspot.de/, sie hat mich nominiert und da sie auch im richtigen Leben zu meinen Lieblingsmenschen zählt, war das ein weiterer Grund nicht abzulehnen.

Hier sind die Regeln, die Fragen und meine Antworten.
  • Bedanke dich bei demjenigen, der dich nominiert hat und  verlinke ihn. erledigt ;o)
  • Schreibe einen Beitrag, um deinen Award zu präsentieren. erledigt
  • Erzähle kurz, wie du mit dem Bloggen angefangen hast.
  • Ach herrje, wie war das noch? Vor Urzeiten bin ich zu Vorablesen gestoßen und habe da festgestellt, das es mir Spaß macht Rezensionen zu schreiben, da war der Schritt zu einem eigenen Blog nur noch klein
  • Gib zwei Ratschläge für neue Blogger.
  • Ratschlag Nummer 1. 
  • Sei ehrlich, wenn dir ein Buch nicht gefallen hat, dann schreibe das auch so aber sachlich und höflich. Niemand hat etwas davon wenn du beleidigend wirst. *Ein Sch.....buch* ist keine Rezension, dem Autor Dummheit oder fehlende geistige Gesundheit zu unterstellen ist gemein und wirft nur ein schlechtes Licht auf Dich. Einer meiner Lieblingsautoren meinte: Rezensionen sollten so geschrieben sein, als erzähle man Freunden von dem Buch.
  • Ratschlag Nummer 2.
  • Wenn du Hilfe brauchst, scheue dich nicht Fragen zu stellen, außer den üblichen Seufzern: Das weiß doch jeder, gibt es jede Menge liebe und hilfsbereite Blogger, die immer gern Tipps geben.

  • Nominiere 15 andere Blogger für diesen Award.
  • Da war ich eigentlich raus, 15 anderen Bloggern auf die Nerven gehen?Jetzt erst mal nur einige. Ihr kennt mich, ich bin doch schüchtern. Aber gut, ich mach mich mal auf den Weg zu: 
  • Seehases Bücherwelt
  • Phantastische Fluchten
  • buechermoment
  • Buch-Leben
  • nannis welt
  • zeilensprung
  • elenas zeilenzauber



Dienstag, 20. Februar 2018

Reue von Sascha Berst-Frediani

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Inhalt: Reue erzählt die Geschichte eines Mordes. Eigentlich ist damit schon alles gesagt, aber natürlich erzähle ich euch noch ein klein wenig mehr.
Sabine lebt mit ihrem Mann in einem kleinen Ort, gemeinsam haben sie sich ein Haus gekauft, dessen Einliegerwohnung sie an Thomas vermietet haben. Thomas ist jung und attraktiv das genaue Gegenteil des eher grobschlächtigen Dieters, der als Zeitsoldat nur am Wochenende zuhause ist. Ein Umstand der Sabine nicht weiter stört, sie hat sich eingerichtet in ihr freies Leben und kann der Versuchung auf einen Flirt mit dem Untermieter nicht wiederstehen. Nur mit einem hat Sabine nicht gerechnet, mit dem Tratsch und Klatsch in kleinen Orten und mit dem Neid und der Frustration ihrer Kollegin.

Meine Meinung: In dieser Geschichte gibt es nicht einen Sympathieträger, oder doch ein alter Bauer, ein Nebencharakter, ist mir sofort ans Herz gewachsen. Alle anderen, waren unfreundlich, gehässig, egoistisch, oberflächlich, mitleiderregend.. mir fallen gar nicht genügend Worte ein. Und doch hat mich die Geschichte sofort ihn ihren Bann gezogen unaufhaltsam steuert sie auf die Katastrophe zu und als Leser kann man nur staunend zusehen. Jeder der Protagonisten kommt zu Wort: Sabine die andere Frauen für Flittchen hält, weil sie flirten selber aber fremd geht und für die Karriere auch mal einen weiteren Knopf an der Bluse öffnet. Thomas dem es schwer fällt die Affäre mit Sabine geheim zuhalten, der  nur in ihrer Nahe sein will. Dieter, der nur geheiratet hat weil man das eben tut, es hätte auch die vorige Freundin sein können. Sie alle erzählen was vor der Tat geschah und soweit möglich was auf den Mord folgte. Der Autor hat es geschafft eine sehr spannende Story in nur 247 Seiten zu packen, die ungewöhnlicher nicht sein kann. Ungewöhnlich und doch so alltäglich, sie kann sich genau so abspielen, täglich in jedem Dorf in jeder Stadt.
Begeistert war ich vom Ende, das ich natürlich nicht verrate.
Wer keine Angst vor unsympathischen Protagonisten hat, wer Geschichten mag die das Leben geschrieben haben könnte, der liegt mit Reue von Sascha Berst-Frediani genau richtig.

  • Gebundene Ausgabe: 247 Seiten
  • Verlag: Gmeiner-Verlag; Auflage: 2018 (7. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839222494
  • ISBN-13: 978-3839222492

Montag, 19. Februar 2018

Der letzte von uns Adélaïde de Clermont-Tonnerre

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Inhalt: Wern und Rebecca lernen sich 25 Jahre nach dem Ende der 2. Weltkriegs in New York kennen und lieben. Unterschiedlicher können beide nicht sein. Wern wurde als Kind adoptiert und wuchs in liebevollen aber einfachen Verhältnissen auf, seine Adoptiveltern respektierten den Wunsch seinen Namen nicht zu ändern, nachdem sie einen in seine Kleidung eingenähten Zettel fanden auf dem „Ändern sie seinen Namen nicht, er ist der Letzte von uns.“ stand. Er ist dabei sich gemeinsam mit einem Freund ein Bauunternehmen aufzubauen.  Rebecca ist das Kind reicher Eltern, das zwar geliebt wurde aber aufgrund besonderer Umstände trotzdem nicht wohlbehütet scheint, sie probiert sich aus, liebt die Kunst und nimmt auch schon mal Drogen. Bei einem Treffen zwischen Wern und Rebeccas Eltern, bei dem Rebeccas Mutter einen Nervenzusammenbruch erleidet, trennen sich ihre Wege.

Sonntag, 18. Februar 2018

Seelenloch von Eva Lirot

Inhalt: Jim Devcon und Tatjana müssen immer noch die traumatischen Erlebnisse verarbeiten die sie in den letzten Monaten erleiden mussten, als ein weiteres grausames Verbrechen geschieht. Ein maskierter Mann verletzt und tötet mit einem Flammenwerfer mehrere Menschen auf der Zeil, der bekannten Frankfurter Einkaufstraße und trotz vieler Handyvideos kann der Täter unerkannt fliehen und einen weiteren Anschlag verüben, bei dem er allerdings unabsichtlich einen Gegenstand am Tatort hinterlässt der Jim Devcon und sein Team auf seine Spur führt und in ein Milieu, das seine eigenen Gesetze zu machen scheint.
Meine Meinung:
Kann Spuren von Spoilern enthalten, das lässt sich dieses Mal nicht ganz vermeiden.

The Girls von Emma Cline

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Inhalt: Kalifornien 1969, die Blütezeit der Hippies, sie leben frei, sorgenlos, ungebunden und voller Liebe. So auch Suzanne in deren Bann die gerade mal 14 jährige Evie Boyd gezogen wird und der sie auf eine Ranch folgt, auf der der eher schlichte aber charismatische Russell eine Kommune gegründet hat.
Evie ist einsam, sie fühlt sich unbeachtet von den frisch geschiedenen Eltern und ihrer einzigen Freundin. Suzannes Aufmerksamkeit genießt sie wie die warmen Sonnenstrahlen auf ihrer Haut und kann sich nicht vorstellen diese jemals zu verlieren. Unaufhaltsam steuert sie auf eine Katastrophe zu, die ihr Leben lang begleiten wird.

Meine Meinung: Wenn ich an Hippies denke, denke ich unweigerlich an Hair, das romantisierende Musical, das ich als Teenager gesehen habe: Liebe, Freundschaft, Loyalität und friedliche Revolution gegenüber den Eltern und der Gesellschaft. Und das so dachte ich beim Lesen von Evies Geschichte, wird das Kind auf der Schwelle zum erwachsen werden gesucht haben, als sie sich in die Fänge der Sektenähnlichen Gemeinschaft begeben hat.
Nicht ahnend das das was sie für Freiheit hält nur eine andere Art von Zwang ist, das das was sie für Liebe hielt nur eine andere Art von Abhängigkeit ist.
Der Schreibstil der Autorin ist etwas ganz besonderes, sie schafft es die Zeit auferstehen zu lassen, die eine Zeit der Veränderung und des Aufbruchs ist. Das die Geschichte stark an die Geschichte der Manson Family erinnert ist sicher kein Zufall.
Emma Cline schreibt als hätte sie es erlebt, als wäre sie Evie (aufgrund ihres Alters ist das natürlich nicht möglich) und ich habe ihr zugehört, gebannt und manchmal schockiert.
The Girls ist ein Buch das nachdenklich stimmt und wirklich lesenswert.

Mit einem Klick auf das Cover seid ihr direkt auf der Verlagsseite.

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (9. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423146206
  • ISBN-13: 978-3423146203
  • Originaltitel: The Girls


Mittwoch, 14. Februar 2018

Der Augenblick von Irene Matt

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Inhalt:
Nach einem längeren Urlaub übernimmt Hauptkommissarin Alexandra Keller einen Fall, der erschütternder kaum sein kann, ein kleiner Junge wurde entführt und seitdem gibt es keine Spur von ihm. Auch Alexandra kommt nicht weiter und nur das Gewissen der Täterin führt zur Aufklärung.
Das liest sich jetzt wie ein Spoiler, ist aber natürlich keiner, denn im wesentlichen geht es nicht um einen simplen Kriminalfall.
Der ehemalige Ausbilder Alexandras, Herrmann Rau, arbeitet als Fallanalytiker und Psychologe und will im Rahmen einer Studie den Tätern helfen zu verstehen wie sie zum Täter wurden.

Meine Meinung:
Meine Inhaltsangabe klingt schräg, vermuten doch sowieso viele Menschen, dass hierzulande Täter vor Opferschutz geht und diese in Watte gepackt ihre meist viel zu geringe Strafe absitzen, wenn sie nur glaubhaft genug machen eine schlechte Kindheit gehabt zu haben. Zugegeben zu Anfang dachte ich ähnlich, aber je mehr Sitzungen die der Psychologe und ein begleitendes Team zu dem als Protokollführerin Alexandra gehört, mit verschiedenen Insassen einer psychiatrischen Klinik abhielt, ich beobachten konnte, desto mehr revidierte ich meine Meinung. Es geht in dem Buch nicht darum Entschuldigungen zu suchen, es geht um die Suche nach dem Warum. Am Besten erklärt sich das am Beispiel der Kindsmörderin Renate, Renate hatte scheinbar alles was man zum Glücklichsein braucht, sie sieht gut aus, ist beruflich erfolgreich und gesund und doch tötet und verscharrt sie auf ihrer Joggingrunde ein wildfremdes Baby, grundlos und spontan. Nicht einmal sie selber kann sich erklären was sie zu der Tat trieb.Erst nach und nach, nach quälenden Therapiesitzungen erinnert sie sich an traumatisches Erlebnis in ihrer Kindheit. Nicht die Entschuldigung für die Tat steht im Mittelpunkt der Therapie sondern die Heilung des Täters, die notwendig ist um weitere Taten zu verhindern. Und es stellt sich immer die Frage ob Heilung wirklich möglich ist.
Der Augenblick ist ein schwieriges Buch, nicht immer leicht zu lesen und auf gar keinen Fall leicht zu verstehen, aufgelockert wird es allerdings alles durch die beginnende Liebesbeziehung zwischen Alexandra und Herrmann.
Ich vergebe für Der Augenblick eine absolute Leseempfehlung für alle die sich auf ein schwieriges Thema einlassen wollen.

Mit einem Klick auf das Cover seid ihr wie immer direkt auf der Autorenseite.

  • Taschenbuch: 249 Seiten
  • Verlag: Schardt, M; Auflage: 1 (1. Dezember 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3961521247
  • ISBN-13: 978-3961521241

Dienstag, 13. Februar 2018

#Fantasywoche 2018

Zum Festivalsaal

Es ist wieder soweit, wie schon im vergangenen Jahr organisiert die Mainwunder Agentur, der wunderbaren Tanja Rörsch, die Fantasywoche.
Begleitet Autoren, Verlage und Blogger auf eine spannende Reise durch die bunten Welten der Fantasy.
Freut euch auf, Interviews, Lesungen, Protagonistenvorstellungen  und Gewinnspiele auf den verschiedensten Blogs und Social Media Kanälen.

Unter der Schirmherrschaft von Andreas Suchanek, der mit seiner Buchreihe Das Erbe der Macht, natürlich auch aktiv an der Fantasy Woche teilnimmt, werden wir sicherlich alle viel Spaß haben.
Mit einem Klick auf das rechte Bildchen kommt ihr zur Webseite zum Erbe der Macht und bei einem Klick links auf das Bild besucht ihr die Webseite unseres Schirmherren.


 

Und hier dürft ihr schon mal einen ersten Blick auf die teilnehmenden Autoren werfen und auch hier gilt, ein Klick auf das Bild führt euch zur Webseite. Von links nach Rechts:

Elvira Zeißler,Elea Brandt,Dominique Stalder und Janna Ruth


Weiter geht es mit:

Kathrin Wandres,Liza Grimm,Mira Valentin und Nina MacKay




Hier habe ich noch:

Irina Grabow,Isa Day, Mary Cronos und Rose Snow für euch


 




Und zu guter letzt Christian von Aster dem Autor des Fantasyromans Die Orkfresser, von dem es demnächst hier und auf zwei anderen Blogs ein Interview geben wird.











Die Rechte an allen Bildern liegen bei den Autoren.

Sonntag, 11. Februar 2018

#1Blogger Projekt: Der letzte von uns Aus dem Aufbau Verlag

Auch in diesem Jahr, darf ich wieder an einem Bloggerprojekt des Aufbau Verlags teilnehmen.
Dieses Jahr geht es um das Buch:
Der Letzte von uns
geschrieben von Adélaïde de Clermont-Tonnerre

Worum geht es?
Inhaltsangabe:
Während der Bombennächte in Dresden bringt die schwer verwundete Luisa ihren Sohn zur Welt. Kurz darauf stirbt sie. Ihr letzter Wunsch ist es, ihn in Sicherheit zu wissen, denn sie ahnt: Er ist der Letzte von ihnen. 
Manhattan, fünfundzwanzig Jahre später. Wern ist jung, ambitioniert und unsterblich in Rebecca verliebt, enfant terrible und Tochter einer reichen New Yorker Familie. Die beiden verbindet eine außergewöhnliche Liebe: leidenschaftlich, inspirierend und bedingungslos, so zumindest scheint es. Doch plötzlich bricht Rebecca ohne weitere Erklärungen den Kontakt zu ihm ab. Und Wern muss sich einer schmerzhaften Wahrheit stellen. 

Die Teilnehmer des Projekts bekommen vier Aufgaben die sie zu bearbeiten haben. Die erste Aufgabe bestand in der Beantwortung der folgenden Fragen:

Wir würden gerne von dir wissen, wie dein erster Eindruck des Buches ist. Wie findest du das Cover? Wie die Inhaltsangabe? Hat dich der Titel neugierig gemacht? Gibt es Romane, an die dich das Buch erinnert hat?

Zunächst einmal gefiel mir das Cover, es versprach einen Roman aus einer faszinierenden Zeit, einer Zeit in der die Welt sich von Grund auf geändert hat. Der Titel in Verbindung mit der Inhaltsangabe tat dann sein übriges, Romane die auf zwei Zeitebenen spielen lese ich sowieso sehr gern. Alle die mich kennen wundern sich jetzt sicher, da der Klappentext eine Liebesgeschichte verspricht und die lese ich ja so gut wie nie. Ich erwartete aber etwas Besonderes, keine 08/15 Liebesgeschichte die mit einem kitschigen Happy End seinen Abschluss findet.
Ob meine Erwartungen erfüllt wurden, erfahrt ihr in den nächsten Wochen.

Hier noch die Eckdaten zum Buch, das am 16.02.2018 erscheint.

  • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
  • Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 1 (16. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3352009082
  • ISBN-13: 978-3352009082
  • Originaltitel: Le Dernier des Notres



Mittwoch, 7. Februar 2018

Die Tote im roten Kleid von Ann Cleves

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Inhalt: Nach eine Erdrutsch wird in Tain, einem Cottage auf den Shetland Inseln, die Leiche einer unbekannten Frau gefunden. Schnell stellt sich heraus, das sie ermordet wurde, die Klärung  ihrer Identität gestaltet sich da schon schwieriger. Kommissar Jimmy Perez fordert Hilfe aus Inverness an, denn niemand will die Unbekannte gekannt haben.

Meine Meinung:
Die Tote im roten Kleid, war mein erstes Buch der Autorin Ann Cleves und somit natürlich auch das erste aus der Reihe um Jimmy Perez. Ein Pluspunkt des Buches ist definitiv das man die Vorgängerbände nicht gelesen haben muss, man erfährt im Buch das Perez seine große Liebe Fran durch einen Mord verloren hat und sich um deren kleine Tochter kümmert und natürlich ist er noch nicht über ihren Tod hinweg und damit noch nicht offen für eine neue Beziehung, die sich allerdings trotzdem anbahnt, dass war es dann aber auch schon mit persönlichen Problemen der Ermittler.
Die Krimihandlung an sich ist leider nicht allzu spannend, die Ermittlungen ziehen sich, es gibt keinen Hauptverdächtigen und so sind alle verdächtig.Erst nachdem die Identität der Toten geklärt werden konnte, kommt Bewegung in die Ermittlungsarbeiten. Jimmy sein Kollege Sandy und seine Vorgesetzte Willow aus Inverness, entdecken in dem komplizierten Beziehungsgeflecht das auf der Insel herrscht so manches Motiv und die Autorin führt ihre Leser damit auf die eine oder andere falsche Spur.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, ihre Beschreibungen der Orte sind wirklich toll, manchmal spürte ich die besondere Atmosphäre der Shetlands als wäre ich dort gewesen.
Ich mag auch die Hauptprotagonisten, so wie sie in diesem Band dargestellt wurden, das Ermittlerteam ist durchweg sympathisch.
Wer unaufgeregte und unblutige Krimis mag, liegt mit Die Tote im roten Kleid genau richtig.

Mit einem Klick auf das Cover seid ihr direkt beim Verlag.


  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag; Auflage: 1 (24. Januar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499273780
  • ISBN-13: 978-3499273780
  • Originaltitel: Cold Earth

Dienstag, 6. Februar 2018

Fräulein Hedy träumt vom Fliegen von Andreas Izquierdo

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Inhalt: Wenn eine 88jährige Dame der Gesellschaft per Zeitungsanzeige eine männliche Begleitung zum Nacktbadestrand sucht, löst das unweigerlich einen Skandal aus. Ein Skandal den Hedy von Pyritz nicht nachvollziehen kann, schließlich hat sie keinerlei unangemessenen Hintergedanken. Um ihren Plan durchzusetzen nötigt sie ihren Physiotherapeuten Jan dazu den Führerschein zu machen eigentlich eine Kleinigkeit, die aber Beide dazu bringt ihre verborgensten Geheimnisse zu offenbaren.

Meine Meinung:
Fräulein Hedy träumt vom Fliegen, ist nicht das erste Buch, das ich von dem Schriftsteller Andreas Izquierdo gelesen habe und jedes hat mich auf eine besondere Weise berührt. Bin ich auf mein erstes Buch von ihm ( Apocalypsia) noch durch Zufall gestoßen und war ich bei Das Glücksbüro ein klein wenig skeptisch, weil es ein ganz anderes Genre behandelte, fieberte ich den Nachfolgewerken schon entgegen, genauso war es dann auch bei dem aktuellen Buch, Fräulein Hedy träumt vom Fliegen.
Das Buch erzählt die Geschichte Hedys von Pyritz, die ganz die Tochter ihrer wilden Mutter in dem kleinen Ort Köseritz aufwächst und vom Fliegen träumt, ihre große Liebe kennen lernt und verliert und nach dem 2. Weltkrieg auf den Vater ihrer Tochter trifft. Und wir lernen natürlich Jan kennen, dem liebenswürdigen Physiotherapeuten mit LRS und einem Bruder der ihm nichts als Schwierigkeiten bereitet.
Den jungen Mann und Fräulein Hedy verbindet mit der Zeit eine tiefe und ehrliche Freundschaft, sie sind füreinander wie Familie, mehr als Hannah, Hedys Tochter es je für die alte Dame war, denn aus Gründen die tief in der Vergangenheit verborgen waren, vermochte Hedy nicht der Tochter ihre Liebe zu zeigen.
Das hätte jetzt kitschig werden können, mit einem festen Druck auf die Tränendrüse. Aber weit gefehlt, Hedys bissiger Humor, ihre angeborene Arroganz denen gegenüber die sich für etwas besseres halten und ihre unnachgiebige Härte wenn sie ihre Ziele erreichen wollte und die manchmal im krassen Gegensatz zu ihrer Warmherzigkeit stand, verhinderten das.
Ich habe Hedy und Jan tief in mein Herz geschlossen, ihre Lebensgeschichten so unterschiedlichen sie auch sind, zeugten doch beide davon das man die Hoffnung niemals aufgeben darf, das man auf seine Ziele hinarbeiten muss, so hart es eben geht.
Zum Schreibstil des Autors muss ich nicht wirklich etwas sagen glaube ich, ich hätte nicht schon so viele Bücher von ihm gelesen hätte er mich nicht überzeugt.
Die von ihm geschaffenen Charaktere waren so lebendig beschrieben, das ich besonders bei Fräulein Hedy versucht war zu glauben, er hätte eine leider schon lang verstorbene gute alte Freundin von mir gekannt und sie zum Vorbild genommen, charakterlich glichen sich die beiden Damen wohl bis aufs Haar.

Ich vergebe für dieses Buch eine absolute Leseempfehlung und freue mich schon auf das nächste Buch.

Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr direkt zum Verlag.

Und hier geht es zu einer weiteren, sehr lesenswerten Rezension auf: Seehases Lesewelt

  • Broschiert: 524 Seiten
  • Verlag: Insel Verlag; Auflage: Originalausgabe (15. Januar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3458363092
  • ISBN-13: 978-3458363095